Akte    1

Moses

26-01-2005

Akte    2

Coco

10-03-2005

Akte    3

Pit

07-02-2003

Akte    4

 Merlin

01-11-2004

Akte    5 Lenni 20-10-2005

Akte    6

Falle 

10-03-2005

Akte    7

Happy

13-04-2005

Akte    8

Momo

03-05-2005

Akte    9

Hasso

03-05-2005

Akte  10

Katzenquäler

26-03-2005

Akte  11

Prinzessin

 

Akte  12

Mord

18-05-2005

Akte  13

Stasy erschossen

29-09-2005

Akte  14

Max

09-08-2005

Akte  15

Der Katzenmörder von Kirchdorf

03-08-2005

Akte  16

Gift

1

Akte  17

 Die Akte 17 ist nicht mehr online (18.03.2008)

wg. Zensur

Akte 18

Leon beim Gassigehen erschossen

05.02.2006

Akte 19

Gift

2

Akte 20

Jäger ermordet Kater "Taran" 

25.03.2006

Akte 21

Katze mit Axt erschlagen

24.10.2006

Akte 22

Dino und Tessa sind tot

10.10.2006

Akte 23

Schrotladung auf eine Katze

 

Akte 24

Kater verliert fast das Bein

07.08.2008

Akte 25

Hund "Athos" mit Messer attackiert

12.10.2008

Akte 26

Jäger erschießt Hund

04.11.2008

Akte 27

Statt Wildschwein Pferd getroffen

16.01.2009

Akte 28

Jagdhelfer erschießt Husky

 06.03.2009

Akte 29

Jäger erschießt Hund mit Schrot

12.02.2010

Akte 30

"Flash" von Jäger erschossen

23.02.2010

 


  Katerchen „Moses“ vom wildernden Jagdhund getötet !  

Es ist der 26. Januar 2005.  Unweit vom Haus braut sich etwas zusammen,
was sich später noch als Unheil herausstellen soll.

Einige Jäger versammeln sich, um mal wieder „Füchse" und andere Tiere zu ermorden.

Sie fahren mit dem Trecker und angehängtem Bauwagenanhänger über die fremden

Grundstücke bis an die Weidezäune heran. Laufen?  Nein, viel zu kalt.

Und im Bauwagen kann man sich nicht nur gut aufwärmen sondern auch mal einen

kräftigen Schluck aus der Flasche nehmen, ohne dass es jemand sieht.

 

Teils freilaufend, teils angeleint, das jägereigene Werkzeug "Hund“. Eine Meute von

einigen Tieren. Die sollen ja schließlich die angeschossene Beute bringen und auch in

den Fuchsbau geschickt werden.  Die "Naturschützenden Herren“ in grünem Filz zudem

bis an die Zähne bewaffnet und in echter „John Wayne“ Manier, die Flinte über der Schulter.  

 



 

"Hallali" . . .   nun kann´s  ja losgehen….

 Wenn da nur nicht ein Hund wäre, der aber auch so gar nicht hören möchte. Er findet es viel interessanter, allein auf die Jagd zu gehen. Ohne „Herrchen“, der sich wiederum aber auch nicht an der Tatsache stört, das sein Hund ja nun „wildern“ könnte.

 

Als ich mein Auto zu Hause abstellte, wurde ich vom Veranstalter dieses zweifelhaften Vergnügens begrüßt mit den Worten:   „Du,, mein Hund ist da seit 2 Stunden schon im Busch, der will einfach nicht hören und wieder rauskommen, aber den kennste ja. Falls der bei Euch auftaucht, bringste mir den mal nach Hause ??  Wir fahren dann schon mal weiter.“

 

Sich wieder seinen Kollegen zuwendend geht das Treiben munter weiter, während sein Hund sich unbeobachtet und allein im Wald herumtreibt, was er eigentlich nicht darf. Und Katerchen „Moses“ ? Er kam nicht nach Hause wie sonst jeden Tag um diese Zeit. Grade wenn ein Auto die Einfahrt befuhr, musste er nachsehen, wer denn das nun war. Aber heute war das anders.

  

Nach Tagen des Suchens,  - der Schnee war fast wieder weg-, fanden wir den kleinen Kerl dann mit zerrissener Kehle direkt im Bereich des so genannten Luderplatzes unweit des Hauses. Dies ist das Wiesenstück vor dem Hochsitz, an dem stets Mais, Rüben und auch tote Tiere ausgelegt werden von diesen "selbsternannten Naturschützern", um andere Opfer anzulocken. Ein merkwürdiges Indiz. Die befragten Jäger aber, wollen von nichts wissen, keiner hat etwas gesehen, keiner hat etwas bemerkt. Wie immer also. Was sollte man auch anderes erwarten, von dieser Zunft, die ohnehin stets die aufgedeckten Gesetzesbrüche und Verstöße abstreiten. Wenn man ihre Heldentaten nicht beweisen kann, ist es niemand gewesen.  Wie aber ist Moses dahin gekommen? An diese Stelle? Wir konnten ihn nur noch begraben. Er durfte nur 15 Monate alt werden.

 

Soviel zum Verantwortungsgefühl, soviel zur Nachbarschaftspflege, soviel zur Tierliebe dieser fragwürdigen Truppe

Nachdem ich meine Recherchen abgeschlossen hatte, schrieb ich eine offizielle Beschwerde an die untere Jagdbehörde. Dieses Schreiben erhielt auch der verantwortliche Jagdpächter in Form einer Kopie. Die Jagdbehörde antwortete erst nach 3-maliger Anfrage. Der Jäger streitet natürlich die Vorwürfe ab. Er behauptet, sein Hund wäre das nicht gewesen, vielmehr hätten wir es hier mit einem Fuchs zu tun.

 

Ist diese Aussage nicht etwas sehr wackelig?

Die 4 Füchse, die hier mal gelebt hatten, sind an diesem Tag umgebracht worden von diesen fragwürdigen Grünverkleideten Regulatoren Im Übrigen ist der Hund dieses "Herrn K.-H. L.." für sein Verhalten im Ort bereits bekannt.  Er wurde in der Vergangenheit bereits schon öfter von beunruhigten Nachbarn in das Tierheim gebracht.

 

Wir sind sicher nicht die Einzigen, die einen kleinen Freund verloren haben, aber soweit hätte es nicht kommen müssen. Eine kurze Information über das Vorhaben "Jagd" an den einen Nachbarn (an uns) hätte ausgereicht um dieses Unheil zu verhindern. Aber unsere "Grünröcke" brauchen sich ja nicht um das gute Miteinander bemühen, das ist ja gesetzlich auch nicht vorgeschrieben. Im Gegenteil. Auf meine Anfrage, ob man nicht wenigstens die Anwohner vor einer Jagd informieren könnte , wurde mir von der Jagdbehörde mitgeteilt, dies ginge nicht, weil man das Auftauchen von hunderten Jagdgegnern befürchte. Man hat ja schließlich die staatliche Genehmigung und Rückendeckung dafür, sich wie "Der Elefant im Porzellanladen zu benehmen"

 

Offensichtlich wollte der Jagdpächter sich nicht vor seinen Gästen noch weiter die Blöße geben. Es ist ja auch höchstpeinlich, vor einem Bau zu stehen und seinen Hund stundenlang rufen zu müssen, ohne das dieser hört. Lieber geht man erst mal ohne Hund weiter, man könnte ja etwas verpassen.

 

Im Übrigen stellt es eine Ordnungswidrigkeit dar, wenn man seine Katze weiter als 200 Meter ohne Aufsicht laufen lässt. (LJG NRW). Dagegen ist es aber völlig in Ordnung wenn irgend ein  "Grünrock" seinen Jagdhund darauf hetzt oder von der Waffe gebrauch macht und im Anschluss die Sache erfolgreich vertuscht.

 

Wir haben diese "nette Nachbarschaft sowie die anderen mutigen Kerlchen" nun besser im Auge und dokumentieren das alljährliche Treiben rund ums Haus mit Funkstreckenkameras und anderen technischen Mitteln.

 

Sollte sich jedoch ein weiterer Übergriff wiederholen, stehen seit Kurzem noch andere Möglichkeiten der wirkungsvollen Beschwerde zur Verfügung,  (auf die ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte.)

 

 

 

 

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20.10.2005     Eine Ladung Schrot

Bad Salzuflen.   "Lenni" musste sterben und die Kreisjägerschaft betont:

Schießen auf Haustiere ist absolut verpönt, das dies ein Jäger gewesen sei, könne man nicht beweisen.

 

Die Katze "Lenni" war immer ein liebes Tier, und die vielen Fotos zeigen, wie gerne sie spielte. Lenni ist tot. Vorletzte Woche schoss ihr ein Unbekannter eine Ladung Schrot in den Körper. Das verletzte Tier hatte sich noch nach Hause geschleppt. Später schüttelte der Tierarzt den Kopf.  Lenni wurde eingeschläfert, worüber Besitzer Gerhard Bollhöfer nicht nur traurig ist. Er ist auch mächtig böse.

"Lenni" lebt nicht mehr: Die Katze kam mit einer Ladung Schrotkugeln im Körper wieder nach Hause und musste eingeschläfert werden. Offenbar hatte sie sich weiter als vom Jagdschutz erlaubt von zu Hause entfernt und einen Jagdbezirk betreten. Es war nicht die Art von Lenni, Zwölfender zu reißen. Viel mehr war es wie bei vielen anderen Katzen ihre Art, gerne draußen in der Natur herumzulaufen, und gelegentlich legte sie mal eine Maus vor die Tür. "Meine Enkeltochter fragt immer: Wann kommt Lenni denn wieder", sagt Gerhard Bollhöfer sichtlich bewegt. Was er sagen soll, wie er das erklären könne, das wisse er nicht. Denn Lenni werde nicht wieder kommen.

 

Zum Verhängnis wurde ihr aus Sicht Bollhöfers, dass sie sich offenbar in den Augen eines Jägers im Areal rund um die obere Heldmanstraße zu weit von der nächsten Siedlung entfernt in einem Jagdgebiet begeben hatte und damit eine Gefahr darstellte. Albrecht Brokmeier, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, kann zwar nachvollziehen, dass der Verdacht schnell auf einen Jäger falle, aber er schränkt die Täterschaft ein, indem er betont: "Wenn das mal wirklich ein Jäger war - das Schießen auf ganz normale Hauskatzen ist bei uns absolut verpönt. Nur, wenn sie verwildert sind und große Schäden anrichten, werden Katzen bejagt."

 

as nordrhein-westfälische Jagdgesetz regelt dazu: Wenn eine Hauskatze sich vom nächsten Haus mehr als 200 Meter entfernt, droht es ihr, aus dem Verkehr gezogen zu werden. Im Fall von Lenni hatte der unbekannte Schütze allerdings daneben gelangt: Das Schrot steckte im hinteren Teil ihres Körpers. Ihre Beine hätten amputiert werden müssen. An dem betreffenden Tag, sagt Gerhard Bollhöfer, habe er sogar den Schuss gehört, der sein Haustier traf. Was ihn so sauer mache, dass sei die Tatsache, dass ein Jäger ja die freie Entscheidung habe, auf ein Haustier zu schießen. "Er muss das nicht, wenngleich das Recht auf seiner Seite ist. Das Recht ist aber im Straßenverkehr auch auf meiner Seite, wenn ich mal über einen Igel fahre. Trotzdem mache ich nicht bewusst jeden Igel platt, der mir unterwegs auf dem Asphalt begegnet." Albrecht Brokmeier von der Kreisjägerschaft betont dazu: "Das Recht erlaubt es zwar, wir sagen aber: Wir machen das trotzdem nicht, wir schießen Katzen nur ab, wenn sie wirklich wildern und zum Beispiel als ausgesetzte Tiere verwildert sind. Dann fallen sie nämlich in die gleiche Kategorie wie ein Fuchs, ein Waschbär oder ein Marder. Für ganz normale Hauskatzen gilt das aber ausdrücklich nicht." Bollhöfer hat sich dennoch beim Jagdamt des Kreises Lippe kundig gemacht, hat den Fall bei der Polizei vorgetragen und ist wild entschlossen, den Schützen zu finden, der auf seine Lenni geschossen hat. Dann will er ihm Fragen stellen. Und außerdem die 120 Euro wieder haben, die das Einschläfern der Katze gekostet hat. "Ich bin wirklich total sauer über den Vorfall. Mir geht es vor allem darum, Druck zu machen. Die müssen nicht meinen, dass das einfach so geht, Haustiere zu erschießen."


Tatsächlich aber geht das rein rechtlich im Fall von Katzen besonders leicht. Das Gesetz über den Schutz des Wildes stellt fest: Katzen sind im Vergleich zu Hunden autonomer und damit der Einwirkung des Menschen nicht im gleichen Maße zugänglich wie Hunde. Und es könne in der Flur nicht geklärt werden, ob sie sich ihrem jeweiligen Herrchen entzogen haben. Deswegen gelten qua Gesetz alle Katzen grundsätzlich als wildernd, die in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden. Wer seine Katze in einem Jagdbezirk unbeaufsichtigt laufen lasse, handle außerdem ordnungswidrig. Albrecht Brokmeier betont für die Kreisjägerschaft abschließend nochmals: "Auf Hauskatzen zu schießen, ist trotz des Gesetzes absolut verpönt.

Ob in diesem Fall wirklich ein Jäger der Schütze war, müsste überprüft werden."

www.LZ-online.de

 

 

Hierzu unsere Stellungnahme an die örtliche Presse 

"Eine Ladung Schrot"

Viele mögen sagen : "es ist ja doch nur eine Katze".  Die meisten Menschen dagegen, sehen eine Hauskatze aber auch als Familienmitglied an und niemand hat das Recht dieses Familienmitglied zu verletzen oder zu töten. Die Jägerschaft bestreitet solche Vorfälle grundsätzlich immer. Wo aber, fragt man sich, kommen dann die Zahlen her? Die Zahlen von über 300.000 getöteten Hauskatzen pro Jahr. Hier zeichnen die Jäger verantwortlich, weil sie die Katze sowie auch den Hund in ihrem Revier ganz eindeutig als Beutekonkurrenten sehen. Jedes Jahr fallen auf qualvollste Art und Weise an die 5 Millionen Tiere diesen Privatschützen zum Opfer, darunter auch viele Tiere, die nur zum Zweck des"Spaßtötens" gezüchtet und dann ausgesetzt werden.

Die "Herren über Leben und Tod" möchten sie sein, unsere 340.000 Jäger in Deutschland und so benehmen sie sich auch. Sie stellen eine Minderheit von nur 0,3 % der Bevölkerung dar, die mit unterschiedlichsten Waffen den Krieg gegen unsere Tiere führen, auch gegen Haustiere. Sie nennen sich Heger und Pfleger und täten besser daran zu Hause zu bleiben. Denn wenn sie hegen und pflegen, dann aus purem Eigennutz.

So sehr sich unsere Herren Jäger auch gegen Vorwürfe, wie in diesem Fall, wehren, bleibt doch die Frage: Wer sonst läuft mit Schrotgewehren in der Gegend herum? Und bleiben wir doch mal realistisch; wenn, wie bekannt, allein schon das Recht besteht eine Katze zu ermorden, ja wie groß ist denn da der Schritt bis zur Tat noch? Bei den vielen erschossenen Katzen ist es nur ein kleiner Schritt gewesen. Man geht ja schließlich nicht umsonst mit einer Waffe aus dem Haus und wenn sich nun nichts anderes bietet, nimmt man auch schon mal eine Katze. Es ist ja erlaubt. Verpönt oder nicht. Im Grunde sehen sich nicht nur die Haustierbesitzer hier einer Gruppe von legal bewaffneten Privatpersonen ausgeliefert, die allein durch unverantwortlichen Umgang mit Waffen im letzten Jahr auch 40 Menschenopfer zu verantworten hatte. Der Altersdurchschnitt dieser "Truppe" liegt bei ca. 60 Jahren.

Manch einer kann nicht mal mehr seine Waffe richtig halten. Rund 80 % der Bevölkerung sind grundsätzlich gegen die Jagd, mit gutem Grund , wie man auch hier heute wieder lesen konnte. Die Jagd ist ein Relikt aus der Vergangenheit deren letzte Reform aus dem Jahre 1934 (unter Göring) vorgenommen wurde. Böses mag denken, wer hier parallelen sieht. Das Ansehen dieser Minderheit schwindet täglich mehr und lässt sich auch nicht mehr durch Indoktrinationsmaßnahmen wie "Lernort-Natur" in Schulen und Kindergärten kompensieren. Die Lügen der Jäger werden täglich transparenter und die Ablehnung gegenüber diesem blutigen Hobby hat steigende Tendenz. Hoffen wir das beste, auch für unsere Kinder. Sie werden sich um die Problematik kümmern müssen, das wir es zugelassen haben, das jedes Jahr im Schnitt 1500 Tonnen hochgiftiges Blei in der Natur verteilt wurde, durch Streuwirkung und Fehlschüsse unserer "noch tolerierten"

 

Spaßgemeinde Jäger.  Ist das Naturschutz ??

NATUR OHNE JAGD e.V.

 

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Jäger erlegt Katze einer ihm bekannten Familie

Wiemerstedt (mha) Die Abenddämmerung hat sich bereits über die malerische Geestlandschaft gelegt, als ein Schuss hinter einem Knick fällt. Nichts Ungewöhnliches in freier Feldmark, wo Jäger Wild erlegen. Doch wenn es sich bei dem geschossenen Tier um eine Hauskatze handelt, scheiden sich die Geister.

Genau diese Szene spielte sich vor kurzem in der Gemeinde Wiemerstedt ab. „Ich habe den Schuss gehört und gleich ein ungutes  Gefühl gehabt“, berichtet Birgit von der Heyde. Das Ehepaar von der Heyde lebt mit Tochter Karina (4) und den zwei roten Katern Max und Moritz etwas abseits des Dorfes. Als einer der beiden einjährigen Stubentiger nach dem Schuss nicht mehr zu Hause auftaucht, begibt sich die Frau am nächsten Tag auf die Suche nach ihrem Haustier und macht einen traurigen Fund: Max lag an einer Grabenkante in den Brennnesseln – erschossen.“

Noch am gleichen Abend stellt die aufgebrachte Wiemerstedterin einen ortsansässigen Jäger zur Rede, der diese Tat ohne Umschweife  zugibt. Es handelt sich um Kreisjägermeister Volker Q., der den roten Kater, wissentlich, dass es der Kater der Familie von der Heyde war, am Vortag erschoss. „Nach Beendigung des Ansitzes beobachtete ich [...] auf einer abgemähten Fläche eine große rote Katze, wie sie versuchte, einen der vier Hasen in ihrer Nähe zu beschleichen“, begründet Volker Q. sein Vorgehen schriftlich, nachdem die Katzenbesitzerin sich inzwischen juristischen Rat einholte. Darüber hinaus habe sich laut Q. der Erlegungsort weit jenseits der in den geltenden Jagdgesetzen aufgeführten Minimalentfernung befunden.

Gegenüber unserer Zeitung nimmt der Kreisjägermeister wie folgt Stellung: „Es ist nichts Ungesetzmäßiges passiert. Eine Katze in einer wildernden Position weiter als 200 Meter vom nächsten Haus entfernt, darf von einem Jäger erlegt werden.“ Ein Jäger sei sogar verpflichtet, einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten, betont Quade. Der Abschuss einer wildernden Katze trage dazu bei.

Fraglich bleibt, wo der Kater nun genau erlegt wurde. Sicher ist, dass der Tierleichnam zunächst im Gestrüpp deponiert wurde, obwohl der  Jäger die Besitzer des Tieres kannte. „Der Jäger hätte uns zumindest informieren können, so dass wir wissen, was mit unserem Tier geschehen ist.“ Doch am wenigsten versteht wohl die vierjährige Karina, was mit ihrem Spielgefährten passiert ist.
 

„Zum Abschuss verpflichtet“  ?????

Jäger haben das Recht, Katzen, die sich weiter als 200 Meter von der nächstliegenden Behausung entfernt haben, zu erlegen. „Jedes Haustier hat von seinem Besitzer beaufsichtigt zu werden“, erklärt Kreisjägermeister Volker Q.. „Denn Katzen können neben Kaninchen und Hasen auch gefährdete Vögel töten und somit den Bestand gefährden.“ Dies wiederum verpflichte einen verantwortungsbewussten Jäger zum Abschuss solcher wildernden Katzen oder auch Hunde.

 

Er kündigte bereits ganz großkotzig im Vorfeld an, das er auch den Kater "Moritz" erschießen würde, sollte er ihn "erwischen"


http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1692640    Dithmarscher Landeszeitung

 

31.10.2005

Der Kater "Moritz" ist nun verschwunden. Ist er auch von diesem mutigen Katzenmörder oder einem seiner Genossen erwischt worden ? Angekündigt hatte er es ja bereits. Sein Fahrzeug wurde kurz nach den zwei Schüssen in unmittelbarer Nähe des Wohnbereichs der Familie von der Heyde von mehreren Zeugen gesehen. (das allein heißt aber nicht viel)

 

Man kann nur vermuten was hier geschehen ist.  Denn konkrete Beweise gibt es in diesem Fall leider noch nicht. Die großen Krieger und Retter der Menschheit, die Heger und Pfleger in grün, wissen genau wie man Haustiermorde vertuschen kann.

 

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Ich fordere diese dreisten "Heger und Pfleger"  einmal auf, der kleinen Tochter Karina in die Augen zu sehen und ihr zu erklären, welchen Sinn diese Schandtaten haben. Erklärt diesem traurigen Kind bitte einmal, das es sinnvoll und nötig war, ihre kleinen Freunde zu ermorden. Nur habe ich dahingehend wenig Hoffnung, denn zu soviel Ehrlichkeit hat es bei diesen Typen ja noch nie gereicht.  <Red. NATUR OHNE JAGD e.V.>

 

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Die Spaßtöter unserer Nation kennen zwar den Preis eines Tieres, jedoch nicht seinen Wert !!!

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          Am Waldrand wurde „Coco“ von Kugel getroffen

Schütze tauchte ab«
 

 

 

 

 

 

 

 

 


Im Jagdgesetz ist verankert, dass Jäger Hunde und Katzen, "wenn sie tatsächlich erkennbar einem Wild nachstellen", töten dürfen. Das sei aber bei Coco nie und erst recht nicht an dem 16. November der Fall gewesen, versichert Irmgard Rollwa. Gegen 17 Uhr drehte sie mit der dreijährigen Hündin ihre allabendliche Runde um das kleine Waldstück unweit ihrer Wohnung in Altenham. Coco war nicht angeleint, "aber sie war wohl erzogen und hat aufs Wort gefolgt", so Irmgard Rollwa. "Sie ist immer nur ein paar Meter weg von mir und hat geschaut, wo ich bleibe. Auch an diesem Abend war sie nur 30 bis 40 Meter auf einer freien Wiese am Waldrand Vorausgelaufen.

 

Ich habe nur kurz einen Blick auf den aufgehenden Mond geworfen, und als ich mich wieder umdrehe, sehe ich plötzlich vom Wald her den hellen Blitz und höre den Knall. Dann ist Coco noch einige Meter in meine Richtung gelaufen, zusammengebrochen und blutüberströmt dagelegen." Die 65-Jährige rief laut um Hilfe, "doch der Jäger hat sich nicht blicken lassen und ist abgetaucht".

"Coco´s Herz hat noch geschlagen", erzählt Irmgard Rollwa, die ihren sterbenden Hund mit ihrem Mantel bedeckte und unter Schock durch den Wald zurück zum Haus lief, um Hilfe zu holen. Als sie mit dem Nachbarn zurückkam, war Coco schon verblutet. "Ich hatte meinen Hund immer im Blick, da waren keine Rehe. Sie hat nichts gemacht, nur auf der Wiese herumgeschnüffelt - und wird einfach erschossen!" Irmgard Rollwa kann es nicht fassen, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein der Aussage des Jägers glaubt, Coco habe drei Rehe über die Wiese gehetzt (siehe Bericht rechts). "Das ist einfach nur eine Lüge und Ausrede für einen schlimmen Fehler, der dem Mann da unterlaufen ist." Der Jäger habe sich in einige Widersprüche verstrickt. So hätten die Vermessungen der Polizei ergeben, dass der Hund aus rund 24 Metern Entfernung erschossen worden sei, so Irmgard Rollwa. "Der Schütze muss also am Waldrand gestanden haben. Der Jäger behauptet aber, er sei auf dem Hochsitz gewesen, und der ist mehr als 50 Meter von der Stelle entfernt, wo die Kugel den Hund traf. Außerdem habe ich den Blitz nicht von oben, sondern von vorn gesehen." Und auch der Einschusswinkel spreche gegen einen Schuss von oben.

"Warum hat der Jäger nicht vorher gerufen, ob jemand in der Nähe ist", fragt sich die Hundebesitzerin. "Und dann stellt er auch noch im Dunkeln die Ferndiagnose, dass der Hund nach seinem Schuss tot ist und macht sich einfach aus dem Staub, obwohl ich um Hilfe geschrieen habe und Coco noch lebte. Das ist doch nicht normal!"
Dazu kommt, dass der Jäger Irmgard Rollwa und ihren Hund auch noch kannte. "Wir haben uns schon vor Jahren bei ihm vorgestellt. Er wusste, dass Coco ein friedlicher Hund war, nie auffällig geworden ist und dass wir da jeden Tag spazieren gingen." In einem Brief teilte die Altenhamerin dem Jäger mit, dass er ihr unermessliches Leid zugefügt habe. "Der Hund war mein Lebensinhalt, ich habe ihn als sieben Wochen altes Hundebaby bekommen und großgezogen. Coco war ein richtiger Schmusehund und zu allen freundlich. Und sie hat eine ausgezeichnete Beurteilung im Wesenstest erhalten."

Die Polizei habe ihr geraten, Anzeige zu erstatten und Schadensersatz zu fordern. Die geforderten 650 Euro für Kaufpreis, Wesenstest und Ausstellung des Negativzeugnisses hat der Jäger auch überwiesen, "was ja auch schon ein Schuldeingeständnis ist", so Irmgard Rollwa. Bei ihr sitzt der Schock noch immer tief. "Mein Leben ist am Anfang schon irgendwie aus den Fugen geraten. Ich konnte nicht mehr schlafen und essen", erzählt die 65-Jährige, die seitdem auch ärztliche Hilfe bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nimmt. Dass sie nun von einer Freundin einen "Nachfolger" für Coco bekommen hat, die sieben Woche alte Rottweiler-Hündin Mona, gibt ihr wieder etwas mehr Lebensfreude.
"Auch der Tierschutzbund hat mir in den letzten Wochen sehr geholfen", berichtet die 65-Jährige. "Nachdem in Bayern jedes Jahr unzählige Haustiere zu Unrecht abgeschossen werden, habe ich meinen Fall bei der Pressekonferenz des Tierschutzbundes in München und auch für einen Fernsehbeitrag von Sat 1 geschildert, um dazu beizutragen, dass die schwarzen Schafe unter den Jägern nicht so ungeschoren davon kommen." Mit Unterstützung und Rechtsbeistand des Tierschutzbundes kämpft Irmgard Rollwa nun dafür, dass der Jäger, der Coco erschossen hat, doch noch belangt wird. "Es ist himmelschreiendes Unrecht, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat und ich nicht mal dazu angehört wurde. Es kann doch nicht sein, dass so ein Mann weiter auf die Jagd gehen und noch dazu in führender Position als Kreisjagdberater tätig sein darf. Deshalb haben wir nun Widerspruch gegen die Niederlegung des Verfahrens eingelegt. Und sollte der Fall nun nicht wieder aufgerollt werden, dann werde ich mit einer Zivilklage vorgehen. "Thomas Thois

Quelle: Trostberger Tagblatt, 10.03.05
  

 

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            Katerchen Pit spurlos verschwunden

 

....nun ist es nach 21 Monaten wieder passiert. Ich bin total verzweifelt und auch meiner Familie geht es ganz schlecht. Am 7. Februar 2003 verschwand unser geliebter Kater Pit spurlos. Wir suchen Pit eigentlich immer noch! Wie furchtbar ist es doch ein geliebtes Tier zu vermissen und nicht zu wissen was ihm passiert ist.

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           Katerchen Merlin spurlos verschwunden

Am 12. August 2003 holte ich dann Merlin zu uns und er munterte die ganze Familie wieder etwas auf.  Ein gutes Jahr durften wir wieder glücklich sein und nun......

Verzweiflung, Hilflosigkeit, Wut und Entsetzen über eine schlimme Vermutung, denn nun ist auch Merlin schon seit der Nacht zum 1. November (in NRW ein Feiertag) spurlos verschwunden. Im letzten Jahr August - die Felder und der gegenüber von unserem Haus gelegene Acker waren gemäht und gut überschaubar. Unser Sohn Torben hat seinen 18. Geburtstag gefeiert und als wir schon tief schliefen hat sich hier etwas Schlimmes zugetragen. Ein Nachbar erzählte uns am Sonntagmorgen, dass er nicht schlafen konnte und um 4 Uhr in der Früh auf den Balkon gegangen ist. Dann hat er beobachtet, dass ein Geländewagen immer wieder bei uns die Hauptstraße und in einen Nebenweg gefahren ist.

 

Dabei immer wieder den grellen Schein eines Scheinwerfer über den Acker laufen lies, als ob er etwas suche. Dann fiel ein Schuss und nach einer kurzen Zeit hatte dieser Spuk ein Ende und der Wagen verschwand. Am Montag erfuhren wir dann, dass ein Kater aus dieser Nebenstraße - mit Schrot verletzt - sich noch in die Garage seiner Besitzer geschleppt hat und dort verblutet ist. Das 12-jährige Mädchen der Familie fand ihr geliebtes Tier tot und in seinem Blut liegend, und hat vor Entsetzen nur noch geschrieen. Musste diese Familie doch noch den tragischen Tod ihres Sohnes im Frühjahr verarbeiten und hatte dann wohl nicht die Kraft etwas zu unternehmen.
Man hätte den Jäger anhand seiner Kugel ausfindig machen können und man hätte etwas in der Hand gehabt – zu mindestens für die Presse. Aber diese üblen Burschen schießen ja mit Schrot - für die Tiere ein unendliches Leiden. Trotzdem hat die Familie dann den jungen Jägersohn am nächsten Abend gestellt, als er wohl auf der Suche nach seiner "Beute" war. Er hat nur gesagt er hätte schließlich einen Jagdschein.
 

Im April 2004 erhängt er sich und so dachten wir alle, dass nun keine Katzen mehr bei uns erschossen würden. Irrtum! Vater und der Bruder - beide Jäger und Pächter dieses Ackers - sind nichts besser! Schon oft wurden sie beobachtet, wie sie morgens in der Früh um 4 Uhr aufstehen, um auf Beutefang zu gehen. Meine Kollegin sieht den Bruder oft am Wochenende nachts heim kommen, bekleidet mit seiner Jägerkluft und mit dem Gewehr in der Hand.
                                                                                           

 

Es tut so furchtbar weh. Wir haben alles abgesucht, sofort am Montagmittag, nach der Nacht, in der Merlin verschwand. Die Wiesen und Felder sind wieder kahl, es war wieder Wochenende – wie bei Pit. Merlin ging nur auf das unserem Haus gegenüberliegende Feld oder er war bei uns zu Haus. Er hat doch nur ein paar Mäuse gejagt. Warum!!! Man konnte ihn immer von unserem Küchenfenster sehen und oft habe ich oben mit dem Fernglas gestanden um ihn noch genauer zu beobachten.  Auch die Familie in unserer Nebenstraße hatte inzwischen wieder einen Kater, mit dem Merlin sich angefreundet hatte. Oft sah man sie gemeinsam. Ich bin dann einen Tag nach Merlins Verschwinden zu der Familie gefahren und sie haben mir bestätigt, den jungen Jäger am Montagmorgen gesehen zu haben. Es kann einfach nicht sein, das wir Merlin nicht finden.


Ich bin davon überzeugt, dass unsere Lieblinge erschossen worden sind. Merlin als auch Pit, denn inzwischen glaube ich aufgrund meiner Informationen nicht mehr an Katzenfänger oder einen Autounfall. Nur so, um die Lust am Töten zu befriedigen und den großen Hass den ein Jäger auf Katzen hat zu stillen. Vergraben sie die Tiere wirklich, damit man ihnen nichts beweisen kann? Jäger schreiben wohl auch alle erlegte Beute in ein Buch um sich zu rühmen. Und das Vergraben lässt dann viele Menschen glauben, es wären Katzenfänger unterwegs. Warum?

 

Warum werden über 300 000 Katzen einfach abgeschossen? Woher sollen unsere geliebten Katzen wissen wann sie eine Grenze von 200 Metern überschreiten? Merlin hat diese Grenze von 200m noch nicht einmal überschritten wenn er seinen Freund besuchte. Warum tut ein Mensch so etwas? Fragen, die sich mir immer wieder stellen, wenn ich an Merlin und Pit denke. Tiere stehen einem doch oft näher als manche Menschen. Sie sind so dankbar für ein wenig Futter und ein paar Streicheleinheiten und geben uns so viel dafür zurück.

Inzwischen haben wir jede Hoffnung aufgegeben, unseren Merlin wieder zu sehen. Wenn ich daran denke, dass ich nachts friedlich geschlafen habe und er angeschossen im Dreck verzweifelt nach mir gerufen hat oder versucht hat sich nach Haus zu schleppen, wird mir ganz schlecht und die Tränen wollen nicht versiegen. Immer kreisen die Gedanken nur um meine geliebten Katzen, deren möglichen Qualen und dem Jäger, der diese bewusst und zu seiner Freude verursacht hat. Ich habe versucht, Merlin mit einem Reflektorenhalsband vor den Autos zu schützen und nun habe ich damit wahrscheinlich auch noch dem gemeinen Jägern ein besseres Ziel geboten. Mir bleibt jeder Bissen im Halse stecken - mir ist als würde mein Herz herausgerissen – ich weiß nicht wie ich meiner Mutter helfen soll, sie leidet wie ich. Unser Sohn ist jetzt 19 Jahre, so alt wie dieser Jäger – ich kann es nicht begreifen!

Wir sind unendlich traurig. Die Beiden werden für immer einen großen Platz in unseren Herzen einnehmen und unvergessen bleiben. Ich habe das Gefühl total neben mir zu stehen. Noch nie habe ich einen Menschen aus tiefster Seele gehasst, aber diesen Jäger und seinen Sohn verachte ich. Grade am Donnerstagabend machte mein Vater einen Spaziergang und hat den Jäger wieder gesehen, wie er das ganze Feld ableuchtete. Wohl wieder auf der Suche nach Katzen. Wie kann ein Mensch nur so sein? Nimmt er doch anderen Menschen das Liebste, nur aus lauter Mordlust.

Merlins Türmchen ist abgebaut, der Rascheltunnel und alles Spielzeug in eine Kiste gepackt - wie haben wir unsere Spielstunde am Abend genossen. Ich fühle mich wie gelähmt - unfähig irgendetwas zu tun. Bekomme nichts auf die Reihe. Ich schaue ständig aus dem Küchenfenster - auf diesen Acker und suche Merlin. Dieses Feld - auf dem Merlin sich stundenlang vergnügt hat. Immer wieder frage ich mich, wo hat er ihn erwischt - wo hat er ihn vergraben - hat Merlin viel leiden müssen. Immer wieder werde ich nachts wach und meine einen Schuss gehört zu haben oder Merlin kratzt an der Katzenklappe und möchte rein gelassen werden.

 

 

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Wer schießt im Wohngebiet auf eine Katze?         (Andere Frage:   Wer hat Schrotgewehre ??)
Von Stefanie Neißner, Eversburg


Fassungslos war Michaela Töper aus Eversburg, als sie am Montagabend ihre Katze Lili ins Haus ließ. Das Tier blutete stark aus einer Schusswunde am Hals.Michaela Töper mit ihrer Lili. Im Hals der Katze steckt noch das Projektil. Niemand weiß, wer den Schuss abgegeben hat. " Auf den ersten Blick sah es so aus, als hätte unsere Lili mal wieder eine Maus mitgebracht", berichtet Michaela Töper aufgeregt.  Aber schnell ist ihr klar geworden, dass die Katze selbst das Opfer war. "Es sah so schlimm aus, dass wir sofort zum Tierarzt gefahren sind", erzählt die Krankengymnastin. Der Tierarzt stellte fest, dass es sich eindeutig um ein Einschussloch handelt. Er vermutet, dass mit Schrot geschossen wurde, da das Loch sehr klein, die Blutung jedoch stark war. Nähere Angaben dazu kann er aber erst nach weiteren Untersuchungen machen. Für die tierliebe Familie Töper, die noch eine weitere Katze hat, ist nicht nachvollziehbar, dass jemand auf solch ein Tier schießen kann. "Wie grausam muss man sein, um so einem kleinen Wesen so etwas Gemeines anzutun?", fragt Ingeborg Töper, die Mutter der Katzenhalterin, aufgebracht. Auch ihr siebenjähriger Enkel und seine Freunde sind traurig. Sie haben Angst, dass der Unbekannte noch einmal schießt. Über den Täter lassen sich bisher nur Vermutungen anstellen. Trotzdem hat Michaela Töper bei der Polizei Strafanzeige erstattet.

 

"Schließlich könnte der nächste Schuss ein Kind treffen", überlegt sie, "man weiß ja nie, was in den Köpfen der Menschen so vorgeht."  Wenn tatsächlich mit Schrot geschossen wurde, stellt sich die Frage, ob ein Jäger den Finger am Abzug hatte. Kreisjägermeister Anton A. hält das jedoch für unmöglich. Ein Jäger könne die Tat nicht begangen haben. (Anm.: Die sind es ja nie) Denn im Jagdgesetz sei festgelegt, dass in einer Wohnsiedlung niemand auf eine Hauskatze schießen dürfe. Familie Töper ist froh, dass Lili den Schuss zunächst gut überstanden hat. Falls das Projektil nicht auf natürlichem Wege an die Oberfläche kommt,  muss Lili wahrscheinlich operiert werden. Michaela Töper ist zuversichtlich, dass sich ihre Katze gut von dem Schock erholt.

 

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/11981112.html?SID=939bf8c049db4057a03ac51496b97aae

 

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Dieser gemeine Jäger hat unseren Hund abgeknallt

         

                                         

Jäger Fritz H. (73) nach seinem tödlichen

Abschuß. Er ging einfach nach Hause

Labrador-Hündin „Stasy“ († 2) starb durch einen Blattschuß

                 

 

Ennigerloh – Traurig schmiegt sich Moritz (9) an die Schulter seiner Mutter. In der Hand hält er ein Foto seiner geliebten Hündin „Stasy“ (2).

Sie ist tot – erschossen von einem gemeinen Jäger.

Es geschah bei einem harmlosen Spaziergang.

„Wir hatten Stasy gerade von der Leine gelassen. Sie rannte über das abgemähte Rapsfeld, gleich hinter unserem Haus. Wir spielten mit ihr.  Sie kam auf Zuruf immer wieder zurück“, erzählt Vater Rainer Dirschka (53). „Einmal war sie vielleicht 50 Meter weg. Dann krachte ein Schuß.“

 

Eine Kugel zerfetzte den Bauch der schwarzen Labrador-Mischlingshündin.  Moritz lief los. Mutter Karin (35) war schneller. Sie warf ihren Mantel über das sterbende Tier, bei dem die Eingeweide aus dem Bauch quollen. Geschossen hatte Jäger Fritz H. (73) aus Beckum – versteckt hinter einem Hochspannungsmast.

 

Er verteidigt sich so: „Der Hund hat gewildert, einen Rehbock durch das Feld gejagt. Es war meine Pflicht.“  Augenzeuge Heinrich Wösthoff (53) widerspricht: „Das Feld war frisch gemäht. Da war weit und breit kein Reh zu sehen. Der Hund hat nicht gejagt. Warum hat Jäger Fritz H. überhaupt an dieser Stelle gelauert? Das Feld grenzt an ein Wohngebiet, ein Schild weist sogar auf spielende Kinder hin. Hier darf ein Jäger nur im Notfall schießen.

 

Jetzt ermittelt die Polizei.

Der kleine Moritz hat den Schock immer noch nicht überwunden, schläft schlecht, isst kaum. Seine Mutter erlitt einen Nervenzusammenbruch.  Andreas Schneider, Sprecher vom Landesjagdverband NRW: „Jäger sollten vor dem tödlichen Schuss alle Maßnahmen ausschöpfen.  Dazu gehört, den Hund einzufangen, zu verscheuchen, mit den Besitzern zu sprechen.“  Die arme „Stasy“ wurde im Garten begraben, bekommt jeden Tag frische Blumen aufs Grab  (Von PATRICIA FAHRNSCHON )

 

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/09/30/hunde__jaeger/hunde__jaeger.html

 

 

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            Die Falle

                                                                                         Die Ermittlungen dauern an:



Bisher unbekannte Täter legten auf der„Gänse- und Schweinewiese“ in Sickte ein so genanntes Fangeisen aus, in das ein Hund geriet und sich verletzte. Der Pudelmischling war am Dienstagabend beim Gassigehen „verloren gegangen“ und in die ausgelegte Falle getreten. Eine Stunde musste er in dieser schmerzvollen Lage verbringen, bis ihn sein Herrchen fand und befreite. Die Verletzungen wurden von einem Tierarzt behandelt

 

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Quelle: ots-Originaltext: Polizei Salzgitter, 10.03.2005

 

Tierquälerei:  Katzen in Fallen gefangen

Am Freitag verschwand Maxi spurlos. Tierhalterin Erna Kirchner machte sich Sorgen. Erst einen Tag später erfuhr sie, was ihrer Katze widerfahren war:  Das Tier war in einem der benachbarten Gärten in eine so genannte Schlagfalle getappt, die mit einer Kette im Boden verankert war. Der Bügel schnappte zu, direkt über der rechten Pfote. Maxi saß fest. In einer Lebendfalle neben der Garage hockte bereits ein eingeschüchterter Artgenosse, ein hellbrauner Mini-Tiger. Das Schreien der Katzen hörte am Sonnabend ein junger Mann. Er beschloss, nachzusehen, wo die verzweifelten Laute ihren Ursprung hatten und kletterte über den Zaun des Grundstücks. Dort entdeckte er die Katzen, alarmierte die Polizei und Erna Kirchner.

kk   Göttinger Tageblatt

 

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Tierquälerei:  Reiher in Falle

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz  / Weilrod, Gemarkung Hasselbach/ Am Eichelbach

Eine aufmerksame Reiterin bemerkte bereits am vergangenen Wochenende in einem Fischteich einen Reiher, der in eine so genannte, verzahnte Tellertrittfalle geraten war. Der Vogel schlug wild um sich und schien qualvoll zu leiden. Die entschlossene Zeugin entschloss sich kurzerhand,  das Tier aus seiner Notsituation zu befreien und einem Tierarzt zuzuführen. Letztgenanntem blieb nichts mehr übrig, als den Graureiher einzuschläfern, zumal der komplette rechte Ständer gebrochen und abgetrennt war. Dem Anschein nach hat ein Unbekannter mit der Falle versucht, das Plündern des Teiches durch Vögel zu verhindern. Der Einsatz dieser Tellerfalle stellt jedoch einen Verstoß gegen das Tierschutz- sowie das Bundesnaturschutzgesetz dar  
Die Ermittlungen des Kommissariats 24 (Umweltdelikte) der RKI Bad Homburg dauern an.

(gefertigt: Wilfried Kehraus, Polizeihauptkommissar  ots Originaltext: Polizeipräsidium Westhessen)
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=50152

 

 


           Katze „Happy“ kehrt gefangen in Falleisen heim

„Üblicherweise beginnt unser Tageswerk allmorgendlich mit einem gemeinsamen Frühstück - einem Frühstück bei Tisch und zu ebener Erde - wenn Familie und unsere vier Katzen sich dem jeweils für sie Bestimmten zuwenden. Nicht so am vergangenen Sonntag, als Helga Kornigg bereits mit einem wehen Klagen willkommen geheißen wurde. „Das schmerzverzerrte Maunzen unserer Katze, Happy’ ließ uns erschaudern, der Anblick des in einer Falle gefangenen Tieres uns unmittelbar reagieren“.

Dabei Glück im Unglück: Happy schleppte sich schwer verletzt und mit großem Kraftaufwand über die  Haidhofgründe nach Hause, und verkroch sich nicht wie viele ihrer Artgenossen dies täten. „Schon bei uns geboren, hat das Tier großes Vertrauen zu uns, eine anerzogene Charaktereigenschaft, die ihr nun wahrscheinlich das Leben rette“, ist Frau Helga Kornigg überzeugt. „Das Entsetzen war uns allen ins Gesicht geschrieben - rasch versuchten wir das Tier zu beruhigen und vom Schwanenhals am rechten Vorderlauf zu befreien“, erinnert sich Kornigg voller Entsetzen. Glücklicherweise konnte Happy rasch aus seiner qualvollen Umklammerung befreit werden, „in wie weit die Pfote des Tieres jedoch durchtrennt war, konnten wir auf den ersten Blick nicht erkennen“, griff Kornigg in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntag zum Telefon, um Tierärztin Mag. Silvia Kragnolini zu informieren. „Die sich auch spontan bereiterklärte, Happy nötigenfalls zu operieren“, schildert Kornigg die bangen Minuten auf dem Weg zum Tierarzt. „Unsere größte Angst war, dass Happy ihren Vorderlauf verlieren wird. Doch aufgrund der raschen Erstversorgung – das Bein des Tieres war komplett abgetrennt - die Knochen mussten mit einem Nagel erneut verbunden werden, konnte sein Bein vorerst erhalten werden. Nach einer Beobachtungsphase durfte Happy schließlich in häusliche Pflege entlassen werden, am Tag danach ging es dann zur Nachuntersuchung, die ein schockierendes Ergebnis brachte: Trotz aller Bemühungen begann das Gewebe abzusterben - der Vorderlauf des Tieres musste in Folge amputiert werden. „Nun wird unsere Happy wohl mit drei Beinen auskommen müssen“, kommentiert dies die Besitzerin fassungslos. Mit Unverständnis reagierten ob dieser Grausamkeit auch die Beamten der Stadtpolizei und die Jägerschaft. Chefinspektor Leopold Habres „Nicht auszudenken, wäre ein Kind in diese Falle gelangt“. Der Schwanenhals wurde im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen sichergestellt. „Das Aufstellen von Fallen zum Fangen von Tieren ist eine der hinterhältigsten und grausamsten Methoden, Tiere zu verletzen, zu quälen und zu töten.

Die in Fallen gefangenen Tiere versuchen sich zu befreien, dabei reißen sie sich teils die Pfoten aus, beißen sich die Zähne an den Eisenfallen aus und verenden langsam und grausam. Pro Jahr werden weltweit Millionen von Tieren auf diese Art umgebracht.

(http://www.badenerzeitung.at/artikel/2005155.htm)

Es gibt verschiedene Arten von Fallen, einschließlich Schlingen- und Schachtelfallen, jedoch wird das Tellereisen am häufigsten verwendet. Diese einfache wie gleichermaßen sadistische Vorrichtung wurde bereits in mehr als 50 Ländern verboten, darunter Florida, Rhode Island und New Jersey. Tritt ein Tier auf die Feder des Tellereisens, schlagen die beiden Zahnreihen der Falle am Bein des Tieres zusammen.

Dr. Robert E. Cape erklärt, dass "für den Fall, dass die Falle ordnungsgemäß verankert wurde, das gefangene Tier darum kämpfen wird freizukommen und sich dabei den Fuß verstümmelt, was schwere, schmerzhafte Risswunden verursacht. Oder es versucht zu entkommen, indem es sich die gefangene Extremität abbeißt oder abdreht. Keiner konnte mich davon überzeugen, dass dies nicht schmerzhaft sein soll. Die Tiere müssen, nachdem sie gefangen wurden, noch weitere 10 bis 12 Stunden leiden. Nach längerer Zeit leidet das gefangene Tier auch unter der schrecklichen Erschöpfung, da der Versuch zu entkommen all seine Energie aufzehrt. Zusätzliches Leiden wird außerdem dadurch verursacht, dass es ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist; so bekommt es z.B. Frostschäden, erleidet einen Schock und stirbt schließlich. Eines von vier gefangenen Tieren entkommt, indem es seinen eigenen Fuß abbeißt. Sterben diese Tiere dann nicht an dem Blutverlust, an Fieber oder Wundbrand, fallen sie vermutlich sehr schnell anderen Tieren oder Jägern zum Opfer.

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Katze wird Opfer einer Totschlagfalle und überlebt nur knapp – Polizei ermittelt

P R E S S E M I T T E I L U N G     03.08.2005 

Deutsches Tierhilfswerk fordert:  Verbot der Fallenjagd!

Kirchdorf am Inn (bei Braunau)/München, 04.08.2005. Mit Fallen rücken viele Jäger so genannten Beutegreifern, wie Mardern, Waschbären oder Füchsen zu Leibe. Voraussetzung für die Fallenjagd ist, dass der Jäger einen Fallenschein besitzt.  Zugelassen sind Schlagfallen, die sofort töten oder Lebendfallen, die das Tier unverletzt fangen. Doch die Praxis sieht anders aus. „Nicht jedes Tier, das in eine Schlagfalle gerät, ist sofort tot. Häufig überleben Tiere schwer verletzt und quälen sich Stunden oder sogar Tage. Zudem fangen falsch aufgestellte Fallen nicht selektiv. So geraten auch Kinder, vom Aussterben bedrohte Tiere und  Haustiere immer wieder in diese Fallen“, führt Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München aus. So geschehen vergangene Woche in Kirchdorf am Inn (Niederbayern). Eine Nachbarin hört klägliches Katzengeschrei vom angrenzenden Nachbargrundstück. Der Ehemann wird losgeschickt und klingelt, doch niemand öffnet die Tür. Die Katze schreit weiter jämmerlich, also macht sich der Mann auf die Suche in der Nachbarscheune und entdeckt eine grausam zugerichtete Katze in einer Schlagfalle. Bei der Falle handelt es sich um eine so genannte Conibear-Falle, die normalerweise für Waschbären verwendet wird. Die Katze konnte von ihm nicht befreit werden. Deshalb verständigte der Mann die Polizei und eine Tierärztin. Die Tierärztin narkotisierte die Katze, um das schwer verletzte Tier aus der Falle zu retten. Dass die Katze überlebte, grenzt an ein Wunder. 

 

Es wird nun untersucht, inwieweit das Aufstellen der Falle eine Gefährdung für Menschen, bzw. für Kinder darstellte, da der Raum ohne Schwierigkeiten betreten werden konnte. Ferner wurde gegen die Vorschrift (Art. 29a, Abs.2, Satz 1 BayJG) verstoßen, um Fallen einen Fangbunker zu bauen, der mit einem Deckel und mit einem Einschlupfloch in der Größe des zu fangenden Tieres versehen ist. 

 

Eine solch scharfgemachte Falle ist dann nämlich für Kinder und Haustiere gesichert. Die zuständige Polizeiinspektion  Simbach am Inn ermittelt gegen den Fallensteller.  Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V.: „ Das DTHW e.V. fordert seit langem das Verbot der Fallenjagd. Sieben Jahre hatte die Bundesregierung Zeit, das Bundesjagdgesetz zu novellieren. Trotz vollmundiger Ankündigungen geschah nichts. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Tiere.“

 

 

(Quelle:" Deutsches Tierhilfswerk e.V.")

 

 

                                     

 

Weitere Informationen bei: 

Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München,

Tel.: 089-35752-202  (judithschmalzl@tierhilfswerk.de). 

Deutsches Tierhilfswerk e.V.

 

 

. . . . . . . dazu der folgende Bericht von  marktplatz-oberbayern.de

Der Katzenmörder von Kirchdorf 
Bewohner fürchten um ihre Lieblinge - 40 Tiere verschwunden

VON BIRGIT BOTZENHART Kirchdorf/Inn - Katzenbesitzer in Kirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn) sind alarmiert, wenn ihr Tier abends nicht nach Hause kommt. Der Grund: Eine Katze wurde in einer Marderfalle gefunden, in der Scheune eines Jägers. Das Tier überlebte schwer verletzt, nachdem Polizei und Tierarzt sie mühsam befreit hatten. Der Jäger steht unter Generalverdacht. In den vergangenen fünf Jahren sind rund 40 Katzen in dem Ort spurlos verschwunden. Nach dem jüngsten Vorfall hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

"Die Emotionen kochen", beschreibt Franziska Niedermaier die Stimmung im Ort. "Maja" heißt die schwarze Katze und gehört dem neunjährigen Sohn von Niedermaier. "Michael war ganz unruhig, als sie am Abend plötzlich nicht mehr da war", erzählt die Mutter. Am nächsten Tag - der Sohn war noch in der Schule - wurde Niedermaier von der Tierärztin über den schrecklichen Vorfall informiert. Das Tier war wohl durch einen Köder in die Scheune gelockt worden, der neben dem Fangeisen lag. Gegen die starken Streben der Falle hatte "Maja" keine Chance. Erst nachdem ihr klägliches Schreien Nachbarn alarmiert hatte, konnte sie befreit werden.

Um das Leben des Tieres stand es nicht gut. "Ein Teil der Nervenbahnen am Rückgrat, kurz vor dem Schwanz, ist nicht mehr da", schildert Niedermaier. Aber am Abend konnten Mutter und Sohn das Haustier wieder nach Hause holen. Den Schwanz wird "Maja" nie wieder vollständig bewegen können. "Sie leidet unter Angstzuständen, faucht manchmal und hat Schwellungen so groß wie zwei Hühnereier", berichtet Niedermaier.

Der Jäger sagte gegenüber einer Lokalzeitung, dass er mit der Falle Ratten fangen wollte. Wäre das Gerät aber wie vorgeschrieben aufgestellt worden, hätte "Maja" keine Qualen erleiden müssen. Die so genannte "Conibear-Falle" wird gegen Marder oder ähnlich große Tiere wie Waschbären eingesetzt. "Sie muss zwingend mit einem Fangbunker aufgestellt werden", erklärt Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk in München, der der Fall gemeldet wurde. Die Hülle um das Fangeisen hätte dabei nur für Ratten passen dürfen, nicht für Katzen.

Der Jäger steht nicht nur wegen dieses Falls unter Verdacht. "Eine meiner inzwischen fünf Katzen fand ich eines Tages auf einer Wiese, erschlagen", erzählt Niedermaier. Andere Katzenbesitzer erzählen ähnliches. Sie nennen ihn den "Katzenmörder von Kirchdorf". Die Polizei werde den Verdächtigen sowie Zeugen befragen, sagte ein Sprecher. Dann bekommt die Staatsanwaltschaft in Landshut die Unterlagen. Gut daran sei nur, dass jetzt alle alarmiert sind, hat Michael seiner Mutter gesagt.

Der einzige Wunsch des Buben und aller anderen lautet: Der Fallensteller soll endlich aufhören.

   ©  http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/bayern/art1590,300756.html

 

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          Giftköder schon neben Spielplätzen gesehen


Neuburg (mb)

Bereits in den letzten Jahren hat eine Serie vergifteter Hunde, Katzen und Wildtiere für Aufsehen gesorgt. (PNP berichtete).

Nun häufen sich die Fälle wieder, in Ruhrsdorf erging ein Dalmatiner knapp dem Tode (PNP vom 18. 2.),

bei Neuburg a. Inn war es letzte Woche

 

Hundebesitzer fürchten um ihre Lieblinge.


Die offiziellen Jägervertreter distanzieren sich aufs Schärfste von den »schwarzen Schafen«. Um die Reviere zur Fasanenjagd

auszuweiten, wollen einige die natürlichen Feinde des Fasans illegal mit Gift dezimieren, vor allem Füchse und Raubvögel

 

 - - - - - ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

 

Dass nicht selten auch Hunde und Katzen die ausgelegten Köder fressen, nehmen sie dabei in Kauf.

Jetzt schlägt Dr. Siegrid Krieger-Huber von der Tierärztlichen Klinik in Neuburg am Inn Alarm:  

Nach ihren Angaben sind in den letzten zehn Jahren allein in Niederbayern an die 150 Hunde auf diese Art vergiftet worden,

50 Tiere waren nicht mehr zu retten.

(PNP vom 18. 2.)

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            ...und noch mal Gift

POL-BS: Wieder präparierte Köder im Prinzenpark - Warnmeldung 25.04.05 Braunschweig, Stadt-/Prinzenpark Vereinzelt sind in den letzten Tagen wieder mit Nadeln präparierte Fleischköder von Unbekannten im Prinzenpark und im Stadtpark ausgelegt worden.  Offensichtlich haben es die Täter vor allem auf frei laufende Hunde abgesehen. In den meisten Fällen entdeckten Hundehalter  die Köder und lieferten sie bei der Polizei ab. In einem Fall musste ein Tier operiert werden. Der Hund hatte den mit einer mehrere Zentimeter langen Nadel gespickten Köder vermutlich bereits  eine Woche zuvor im Prinzenpark aufgenommen. Nach Angaben der Ermittler gehen bei den Taten auch immer wieder so genannte Trittbrettfahrer zu Werke. Nach den Veröffentlichungen  in der Vergangenheit wurden vermehrt mit Nadeln präparierte Köder sichergestellt, die über das ganze Stadtgebiet verteilt waren. Teilweise waren auch völlig harmlose Fleischreste offen ausgelegt, einzig mit dem Ziel, Hundehalter mit dem Fund in Angst und Schrecken zu versetzen. Hundebesitzer sollten die Tiere an der Leine halten und nicht streunen lassen. Die Polizei ist in diesen Fällen besonders auf die Beobachtungen der Bevölkerung angewiesen. Sie erbittet insbesondere Hinweise auf verdächtige Personen, die sich in den frühen Morgenstunden im Park aufhalten.
ots-Originaltext: Polizei Braunschweig
 

 

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            Momo + Hasso vom Jäger erschossen               

                                            

Heid. Tagelang lebten sie in quälender Ungewissheit, dann traf Ingrid Süße (53) und ihre 16-jährigte Tochter Vera der Schlag: Ihre seit dem 26. April vermissten Hunde "Momo" und "Hasso" sind tot  - erschossen von einem Jäger. Besonders schockiert reagierte die 16-Jährige auf das brutale Ende ihrer geliebten Vierbeiner: Die zuckerkranke Vera brach zusammen. "Ich hatte Angst, dass sie in ein Zuckerkoma fällt", so Ingrid Süße. Am 26. April waren die elf und zweieinhalb Jahren alten Mischlingshunde ausgebüchst. Zusammen mit Nachbarn suchten Vera und ihre Mutter verzweifelt die Gegend  um Heid ab - ohne Erfolg. Am letzten Freitag dann die Hiobsbotschaft. "Hasso und Momo sind von einem Jäger erschossen worden", berichtete eine Nachbarin am Telefon.

 

An der Haustür des aus Büschergrund stammenden Waidmannes, der ein Revier in Heid gepachtet hat, erfuhr Ingrid Süße, dass die Kadaver ihrer Hunde bereits verbrannt seien. Die Tiere hätten in einem Entengelege gewildert, deshalb seien sie getötet worden. Unvorstellbar für die 53-jährige Heiderin. Denn dort, wo die Hunde erschossen wurden, fand sie "weit und breit kein Entengelege". Mehrfach forderte Ingrid Süße den Jäger auf, die Kadaver der Hunde herauszugeben: "Ich war jeden Tag mindestens einmal dort", so die Heiderin zur WR. Vergebens. Daraufhin erstattete Ingrid Süße Strafanzeige bei der Polizei. "Wegen Diebstahls und Unterschlagung", bestätigte gestern der Olper Polizeisprecher Matthias Giese. Auch der Tierschutzverein für den Kreis Olpe will den Jäger anzeigen. "Denn die Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund", betont Vorsitzende Elke Stellbrink, "verstößt gegen das Tierschutzgesetz."

 

 

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Tierquäler machen Jagd auf Katzen   Es wird immer schlimmer

Chemnitzer Morgenpost 

OELSNITZ / ZWICKAU – Herzlose Attacken auf Katz & Kater: Im Vogtland und in Westsachsen häufen sich die brutalen Angriffe auf die Samtpfötchen. Tierschützer schlagen Alarm, die Polizei sucht die Katzenquäler.

Wie jeden Morgen wollte Kater Schmusi (4) seine Runde durch das Wohnviertel in der Oelsnitzer Oststraße drehen. Doch diesmal hatte ihm ein brutaler Tierquäler aufgelauert. Er legte sein Luftgewehr an, schoss dem zahmen Stubentiger ein Diabolo in den Kopf. Schmusi schleppte sich zu Frauchen Christine Ziegs, die kurz darauf den Tierarzt aufsuchte. Diagnose: ein glatter Durchschuss. „Der Kater ist seitdem verstört“, sagt Christine Ziegs. „Er will gar nicht mehr aus der Wohnung.“

Immerhin hat Schmusi überlebt. Doch Karin Oettmeier (59), Chefin des Tierheims Kandelhof (bei Plauen) weiß auch von anderen Fällen. „Die Angriffe häufen sich derzeit. Immer wieder werden bei uns Katzen mit Schusswunden abgegeben – mitunter kommt die Hilfe da zu spät.“ Erst in der Vorwoche hatten Tierfreunde aus Weischlitz drei junge Katzen im Heim vorbei gebracht – alle mit Schussverletzungen. Wer die Täter sind? „Vielleicht übermütige Jugendliche, vielleicht private Jäger“, glaubt die Tierheimchefin. „Aber auf frischer Tat wird kaum einer ertappt.“ Der Polizei sind noch mehr solcher Vorfälle bekannt. Erst im Februar war Kater Nelson (1,5 Jahre) das Auge ausgeschossen worden (Morgenpost berichtete). Kurz darauf hatten Unbekannte eine elf Jahre alte Katze bei Mildenau förmlich hingerichtet. Polizeisprecher Volker Kroh (51): „Wir suchen Zeugen zu diesen Vorfällen.“

 

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     "Katze Prinzessin" auf dem eigenen Grundstück von Jagdhund zu Tode gebissen.

Hallo, ich musste heute leider etwas sehr trauriges mit ansehen.

Mein Mann und ich waren bei Bekannten in Neu Sankt Jürgen (Landkreis Osterholz-Scharmbeck) und saßen in der Küche. Als wir aus dem Küchenfenster schauten, sahen wir ca. 7 Jäger auf der Weide. Es ist ein ehemaliger Bauernhof mit Wiesen umgeben. Ein Jäger lief direkt am Küchenfenster vorbei mit seinem Gewehr und seinem Hund.Mein Bekannter wollte gerade rausgehen und den Jäger fragen, was er auf dem Grundstück zu suchen habe, da war es auch schon geschehen.

 

Der nicht angeleinte Hund lief zur Scheune, in dem die Katzen schliefen. Er fasste eine an ihren Hinterbeinen und rannte mit ihr übers Grundstück und schleuderte sie immer hin und her. Wir konnten nur schreien, sonst konnten wir nichts tun. Der Jäger versuchte seinen Hund zurück zu rufen aber sein Hund reagierte nicht. Dann packte der Jäger den Hund am Halsband und die kleine Katze lag mit gebrochenen Beinen und blutend aus dem Mund am Boden und schrie vor Schmerz. Sie konnte sich nicht mehr bewegen. Ich habe sofort den Tierarzt angerufen. So etwas habe ich noch niemals gesehen. Die kleine Katze hat so gelitten. Der Jäger war sehr unverschämt. Er sagte noch, ich brauche den Tierarzt nicht mehr zu rufen, die Katze sei eh schon fast tot und er könnte ja eine neue bringen. Ich hatte schon Angst, dass er sie erschießt und habe ihn angeschrieen, er solle das Grundstück verlassen. Hat er ohne Worte dann auch getan. Eine halbe Stunde später kam dann der Tierarzt und nahm die kleine Prinzessin (so heißt sie) mit. Meine Bekannte und ich sind dann zur Polizei nach OHZ und wollten Anzeige erstatten. Aber der Polizist sagte nur, er könne keine Anzeige entgegen nehmen, da zu dieser Jahreszeit keine Anleinpflicht bestehe und Jäger durchaus Grundstücke betreten dürfen. Wir kennen den Namen des Jägers und er ist auch als Jäger bei der Polizei vermerkt. Dann sind wir wieder zum Tierarzt gefahren. Die Katze hat einen schweren Bruch im hinteren Bein und innere Blutungen und Wasser in der Lunge. Sie kämpft noch um ihr Leben. Morgen soll entschieden werden, ob der Bruch operiert werden kann oder ob sie eingeschläfert werden muss. Ich habe selbst eine Katze und sie ist mein "Ein und Alles". Ich möchte niemals, dass so etwas "unnützes" mit ihr geschieht und habe schon Angst sie rauszulassen. Ich habe die ganze Zeit versucht, im Internet die Adresse vom Jagdverein hier zu recherchieren, aber ich kann einfach nichts finden. Wissen Sie vielleicht, wo ich mich hinwenden kann? Auf jeden Fall werde ich diesen Jäger beim Ordnungsamt aktenkundig machen. Wenn ein Jäger seinen Hund nicht im Griff hat, dann darf er diesen doch auch nicht mit auf die Jagd nehmen. Können Sie mir einen Rat geben? Zum Schluss möchte ich Ihnen auch noch mitteilen, dass dieses anscheinend kein Einzelfall ist. Der Tierarzt hat uns heute erzählt, dass Dienstag auch jemand bei ihm war. Die gleiche Geschichte wie bei uns. Nur seine Katzen wurden vom Hund tot gebissen.

Auch dieser Jäger sagte, ich kann ihnen eine neue Katze besorgen. Vielleicht war es ja derselbe. Vielen Dank für Ihre Hilfe

 

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05.02.2006     Leon beim Gassigehen erschossen

Leon wurde am 05.02.2006 gegen Mittag beim Gassigehen mit mir erschossen. 

 

Leon war unangeleint und geriet kurz außer Sichtweite. Ich rief und pfiff. Kurz darauf hörte ich einen Schuss, was ich aber leider nicht als solches erkannte und ein zweimaliges Bellen.

 

Das Bellen war nach meiner Meinung nicht von Leon. Ich lief ca. 150m bis 200m weiter, und da sah ich Leon am Boden liegen. Er war Tod, Blut lief im aus dem Mund. Erst dachte ich er ist angefahren worden, da ich ein Auto vorbeifahren sah.

Ich schrie um Hilfe, doch keiner kam. Dann rannte ich nach Hause, dort wurde mir erzählt, dass der Jäger da war, und gesagt hat

„Wir sollen unseren Köder aufräumen, dass sei nicht seine Aufgabe".

 

Wir sind dann mit dem Auto losgefahren und haben unseren toten Leon in den Kofferraum gelegt. Dann habe ich den Jäger ausfindig gemacht und die Polizei gerufen. Die Polizei hat sich mit uns die Abschussstelle angesehen, und gesagt, dass der Jäger hier schießen darf. (Gehört noch zum Jagdgebiet, was uns auch die untere Jagdbehörde bestätigte)

 

Leon wurde auf einen Flurbereinigungsweg neben der Ortschaft abgeschossen. Auf diesen Weg sind sehr viel Jogger sowie Spaziergänger unterwegs und war ein beliebter Gassiweg für viele Hundebesitzer vor allem am Sonntag. Dieser Weg war unser täglicher Gassigang. Die Polizei  war auch beim Jäger und hat Ihn zu dem Vorfall befragt. Der Jäger gab an, dass er von einem Anwohner angerufen worden sei, dass Leon in seinem Garten ein Reh reißen würde. Ich habe jedoch das Auto des Jägers zu Beginn unseren Gassiganges am Wegrand stehen sehen, dachte mir nichts dabei, da er öfters dort stand. Der Jäger gab weiter  an, dass er Leon auf dem Reh erschießen müsste, damit er vom Reh abließ. Das Reh habe bei seiner Ankunft angeblich noch gezappelt und geschrien. Angeblich musste er das Reh mit einem Messerstich von den Qualen erlösen. Das Reh wies jedoch keine Einstichwunde eines Messers auf. Mir wurde dann in der Nachbarschaft erzählt, dass dieser Jäger dafür bekannt sei, dass er alle paar Jahre mal einen Hund abschießt.

 

Einer der Hunde war etwas größer als ein „Malteser“. Der ging alleine zu der Hündin des Bekannten der Familie. Er kam nur ca. 600m weit. Auf den Weg dorthin muss er ihn erlegt haben. Zudem würde Leon auf den Weg aus max. 5m Entfernung mit Schrott abgeschossen. Rechte vordere Seite war der Eintritt des Schrottes und an der Brust hatte er ein Schussloch. Hier muss dass Schrott wieder ausgetreten sein. Es hat Ihn die Lunge zerfetzt. Ein Anwohner gab an, Bilder vom Tathergang gemacht zu haben. Auf unser mehrmaliges Nachfragen hin, bekamen wir diese auch endlich zu sehen. Diese Bilder zeigten jedoch nicht den Tathergang, sondern nur unseren toten Leon am Wegrand und den Jäger mit einem Reh in der Hand, welches er für die Kamera hochhielt. Auf die Frage, wo die anderen Bilder seien, die den Tathergang dokumentieren würden, bekam ich zur Antwort, dass es für weitere Fotos zu weit entfernt gewesen sei. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, da der Weg zu Leon, also zum Weg hin, genauso weit war, wir zu der angeblichen Stelle an der Leon das Reh gerissen haben soll. Ich ließ mir die Negative zeigen, diese waren nach meiner Meinung nicht mal belichtet worden.Es gab in Vergangenheit auch schon mal Streit mit diesem Anwohner und ich hatte immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich an seinem Haus vorbeilief.

 

Ich hatte Leon seit er 10 Wochen alt war. Er war gut erzogen, und  zeigte keinerlei Aggressionen. Er war sehr auf Menschen und lies seinen Mensch, seit er 6Monate alt war, nicht außer Sichtweite. Er blieb auch nicht alleine ohne seinen Menschen im Garten, liebte Kinder und verstand sich Gut mit Katzen. Von einem anderen Jäger wurde das vorbildliche Verhalten meines Hundes gelobt, dass er so gut erzogen sei und so gut hörte. Aber es gäbe leider andere Hunde in unsere Ortschaft, für die dies nicht zuträfe. Auch das er immer wieder tote gerissene Rehe im Wald finden würde, aber er wisse dies nicht von Leon gemacht würde.  Nach dem tragischen Vorfall rief eben diesen Jäger an, erzählte Ihm die Geschichte und fragte Ihn, wie seine Einschätzung sei. Dann kam der nächste Hammer für mich. Er nahm den anderen Jäger in Schutz und stand voll auf seiner Seite. Ich war von dieser Solarität unter Jäger zutiefst enttäuscht. Er sagte auch immer, er hätte meinen Hund nie erschossen. Aber das hilft mir hier auch nicht weiter.

 

Der ganze Vorfall hat uns alle zutiefst schockiert. Für uns ist das ganze bis heute noch unfassbar und unbegreiflich.

 

 


Blutbad in Bellings  

18.05.2005 / BELLINGS:  In den Vorgärten blüht der Flieder. Selbst durch den Schleier des Mairegens dringt das leuchtende Weiß. Einfamilienhäuser, sorgsam eingezäunte Grundstücke, getrimmter Rasen. Ein Bild bürgerlicher Idylle, das sich an diesem Dienstagnachmittag in Bellings bietet. Die Straße führt an der Elisabethkirche mit ihren strengen geometrischen Formen vorbei in den Taubenweg.


Das Haus mit dem Holzverkleideten Giebel fällt auf – nicht nur wegen der beiden an die Fassade gedübelten Hirschschädel. Der Putz blättert ab, die Mülltonne quillt über, Holzbohlen liegen herum, das Regenfass ist umgefallen. Die Unordnung scheint mit den Jahren gewuchert zu sein wie das Unkraut, das durch die Zaunmaschen sprießt. Doch nicht nur die äußerliche Ordnung ist aus den Fugen geraten: Am Pfingstmontag hat ein 33-Jähriger in dem Einfamilienhaus seine 26-jährige Frau erschossen und sich danach selbst gerichtet – mit einem Karabiner aus dem eigenen Waffenarsenal. Der Mann war ein begeisterter Hobbyjäger, berichten Bekannte – und Inhaber einer Waffenbesitzkarte, wie die Polizei bestätigt. Neun Waffen und insgesamt 1000 Schuss Munition haben die Beamten in dem Haus des Ehepaares gefunden.
 

„Er ist gern auf die Jagd gegangen“, sagt die Nachbarin, „und er hat viel davon erzählt“. Von „extremer“ Begeisterung für dieses Hobby sprechen auch Bekannte des 33-Jährigen, der in Bellings lebte, aber aus einem anderen Stadtteil Steinaus stammt.

 

Offenbar war der arbeitslose Facharbeiter auch in anderer Hinsicht durch Unkontrolliertheiten aufgefallen. Karsten Fechner, Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen, fasst es knapp zusammen: „Körperverletzungsdelikte“.

Wie konnten diesem Mann weiterhin Gewehre überlassen werden? „Der 33-Jährige ist legal an die Waffen gelangt. Eine Überprüfung ist Aufgabe der Waffenbehörde des Kreises – und die wird erst tätig, wenn eine Anzeige vorliegt“, erklärt Fechner. Eine regelmäßige amtliche Kontrolle finde nicht statt. Die Besitzkarte berechtige dazu, die Waffen privat aufzubewahren und sie zu bestimmten Zwecken zu nutzen – etwa bei der Jagd oder in Schießanlagen. „Was glauben Sie, wie viele Schützen wir auf dem Lande haben?“ Zu welchem Zweck der 33-Jährige seinen Karabiner am Montag in die Hand nahm, mag sich die Nachbarin gar nicht vorstellen: „Er war so ein hilfsbereiter Mensch. Wenn man ihn um etwas bat, hat er alles gemacht.“ Nur reizen durfte man ihn offenbar nicht, „dann wurde er ruckzuck kreuzgemein“, berichtet ein Jagdgefährte, der den 33-Jährigen nach einem schlimmen Disput nicht mehr auf die Pirsch begleitete. Wenn Alkohol ins Spiel kam, sank die Hemmschwelle noch weiter: Oft war der Steinauer während Kirchweih- und anderen Festen in Schlägereien verwickelt. Frühere Partnerinnen und auch die Ehefrau blieben nicht verschont, erzählen Bekannte.

 

Am Pfingstmontag eskalierten die Beziehungsprobleme des Todesschützen; die Annahme, dass Eifersucht das Tatmotiv sein könne, bestätige sich nach bisherigen Zeugenvernehmungen immer mehr, erklärt der Polizeisprecher. „So eine grausige Tat“, sagt die Nachbarin und zieht fröstelnd die Strickjacke enger um sich, „das war so ein nettes Mädchen. Und sie hatte eine gute Stelle.“ Die 26-Jährige war in einem Fuldaer Möbelhaus beschäftigt; die Gardinen mit den Rosenmustern, die den Fenstern des vernachlässigten Häuschens einen freundlichen Anstrich geben, sind ihr Werk. Glück ist den Bewohnern dieses Gebäudes jedoch nicht vergönnt: Vor rund 20 Jahren, so erinnern sich Nachbarn, hat sich das damalige Besitzerehepaar das Leben genommen.  

18.05.2005
Kinzigtal-Nachrichten
  (Redakteurin Dorothee Müller)
                                                                              

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 25.03.2006     Jäger ermordet Kater "Taran"  innerhalb der Schutzzone

 

 

 

(Landkreisgrenze Emsland / Osnabrück),    
 

Liebe Tierfreunde,
am 8. Mai abends gegen 21:30 Uhr hat ein Jäger meinen Kater Taran erschossen, ihm einfach den Schädel weggeblasen.

Taran war genau 205 Meter von meinem Haus entfernt, als der Schütze mit dem Auto und Jagdhund hinten drin auf seiner Höhe hielt und draufhielt. Damit auch noch innerhalb der 300-meter-Schutzzone zum Haus! Ich war grade von einem Hundegang zurückgekommen, von meinem anderen Kater Laurin begleitet, als ich einen lauten Schuss hörte, alle meine Hunde zu bellen begannen. Warum ich von gerade diesem Schuss magisch angezogen wurde und sofort rausrannte, auf den noch in Schussposition verharrenden Katzenmörder zu, scheint eine Ahnung gewesen sein. Auf meine Frage, auf was er denn da schieße, doch hoffentlich nicht auf Katzen? sagte er ungerührt: "Doch". Und wenige Meter von der Straße entfernt lag Taran, mit explodiertem Schädel.  Viele von euch können sich vielleicht vorstellen, was in einem vorgehen kann, wenn man sieht, mit welcher Achtlosigkeit so ein .......  (ich erspare es uns)  ein Tierleben auslöscht, für ihn nicht mehr Wert als der Dreck unter seinen Nägeln.
 

Niemand kann mir Taran wiedergeben, der als Abgabetier vor 4 Jahren zu mir kam und  durch sein unendlich liebes Wesen sofort Einzug in meine Tierfamilie hielt. Im August wäre er 10 Jahre alt geworden. Was aber möglich ist, werde ich tun, damit der Unmensch nicht ungestraft davonkommt.
 

Sehr traurige Grüße, Andrea

 


 

 

24.10.2006      Kinder erlebten qualvolles Ende einer Katze

 

  Foto: AP

 

Das Haustier wurde im Bezirk Spittal an der Drau zuerst von einem Hund gebissen und dann vom Jäger mit einer Axt erschlagen.

Grausame Szenen spielten sich am Montag vor einem Gasthaus in der Gemeinde Obervellach im Kärntner Mölltal ab: Ein Jagdhund verletzte eine Katze durch Bisse schwer, kurze Zeit später wurde das Tier von einem Jäger mit einer Axt erschlagen. Den Gasthausbesuchern, welche die Szene mit ansahen, dürfte der Appetit gründlich vergangen sein.

 

Hund attackierte Katze.

Laut Polizeiangaben fuhr ein 52-jähriger deutscher Jagdgast mit seinem Hund im Auto vor dem  Gasthaus vor. Als er die Hecktüre öffnete, sprang der Jagdhund heraus und verfolgte die Katze der Gastwirtin. Das Tier wollte sich auf einen Baum retten, doch der Hund konnte es durch einen Sprung auf einem niedrig hängenden Ast erreichen. Der Jagdhund biss derart zu, dass die Katze innere Verletzungen sowie ein gebrochenes Rückgrat erlitt.

 

Brutal getötet.

Kurz darauf kam ein ortsansässiger Jäger, ein 68-jähriger Pensionist aus Obervellach, zum Gasthof. Er sah das verletzte Tier am Boden liegen, ergriff es und schlug ihm mit einer Axt zwei Mal auf den Kopf. Daraufhin verendete die Katze. Der ganze Vorfall ereignete sich vor mehreren Gästen - Erwachsene und Kinder - die sich über die Brutalität der Tötung beschwerten. Die beiden Jäger werden wegen Verdachts der Tierquälerei angezeigt.

http://www.kleine.at/nachrichten/chronik/246561/print.do


 

  10.10.2006   Dino und Tessa sind tot.

Enger-Besenkamp: Montag gegen 18 Uhr erschoss Jäger Heinz-Friedo P. aus Besenkamp die dreijährige Husky- Hündin und ihren elf Monate alten Welpen auf einem Feld am Lüchtenweg. „Die beiden haben einen Hasen gehetzt“, sagt "P". Dienstag gegen 17.30 Uhr besuchte er die Halterin der Hunde, Sigrid Knoppik, am Pfauenweg und erklärte ihr, dass er ihre Hunde wegen Wilderei getötet habe. Knoppik hat Anzeige erstattet. „Die siebzehnjährige Tochter eines Nachbarn und deren achtzehnjährige Freundin gehen regelmäßig mit den beiden Hunden spazieren“, sagte Sigrid Knoppik gestern im Flüsterton gegenüber dieser Zeitung. Wut und Trauer setzten ihr derart zu, dass ihre Stimme versagte. Nach dem Spaziergang, gegen 17 Uhr, seien die Mädchen zurückgekehrt und hätten wie immer noch mit Dino und Tessa im benachbarten Garten am Pfauenweg gespielt.  „Die beiden haben einen Moment lang nicht aufgepasst, und die Hunde waren draußen“, sagte Knoppik. „Sie sind sofort hinterher gerannt und haben versucht, sie noch einzufangen, haben sie aber nicht mehr erwischt.“ Danach sei die gesamte Familie auf den Beinen gewesen und habe gesucht: „Wir waren die ganze Nacht lang unterwegs, hatten Angst um die beiden.“ Doch von Dino und Tessa keine Spur. „Bis zum nächsten Morgen sind wir durch die Gegend gefahren.“ Gegen 17 Uhr habe Heinz- Friedo P. an der Tür der Hundehalterin geklingelt und berichtet, dass er die Hunde erschossen habe.

 

Sigrid Knoppik hat noch am Dienstag Anzeige erstattet. Die Polizei ermittelt jetzt wegen „Sachbeschädigung“. Knoppiks Rechtsanwalt hatte ihr dazu geraten, die Hunde beim Tierarzt untersuchen zu lassen, um sicherzustellen, dass die beiden durch Gewehrkugeln gestorben sind. „Aber die Tierärztin hat gesagt, die beiden Tierkörper seien  schon zu stark verwest, als dass eine genaue Bestimmung der Todesursache möglich wäre.“

 

Dienstag  Abend hatte ihr Ehemann die toten Hunde bei Heinz-Friedo P. an der Bünder Straße abgeholt, und ihr berichtet, dass die beiden offen auf dem Hof des Jägers gelegen hätten. Es habe erbärmlich gestunken. Sigrid Knoppik ist sicher: „Er wusste, die Hunde gehören uns. Vor etwa einem Jahr bin ich mit meiner Tochter, Dino und Tessa und den zwei Hunden meiner Tochter an einem Feldweg spazieren gegangen. Da hielt Herr P. an und fragte, ob die Hunde alle uns gehören.“ Die Hunde seien angeleint gewesen. „Deshalb habe ich den Sinn der Nachfrage nicht verstanden.“ Darauf habe P. gesagt, er würde die Hunde erschießen, erwische sie frei herumlaufend. Jäger P. gab die Jagdpacht des Areals Ende März an den derzeitigen Pächter ab, behielt aber nach eigenen Angaben die „Begehungsrechte“, ist also berechtigt, dort zu jagen. „Wir haben die Hunde auf frischer Tat ertappt“, sagt P., der mit dem derzeitigen Jagdpächter Montag eine Kontrollfahrt durch das Revier machte und dabei Dino und Tessa beobachtete. „Die beiden waren ohne Halter unterwegs und hetzten hinter einem Hasen her. Das ist Wilderei und berechtigt zum Abschuss“, sagt Pieper. Karlheinz Dammeyer, Leiter des Hegerings Enger, bestätigt: „Streunende Hunde und Katzen dürfen im Sinne des Jagdschutzes getötet werden.“ Allerdings müsse der Tatbestand des Wilderns eindeutig bewiesen sein. Dazu Reinhard Stork, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Enger: „Ich versuche in solchen Fällen zunächst, die Halter ausfindig zu machen. Er ermahne die Tierhalter dann, ihre Hunde nicht frei herumlaufen zu lassen. „Es ist eine Frage der Moral, ob man schießt. Es kann jedem passieren, dass seine Hunde einmal ausbüxen. In einem solchen Fall wäre der Abschuss wohl doch vermessen.“ Für ihn ist es immer das letzte Mittel, sagt Stork. „Ermessensfrage“, findet P., „sie waren herrenlos und wilderten, also habe ich sie erschossen. Jemand anderes hätte es vielleicht anders gemacht. “Sigrid Knoppik sagt: „Sein Auftreten, als er uns über den Tod der Hunde informierte, war hämisch und verspottend.“ Zeichen von emotionaler Anteilnahme habe sie auch nicht gespürt. „Außerdem wusste erstaunlicherweise eine Nachbarsfamilie bereits am Vortag Bescheid“. Anwohner des Lüchtenwegs hätten ihr zudem  erklärt, eher durch die Männer mit Gewehren, als durch die Anwesenheit der Hunde Unwohlsein empfunden zu haben. Die Polizei wollte gestern noch keine Angaben zum derzeitigen Ermittlungsstand machen

 

 


 

02.03.2007      Schrotladung auf eine Katze

 

 

Familie in St. Margarethen ist entsetzt: Katze musste wegen Schusswunde eingeschläfert werden.

Den ersten Schock hat die Familie Enzensberger int. Margarethen bei Knittelfeld überwunden. Obwohl: "So ganz begreifen kann ich das auch nach einigen Wochen noch nicht, was da geschehen ist", meint Michaela Enzensberger. Was war geschehen? Katze Nina saß eines Tages vor der Haustür. Sie hatte einen glasigen Blick, gab keinen Ton von sich, eine Vorderpfote war stark geschwollen und deformiert. Zuerst dachte die fünfköpfige Familie, das Tier sei von einem Auto angefahren worden.

Schrotgewehr. Ein Röntgen beim Tierarzt brachte jedoch die Wahrheit ans Licht. Enzensberger: "Die Verletzungen rührten von einem Schrotgewehr her, das Vorderbein war doppelt gebrochen, zwei Kugeln steckten gleich neben dem Herz." Es blieb nichts anderes übrig: Das schon 16 Jahre alte, aber bis zu diesem Zeitpunkt gesunde Tier musste eingeschläfert werden.

Keine Anzeige erstattet. Michaela Enzensberger hat wegen des Vorfalles keine Anzeige erstattet. "Ich möchte gar nicht wissen, wer zu so einer Tat fähig ist. Aber vielleicht keimt beim tapferen Schützen die Einsicht, dass seine Tat weder tapfer noch rühmenswert oder besonders lustig war." Die Katze sei Teil der Familie gewesen. Ihren Töchtern, vier und acht Jahre alt, habe sie die genauen Umstände gar nicht erzählt. "Wir haben sie im Glauben gelassen, Nina sei von einem Auto angefahren worden."

Bei Jägern nachgefragt. Bei der Jägerschaft hat Enzensberger nachgefragt, ob vielleicht ein Weidmann zur Flinte gegriffen hat: "Dort hat man jedoch gleich abgewunken. Ich will auch gar niemanden beschuldigen." In der Südoststeiermark war vor einigen Wochen ein Jäger ausgeforscht worden, nachdem er auf Katze "Flauschi" geschossen hatte. Dies sorgte auch in Jägerkreisen für Aufregung und Ärger.


Jäger erschießt Hund vor den Augen eines Kindes

Im niederösterreichischen Dürnleis (Nähe Hollabrunn) hat ein Jäger vor den Augen eines Kindes dessen Hund erschossen. Angeblich hatte der Hund gewildert, laut Angaben des Kindes und seines Vaters ist der Hund lediglich aus dem Halsband geschlüpft. Die beiden versuchten noch den Jäger von seinem Vorhaben abzuhalten, ohne Erfolg.Der Hund wurde angeschossen und blieb schwerst verletzt liegen, dann schoss der Jäger noch zweimal aus unmittelbarer Nähe auf den am Boden liegenden Hund.
 

"Er hat Ihn vor meinen Augen genüsslich erschossen" berichtete das geschockte Kind. Es hatte den Hund selber mit der Flasche großgezogen.

 

Psychotest für Jäger muss her!

Vorfälle wie dieser, die ständigen Jagdunfälle aber auch die häufigen Übergriffe auf Wanderer und andere BürgerInnen, die es wagen, sich in den „Herrschaftsbereich“ der Jäger zu begeben, die speziell in der Jagdsaison praktisch auf der Tagesordnung stehen, belegen einmal mehr die dringende Notwendigkeit eines allgemein verpflichtenden Psychotests bzw. Zuverlässigkeitstests für JägerInnen, wie sie nach der Tragödie von Schäffern anfang des Jahres, bei der ein ausgerasteter Jäger seine Familie ausgelöscht hatte, um sich anschließend selbst zu richten, mittlerweile auch schon von gewichtigen Stimmen innerhalb der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP gefordert werden.

 

Zusätzlich fordert der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN ein rigoroses Aus-dem-Verkehr-Ziehen der Waffen und Jagdberechtigungen von JägerInnen, die durch besondere Verantwortungslosigkeit, Skrupellosigkeit und Brutalität auffällig geworden sind. Einen ausführlichen Artikel dazu mit dem Titel „Jäger außer Rand und Band“ gibt es auf unserer website unter http://www.vgt.at/presse/news/2007/news20070114.php

 


 

Jagdhund Camillo biss Dackelmischling tot

PÜRSTENDORF / Unzureichende „Verwahrung“ eines Jagdhundes hatte böse Folgen für den kleinen Mischling Niki.

Während des täglichen Spaziergangs mit ihrem (angeleinten) Dackelmischling „Niki“, musste Nikis Besitzerin Schlimmes erleben. Aus der offenen Hofeinfahrt des Michael St. stürmte plötzlich sein Jagdhund „Camillo“ auf den Dackel los. Der Jagdhund trug keinen Maulkorb. Sie vermutet, „dass der Hund scharf abgerichtet ist“, denn er stürzte sich sofort auf seine „Beute“ und verbiss sich in den wehrlosen kleinen Niki.

„Alle Abwehrversuche, den Jagdhund von unserem geliebten Niki weg zu bekommen, schlugen fehl“, sagt Nikis Frauerl, Ingrid B. „Er ließ auch nicht locker, als ich unseren Niki hochhob, so sehr hatte er sich in den Dackel verbissen, und erst nach unseren lauten Schreien reagierte der Besitzer des Jagdhundes“, ärgert sie sich. Leider kam die Reaktion des Hundebesitzers zu spät. Dackelmischling „Niki“ starb in den Armen seines Frauerls auf dem Weg zum Tierarzt an den Folgen seinen inneren Verletzungen. Nun fragt sich die Dackelbesitzerin, warum der Jagdhund auf einem nicht eingefriedeten Grundstückes frei laufend gehalten werden darf.

Jagdhund wurde eingeschläfert
„Wen wird er als nächsten beißen, vielleicht ein Kind, oder einen Radfahrer?“ Wenn die Angaben von Ingrid B. den Tatsachen entsprechen, besteht das Vergehen des Tierhalters darin, nicht für die sichere Verwahrung des Hundes gesorgt zu haben (Hunde müssen auf Privatgrundstücken so verwahrt werden, dass sie nicht „abhauen“ können). Michael St. ist sich allerdings, laut unserer Rückfrage, keiner Schuld bewusst. „Camillo ist nicht scharf abgerichtet, er wurde in Kursen in einer Hundeschule ordnungsgemäß „jagdlich abgeführt“, und hat noch niemals Anzeichen von Agression gezeigt, oder jemanden gebissen. Er war ein lieber, braver Hund und ich kann es mir nicht erklären, was der Auslöser für diesen Vorfall war, er saß die ganze Zeit brav neben mir auf unserer Terrasse, muss sich aber dann, unbemerkt von mir, entfernt haben. Es tut mir sehr leid, was da passiert ist, aber ich kann es nicht ungeschehen machen, hab aber trotzdem schweren Herzens „Camillo“ vom Tierarzt einschläfern lassen. Auch wir trauern um unseren Hund.“ Die Anzeige wurde inzwischen von Ingrid. B. bei der zuständigen Behörde erstattet. Das bringt ihr allerdings ihren geliebten Niki auch nicht mehr zurück.

http://www.noen.at/redaktion/n-wei/article.asp?Text=243818&cat=345
 

 

 


 

Jagdhund beißt Katze tot

Kühbach-Haslangkreit (ull) - Ein regelrechtes Tierdrama erregt derzeit die Gemüter im Kühbacher Ortsteil Haslangkreit (Landkreis Aichach-Friedberg). Fakt ist, ein oder zwei Jagdhunde haben eine Katze in die Enge getrieben und diese anschließend totgebissen. Kontroverse Angaben gibt es jedoch zum genauen Hergang. Eine Zeugin wirft der Hundehalterin vor, die Katze ihren Tieren der Rasse Deutsch Stichelhaar absichtlich zum Fraß vorgeworfen zu haben. Wie Polizeihauptkommissar Erich Weberstetter gestern auf Anfrage bestätigte, erstattete die Zeugin des Vorfalls, die zufällig des Weges kam, Anzeige bei der Polizei. Diese zog sie wenig später zwar wieder zurück, die Aichacher Polizei ermittelt aber dennoch und wird die Anzeige demnächst auch der Staatsanwaltschaft vorlegen.

Frau hat die Katze vom Baum geschüttelt. Die Zeugin gab bei der Polizei an, dass sich die Katze am vergangenen Donnerstag im Nachbargrundstück, dem Anwesen der Hundebesitzerin, aufgehalten habe. Aus Furcht vor den herannahenden Jagdhunden sei sie offenbar auf einen Baum geflüchtet. Dann soll nach Angaben der Zeugin Ungeheuerliches passiert sein: Anstatt ihre Tiere zurückzuhalten, soll die Hundebesitzerin den Baum geschüttelt haben, so dass die Katze herunterfiel. Dann sollen die Hunde die Katze gerissen haben.

Die Hundehalterin stellt die Situation nach Angaben von Erich Weberstetter jedoch ganz anders dar. Beteiligt gewesen sei nur ein Hund. Sie habe versucht, den betreffenden Vierbeiner, der 37 Kilo schwer sei und eine Schulterhöhe von 70 Zentimetern habe, vom Baum wegzuziehen. Dies sei ihr aber nicht gelungen. Stattdessen habe das Rütteln am Baum verursacht, dass die Katze zu Boden fiel und von dem Hund geschnappt wurde. Für die Aichacher Polizei steht hier Aussage gegen Aussage. Beweise, die gesichtet werden könnten, gebe es wenig, so der Polizeihauptkommissar. Die tote Katze sei bereits entsorgt; weitere Zeugen gebe es keine. Die Ermittlungen laufen aber weiter.

Vor allem deshalb, weil die Spaziergängerin die Hundebesitzerin auch wegen Bedrohung angezeigt hat. Bei der vermeintlichen Rettungsaktion für die Katze soll Letztere nach Angaben der Zeugin gesagt haben: Sie und ihr Hund sind die nächsten. Die Angesprochene ist des Öfteren mit dem kleinen Mischlingshund einer Familienangehörigen unterwegs. Die beschuldigte Frau sprach gegenüber der Polizei von einem Missverständnis. Ihrer Aussage nach habe sie lediglich so etwas gesagt wie: Wie soll ich das allein schaffen. Machen Sie es doch, wenn Sie es besser können.

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,Jagdhund-beisst-Katze-tot_arid,1188987_regid,2_puid,2_pageid,4289.html#nul

 

 

 


 

07.08.2008     Falle: Kater verliert fast das Bein

 
Nur eine OP rettete das Bein des eineinhalbjährigen Katers. Kater „Buster“ hat schlimme Zeiten hinter sich. Vor rund fünf Wochen erwischte ihn – vermutlich – eine Schlagfalle am linken Hinterlauf, irgendwo in oder um Wiesenbronn. Dass der eineinhalbjährige Liebling von Frauchen Angela Paul sein Bein nicht verlor, verdankt er einer großen Operation. Angela Pauls Sorgen sind damit nicht vorbei: Die Schlagfallen eines Unbekannten könnten ja wieder zuschnappen. Rückblende: Vor rund fünf Wochen sind Angela Paul und ihr Mann bei den Urlaubsvorbereitungen, als der Kater verschwindet. Für eineinhalb Tage. Ungewöhnlich für „Buster“, der der Familie zwar ein halbes Jahr zuvor zugelaufen ist, aber bis auf nächtliche Ausflüge immer zum heimischen Fressnapf zurückkehrt. Diesmal nicht. Am Donnerstag ist „Buster“ weg, der Freitag verstreicht und Frauchen Angela Paul schaut immer wieder vergeblich nach ihrer Schmuse-Katze. Bis Samstag, nachts, zwei Uhr. Da liegt „Buster“ auf der Bank im kleinen Hof der Pauls: Der Kater blutet am Hinterlauf, der fast abgetrennt ist. Angela Paul ist zwar entsetzt über den Zustand des Schwerverletzten Tieres, reagiert aber sofort. „Buster“ wird im Auto verstaut und sofort in die Tierklinik nach Höchberg gebracht. Diagnose der Tierärztin: Beinbruch und Sehnenriss. Die Medizinerin schließt vor der OP nicht aus, dass das Bein vielleicht amputiert werden muss. Das Schreckensszenario erfüllt sich nicht. Die Operation läuft gut, die Sehne ist genäht, das Bein genagelt. „Buster“ darf nach dreieinhalb Wochen Krankenhaus-Aufenthalt wieder nach Hause. Und die Pauls sind fast 1300 Euro ärmer. Soviel haben die OP und die stationäre Unterbringung gekostet. Was dem Kater zugestoßen ist, erfahren die Pauls von der Tierärztin. Die kann sich die Verletzungen nur mit einer Schlagfalle erklären, wie Angela Paul erzählt. Die Friseurin ist empört, will den Besitzer der gefährlichen Falle ausfindig machen. Doch trotz 500 Euro Belohnung und einem öffentlichen Anschlag im Dorf, bleibt der Fallensteller unbekannt. Zwar melden sich laut Paul Zeugen, die selbst gebastelte Schlagfallen am See entdeckt haben wollen, aber der mögliche Besitzer bleibt im Dunkel. „Das war kein Jäger“ Wer's nicht war, stellt Willi Stöckinger (Reupelsdorf), Jäger und Lehrgangsleiter für Fallenjagd fest: „Jetzt stellt kein Jäger eine Falle.“ Schließlich sei schon länger Schonzeit für Kleinraubwild wie Marder. „Schlageisen gibt's erst im Herbst.“ Diese Art der Jagd sei im Übrigen hier ganz selten. Stöckinger tippt beim Fallenbesitzer auf jemanden, der hinter Ratten her war. Der feine Unterschied dürfte „Buster“ nicht sonderlich interessieren, der in der kommenden Woche seine Verbände los wird und für sein Frauchen ebenso: „Ich will verhindern, dass das Ganze noch mal passiert. Da kann auch ein Kind in die Falle reintreten.“ Dass die Falle schon ein anderes Opfer gefunden haben könnte, ist sich Angela Paul fast sicher. Im Ort streune eine Katze herum – dreibeinig.
 

 

 

 

 

 

www.mainpost.de

 


 

 

 

12.10.2008      Der Fall Athos: Jagdverband auf Distanz  /  Jägerausschuss der Regierung ermittelt

 

Mit Bestürzung hat Gerhard Klingler, Vorsitzender der Ochsenfurter Kreisgruppe im Landesjagdverband Bayern (BJV), auf den Vorfall in einem Giebelstadter Ortsteil reagiert, bei dem ein Jäger den Boxer „Athos“ mit zwei Messerstichen erheblich verletzt hat. Wie berichtet, hatte ein Spaziergänger vor einigen Tagen rund 200 Meter vor seinem Haus den Vierbeiner von der Leine gelassen, als plötzlich ein Mann mit einem angeleinten Jagdhund auftauchte.

Die beiden Rüden begannen eine Rangelei, in deren Verlauf der andere Hundebesitzer ein Jagdmesser mit einer rund 15 Zentimeter langen Klinge zog und auf den Boxer einstach. Athos konnte glücklicherweise gerettet werden. Das Urteil des behandelnden Tierarztes: „Der Mann hat eindeutig in Tötungsabsicht gehandelt“. Das streitet der Betroffene – der nach eigenem Bekunden Jäger ist – allerdings ab. Nach seinen Worten habe er sich bedroht gefühlt und deshalb in Notwehr gehandelt.

 

Soweit dieser Vorfall.

BJV-Kreisvorsitzender Gerhard Klingler hat für dieses Verhalten kein Verständnis: „Gerade wir Jäger haben seit jeher ein besonders Verhältnis zu Hunden“, schreibt er in einer Pressemitteilung.

Deshalb sollte der beschuldigten Person eigentlich bekannt sein, dass beim Aufeinandertreffen zweier gleichstarken Hunderüden es durchaus zu Rangeleien kommen kann. Der sofortige Einsatz des Jagdnickers (Messer) gegen den Boxer mit möglicher Todesfolge sprenge jedoch den Rahmen. Klinger macht weiter deutlich, dass der der Jäger „nicht unserem Verein angehört, noch Mitglied in einer anderen Kreisgruppe des Landesjagdverbandes Bayern ist“.



Dieses unangemessene Vorgehen verstoße gegen die Regeln der Waidgerechtigkeit und gegen den Tierschutz. „Wir organisierten Jägerinnen und Jäger des Landesjagdverbandes Bayern distanzieren uns von dem beschuldigten Jäger und bedauern den Vorfall.“ Laut Mitteilung des Landesjagdverbandes Bayern wurde sofort nach Bekannt werden des Vorfalles ein Untersuchungsverfahren gegen den Waidmann im Jägerausschuss von Unterfranken eingeleitet.

 

http://www.mainpost.de/lokales/wuerzburg/Ochsenfurt;art779,4744871

 


 

04.11.2008  Jäger erschießt Hund am Trimm-Dich-Pfad

 

Wilderei oder Willkür?

ROTTWEIL, 4. November (red) - Am Freitag, 31. Oktober, zwischen 17.15 und 17.30 Uhr hat ein Jäger einen Hund in der Nähe des Trimm-Dich-Pfad bei Bettlinsbad erschossen. Laut Angaben der Hundebesitzer zog zu dem Zeitpunkt starker Nebel auf, und es befanden sich, als geschossen wurde, noch zwei weitere Jogger auf dem Weg. "Wir hatten große Angst", sagte Gabi Tingler, die mit ihrer Schwägerin und deren kleiner Tochter unterwegs war. "Durch den Nebel hätte ja auch einer von uns noch durch einen Schuss verletzt werden können." Da der Jäger aussagte, der Hund habe gewildert, die Familie aber den Hund als sehr folgsam beschreibt, hofft man nun auf die Aussagen dieser Jogger. Der Fall wird derzeit von der Hundestaffel der Polizei untersucht.

 

Ein Jäger tötete Chico im Wald - doch wie es dazu kam, ist nur schwer zu klären. Hat der Hund gewildert oder war es mutwillige Tötung?

Unmittelbar nach dem Tod ihres Hundes hatte Familie Tingler Flugblätter aufgehängt, in denen Spaziergänger drastisch vor Schüssen im Bereich Bettlinsbad gewarnt wurde. „Morgen könnte es ihr Kind sein, das erschossen wird!“ hieß es auf den Zetteln, die längst nicht mehr hängen. Die Formulierungen auf dem Flugblatt sah der Anwalt des Jägers Medienberichten zufolge allerdings als „ehrverletztend, unwahr und strafbar“ an, mit solchen Anprangerungen würden Emotionen maßlos geschürt. Er war am Freitag telefonisch aber nicht zu erreichen.

„Das ist vielleicht falsch rüber gekommen“, sagt Gabi Tingler, „aber wir zitterten alle vor Angst. Der Schuss so dicht neben uns im Nebel war wirklich gefährlich.“ Dass ihr Hund gewildert haben soll, kann sich Gabi Tingler nicht vorstellen: „Er hatte Angst vor Rehen, als wir mal in einem Wildgehege waren, hatte er sich hinter mir versteckt.“ Auch fremden Katzen sei er nicht hinterher gejagt, mit den Hasen der Tochter habe er sich verstanden.

 

Dabei habe es mehrere Schüsse gegeben, sagt Gabi Tingler. Zwischen ihnen seien rund 15 Minuten vergangen. Ihre Schwägerin kann dies bezeugen und außerdem seien zu dieser Zeit mehrere Jogger in dem Waldstück unterwegs gewesen. Sie hat sie mit Zetteln gesucht, einer hat sich inzwischen als Zeuge bei der Polizei gemeldet. Auch ihr Mann Rolf Tingler, der noch an dem Abend und an den folgenden Tagen immer wieder hingefahren ist, hat sich die Stelle genau angesehen. „In den Bäumen habe ich noch Einschüsse von zwei Patronen gefunden“, sagt er. Die Polizei ist noch dabei, den Tathergang zu rekonstruieren. Die Tinglers haben Anzeige wegen Verstoßes gegen das Landesjagdgesetz und wegen Sachbeschädigung gestellt. „Die Schilderungen beider Seiten zum Tathergang sind sehr konträr“, sagt Polizeisprecher Ulrich Effenberger.

 

„Wenn Chico gejagt hätte, wäre der Hund meiner Schwester doch sicher mitgekommen“ sagt Gabi Tingler und ihr Mann erklärt: „Wir haben die blutigen Spuren unseres Hundes im Schnee gefunden, aber keine von einem Reh.“ Bevor der Schnee schmolz hatte er alle Beweise fotografiert, seit einer Woche lenkt sich Familie Tingler mit Recherchen ab. „Wir wollen wissen, was wirklich passiert ist.“ „Beim Jagdamt wurde mir gesagt, mein Hund sei nicht gut erzogen gewesen, sonst hätte er sich beim ersten Schuss hingesetzt“, so Gabi Tingler. Doch Chico war ein Familienhund und kein Jagdhund, der weiß, wie er sich zu verhalten hat, wenn geschossen wird. „Er hatte sich Silvester vor Angst in die letzte Ecke verkrochen.“ Sie ist sich sicher, dass er in Panik weiter in den Wald gelaufen ist, wo ihn der Jäger dann erschossen hatte – ganz in der Nähe des Trimm-Dich-Pfads. Außerdem, so die Tinglers, gebe es mehrere Zeugen, denen der Jäger gesagt habe, er hätte versehentlich einen Hund erschossen, weil er ihn für ein Reh gehalten habe. Rolf Tingler trägt seitdem immer eine Warnweste, wenn er in der Dämmerung in den Wald geht. „Ich bin kein Reh“, hat er auf den Rücken geschrieben.„Unserem Hund können wir nicht mehr helfen“, sagt Gabi Tingler, „aber ich habe immer das Gefühl, er hätte auch einen von uns treffen können.“

Anm. d. Red.

Die Idee mit der Warnweste ist gut, auch wir vom Verein NATUR OHNE JAGD e.V. vertreiben solche Westen

Bestellungen bitte per E-Mail (info@tatort-wald.de)

 

 

Wir wünschen der Familie Tingler viel Erfolg bei der weiteren Aufarbeitung dieses Falles.

 


 

 

 

15.12.2008     Jäger erschoss Labrador

 

Vermutlich hatte der Jäger den Labrador für einen Fuchs gehalten. Jetzt hat er seinerseits Anzeige erstattet. Er fühlt sich durch Zettel belästigt, die in Glessen ausgehängt wurden.

Der gelbe Yellow Labrador-Retriever „Yellow“ wurde am Donnerstag in Glessen von einem Jäger erschossen. Bergheim - „Es ist ein Horror.“ Petra Golz ist traurig. Und wütend: Am Donnerstagabend hat ein Jäger südöstlich des Glessener Sportplatzes ihren Hund erschossen. Der dreijährige Labrador-Retriever „Yellow“ wurde von einer Schrotladung getroffen, die der Jäger vom Hochsitz aus abgefeuert hatte. Petra Golz und ihr Mann Michael haben Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt. „Yellow“ sei als Jagdhund ausgebildet gewesen und ein wertvolles Tier, sagt das Ehepaar. Doch schlimmer als der materielle Verlust sei die Trauer um den vierbeinigen Freund. Der Hund war nicht angeleint beim abendlichen Spaziergang. Gut 20 Meter vor dem Hochsitz hätten laut Michael Golz Schlachtabfälle und Brocken von Hundefutter gelegen. Das müsse „Yellow“ gewittert haben. Die Familie Golz beruft sich auf das Bundeswaldgesetz. Demnach müsse der Hund nicht angeleint sein.Ihr Mann weist darauf hin, dass in dem Gebiet hinter der Grillhütte regelmäßig Spaziergänger mit und ohne Hunde unterwegs seien, außerdem Jogger, Radfahrer und Reiter. „Da ich selbst Jäger bin, war es für mich schlichtweg unmöglich, dass zu dieser Zeit hier gejagt wird. Es war stockduster. Kein Mond, Bewölkung, keine anderweitige Lichtquelle.“ „Yellow“ habe - ebenso wie drei weitere Hunde, die Golz dabei hatte - ein blinkendes Leuchtband getragen. „Der Jäger schoss, obwohl ich selbst nur 30 bis 35 Meter von der Schusslinie entfernt war.“

 

Wie die Polizei mitteilt, hat der Jäger den Hund für einen Fuchs gehalten. Der Mann hat seinerseits Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Er habe Beschädigungen an seinem Auto festgestellt. Außerdem fühle er sich durch Aushänge in Glessen belästigt: Dort stehe sein Name und seine Adresse. 50 Zettel hat Petra Golz im Ort verteilt - um andere Hundehalter zu warnen, wie sie sagt. Sie und ihr Mann hätten Rückmeldung von anderen Hundebesitzern bekommen, die berichteten, dass der Jäger wiederholt „Ärger gemacht“ habe, wenn ein Vierbeiner nicht an der Leine gewesen sei.

 

Der Jäger habe keinen Begehungsschein gehabt und schon deswegen nicht schießen dürfen, sagt Petra Golz (einen Begehungsschein bekommt ein Jäger, der selbst kein Revier gepachtet hat, vom Pächter ausgestellt, damit er dort jagen darf). Sie findet: „So jemand darf keinen Jagdschein haben.“ Dr. Peter Pütz, Mitinhaber des Reviers, in dem der Schuss fiel, erklärt, dass der Jäger einen Begehungsschein besitze, ihn an dem Abend aber nicht bei sich gehabt habe. Der Schütze selbst wollte sich nicht äußern. Pütz: „Das mit dem Hund tut mir persönlich leid. Das war ein Unglücksfall.“ Doch er appelliert an die Beteiligten, vernünftig miteinander zu reden. Was dem Jäger derzeit in Glessen widerfahre, grenze an Rufmord. Es würden auch Unwahrheiten in die Welt gesetzt.

 

Manfred Metternich, Vorsitzender der Kreisjägerschaft des Rhein-Erft-Kreises, hält sich bei der Bewertung des Vorfalls zurück: „Wir warten ab, was die Ermittlungen ergeben.“ Kreissprecher Michael Sodann erklärte gestern, dass der Unteren Jagdbehörde noch kein konkreter Sachverhalt vorliege. Sobald dies der Fall sei, müsse ermittelt werden, ob der Schütze noch als zuverlässig im Sinne des Jagdrechts gelte. Wenn nicht, werde der Jagdschein entzogen.

http://www.ksta.de/html/artikel/1228404104382.shtml

 

Dazu das Urteil vom 18.09.2009

18.09.2009    Hund mit Fuchs verwechselt: Jäger verliert Jagdschein

Leipzig (dpa/sn) - Ein Jäger, der einen Hund mit einem Fuchs verwechselt, büßt zu Recht seinen Jagdschein ein. Das hat das Verwaltungsgericht Leipzig vorläufig entschieden und den Antrag eines 70-Jährigen abgelehnt, der sich gegen die sofortige Einziehung seines Jagdscheins gewandt hatte. Der Mann hatte im Januar vom Hochsitz aus einen Golden Retriever erschossen. Er habe den Hund für einen Fuchs gehalten, rechtfertigte er sich. Der zuständige Landkreis Leipzig zog den Jagdschein ein. Es bestehe die Gefahr, dass der Mann künftig «leichtfertig» mit Waffen und Munition hantiere. Eine endgültige Entscheidung stehe noch aus, teilte das Gericht am Freitag mit.

Endlich mal ein Gericht, das auch konsequent mit solchem Urteil durchgreift


 

Statt Wildschwein Pferd getroffen

Erstellt 16.01.09, 18:46h

Am 24. November 2007 hatte ein Jagdpächter zu einer Treibjagd auf Wildschweine in seinem Jagdrevier in Hennef-Uckerath geladen.

Zahlreiche Schüsse fielen. Einer aber ging möglicherweise böse daneben - und ist jetzt ein Fall für das Bonner Landgericht.

Bonn - Denn die 13-jährige Araber-Stute Nasra, die keine 80 Meter entfernt auf einer Weide gestanden hatte, wurde an diesem Tag von einem Geschoss ins linke Schultergelenk getroffen: Nach vierstündigem Todeskampf wurde das Tier eingeschläfert.

Die Pferde-Eigentümerin will den Fall nicht ruhen lassen und hat vier Mitglieder der Jagdgesellschaft auf insgesamt 9000 Euro Schadenersatz verklagt, darunter 6500 Euro für den Wert des Pferdes, aber auch 1000 Euro Schmerzensgeld. Denn der Tod des Tieres hat vor allem ihre neunjährige Tochter Anna schwer getroffen: Das behinderte Mädchen habe durch den Verlust von Nasra einen schweren Schock erlitten.

Der Jagdpächter und die drei verklagten Jäger haben bislang die Vorwürfe bestritten. Es sei zwar richtig, dass sie an diesem Tag an einer Treibjagd auf Wildschweine beteiligt gewesen seien, aber einen Schuss in Richtung Pferdekoppel habe es nicht gegeben. Eine Obduktion jedoch ergab, dass die Stute eindeutig von einem Geschoss getroffen wurde. Da aber kein Projektil gefunden wurde, konnte der Schütze bislang nicht ermittelt werden. Die 4. Zivilkammer des Bonner Landgericht, bei der der Fall demnächst verhandelt wird, will mit allen Prozessbeteiligten im Rahmen eines Ortstermins den Tatort besichtigen (AZ: Landgericht Bonn 4 O 103 / 08). (ucs)

Quelle:  http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1231950832159.shtml

 

 


Jagdhilfe tötet Hund

Er dachte, er schießt auf ein Schwein“

Teuschnitz – Als Matthias Böhm am Dienstag mit seinem Hund Tonto in seinem Wald bei Teuschnitz unterwegs ist, fallen plötzlich zwei Schüsse. Mit Schrecken stellt er fest, dass sein zwölfjähriger Huskymischling nicht mehr reagiert, als er ihn ruft. Der Hund ist tot. Ein Gehilfe des Jagdpächters hat Tonto erschossen. „Er hat gedacht, dass es ein Wildschwein war“, ist Matthias Böhm aus Teuschnitz fassungslos. Am Dienstag gegen 21 Uhr war Matthias Böhm mit Tonto in seinem Waldstück bei Teuschnitz unterwegs. Er hatte am Abend die laufenden Durchforstungsmaßnahmen überprüft. Sein Hund begleitete ihn – wie immer. „Wenn ich draußen unterwegs war, dann war er mit dabei.“

 

Böhm bezweifelt, dass der Jagdgehilfe ihn und seinen Hund nicht gehört oder gesehen haben könnte, als beide durch den Wald in Richtung Wagen liefen. Denn er habe sich laut mit Tonto unterhalten. Auch sein weißes Auto habe in Sichtweite des Jägers gestanden, sodass dieser seiner Meinung nach von Personen im Wald gewusst haben musste. Wenig glaubhaft findet Matthias Böhm auch die Aussage, dass der Jagdgehilfe gedacht habe, auf ein Wildschwein zu schießen. Denn der Huskymischling, mit weißen Beinen und weißer Brust, sehe einem Wildschwein so gar nicht ähnlich. Matthias Böhm hat den Gehilfen des Jagdpächters angezeigt.

Wie der Teuschnitzer nun erfahren hat, widerruft der Jagdgehilfe mittlerweile seine Aussage von diesem Abend. „Mein Hund soll nun angeblich gewildert haben“, berichtet Böhm. Doch das kann er sich von seinem betagten Hund nicht vorstellen, der noch nie in derartiger Weise negativ aufgefallen sei. Selbst mit einem Hund, den man auf frischer Tat beim Wildern ertappt, würde Kreisjagdberater Winfried Wachter anders umgehen. Laut Gesetz, so Wachter, darf man wildernde Hunde und Katzen zwar töten, dennoch würde er zivilisiertere Mittel und Wege empfehlen. „Erstens sollte der Jäger auf den Halter des streunenden oder wildernden Hundes zugehen und ihn informieren. Falls dieser sich weiterhin uneinsichtig zeigen sollte, kann man die Polizei benachrichtigen. Daraufhin besuchen Polizeihundeführer den Besitzer, um mit diesem zu reden.“ Der Kreisjagdberater bedauert, dass manche Jäger vorschnell Tiere töten. „Man kann nur auf Einsicht hoffen“, sagt der Jäger und meint damit beide Seiten: die des Jägers und die der Halter von wildernden Hunden. Rechtlich gesehen, könne man im Fall des erschossenen Tonto noch keine Aussage treffen. „Man muss in diesem Fall warten, was die Ermittlungen ergeben werden.“ Doch einen guten Rat hat Winfried Wachter für alle: „Was du nicht kennst, das schieß‘ nicht tot.“ kah

 

Quelle:  http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/kronach/art2396,921870

 


12.02.2010     Jäger erschießt Hund mit Schrot

Langenau. 

Es ist Samstag Nachmittag. Ein Langenauer ist im Donauried beim Joggen, begleitet wird er von seinem Vierbeiner, einem vierjährigen Mischlingshund. Dieser springt nach Angaben des Mannes davon, weil er ein Reh gesehen hat. Der Mann verliert den Hund aus den Augen, als der Mann nach Hause zurückgekehrt ist, gibt es immer noch kein Lebenszeichen des Tieres. Das kann es auch nicht mehr geben. Denn nach Aussage eines Zeugen knallte um 14.39 Uhr ein Schuss, ein schreckliches Jaulen eines Hundes war die Folge. Eine Minute später knallte es wieder – danach Totenstille. Tage später stellt sich heraus, dass ein Langenauer Jäger das Tier erschossen hat. Ob er dies durfte, weil der Hund ein Wildtier konkret gefährdete, wie es Paragraph 29 des Landesjagdgesetz fordert, dies untersuchen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit. Und auch das Landratsamt Alb-Donau wird sich über den Vorfall informieren, wie Pressesprecher Bernd Weltin gestern erklärte.

Bis die beiden Besitzer der Hundes, ein Langenauer Ehepaar, aber die ganze Wahrheit aufgedeckt hatten, vergingen drei Tage. Sie informierten sofort den Langenauer Jäger darüber, dass der Hund verschwunden sei. Der Jäger stellte sich ihren Worten nach ahnungslos, obwohl das Tier zu diesem Zeitpunkt schon tot war. Das Ehepaar suchte in den Folgetagen stundenlang die Gegend nach dem Hund ab. Bis die Frau zufällig auf einen Zeugen traf, der sich daran erinnerte, dass ihn ein Langenauer Jäger kurz vor den tödlichen Schüssen nach einem streunenden Hund gefragt hatte. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Jungviehweide. Der Hund wurde genau auf der gegenüberliegenden Seite der Nau erschossen. Die Frau suchte den Jäger erneut auf, forderte die Herausgabe des Hundes. Wie die Frau später aussagte, habe der Jäger erst nach ein paar Minuten zugegeben, das Tier erschossen zu haben. Er habe sich aber geweigert, zu sagen, wo der Kadaver sei. Daraufhin wurde der Besitzer lauter, worauf der Jäger dem Ehepaar die Tür vor der Nase zuschlug. Rund eineinhalb Stunden später erhielt die Frau einen Anruf, in dem eine Stimme ohne Namensnennung erklärte, den toten Hund im Hof des Ehepaares abgeladen zu haben. Als das Ehepaar heimkam, fanden sie das tote Tier in einer Blutlache vor.

Es war von 94 Fragmenten einer Schrotladung durchsiebt, eine Kugel mit neun Millimeter Durchmesser steckte in seinem Herzen. Das Ehepaar erstattete daraufhin Anzeige beim örtlichen Polizeiposten. Dieser ermittelt nach Auskunft der Ulmer Polizeipressestelle wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Jagdrecht, das Tierschutzgesetz und wegen einer möglichen Körperverletzung, weil die Besitzerin beim Anblick des durchlöcherten Tieres einen Schock erlitten haben soll. Auch die Stadt Langenau wurde über den Vorfall informiert, wie der Leiter des Amts für öffentliche Ordnung, Hans Frowein, auf Anfrage bestätigte. „Wir sind zwar nicht zuständig, das ist eigentlich eine Angelegenheit der Jagdbehörde beim Landramtsamt. Aber im Sinne der öffentlichen Sicherheit im Langenauer Stadtgebiet werden wir die Angelegenheit genau untersuchen“, erklärt Frowein. Für ihn stellt sich die Frage, ob eine direkte Gefährdung eines Wildtieres vorgelegen haben kann, wurde der Hund zuerst doch von einer Schrotladung getroffen. Wäre er in diesem Moment in unmittelbarer Nähe eines Rehs oder anderen Wildtieres gewesen, hätte auch dieses zwangsläufig von der Schrotladung getroffen werden müssen.

Das Ehepaar wartet auf der rechtlichen Seite ab, was die Untersuchungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und anderer Behörden ergeben. Doch gleich, was dabei herauskommt: Menschlich verstehen sie den Jäger nicht. Sie werfen ihm vor, zu schnell den Abzug seines Gewehres gedrückt zu haben. Man kenne sich schließlich seit vielen Jahren, erklärt die Frau. Und den getöteten Hund müsse der Jäger auch gekannt haben. Es hätte deshalb keine Notwendigkeit bestanden, das Tier abzuknallen. „Wir möchten Hundeshalter darauf hinweisen, im Langenauer Ried auf ihre Tiere sehr, sehr gut aufzupassen“, erklärt die Frau.

Der betroffene Langenauer Jäger war trotz mehrerer Versuche gestern tagsüber telefonisch nicht zu erreichen.

 

http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/art4299,333995

 


 

23.02.2010     "Flash" von Jäger erschossen

LAUBACH

Entlaufener Rhodesian Ridgeback-Mix wurde am 19. Februar tot aufgefunden

 

LAUBACH (mg). Flash, der zutrauliche Rhodesian Ridgeback-Mix, der am 11. Februar entlaufen war, wurde am 19. Februar tot aufgefunden. Der Hund wurde, nur wenige Meter von seinem Zuhause entfernt, von einem Jäger erschossen.

 

Rückblick: Verzweifelt suchte Romy Meybauer nach ihrem erst sechsjährigen Hund, den sie als gesund, gutmütig und treu beschreibt, der die Begleithundeprüfung abgelegt hatte und als Familienmitglied galt. Polizei, Tierschutzorganisationen, Jagdpächter sowie alle möglichen Leute aus der näheren Umgebung wurden informiert. Anzeigen in Tageszeitungen und Flyer in der Gemarkung sollten helfen, Flash schnell wieder zu finden. Selbst ein Jäger aus der Niederlaukener Gemarkung suchte fieberhaft mit. Bis am 19. Februar das Telefon läutete. Ein Landwirt, durch die Anzeigen aufmerksam geworden, meldete, er habe einen toten Hund in der Gemarkung Laubach/Wilhelmsdorf gefunden. Es bestätigte sich, dass es Flash war, erschossen mit Schrot. Vermutet wird, dass Flash noch am Tag seines Verschwindens erschossen wurde. Romy Meybauer verständigte daraufhin die Polizei und kehrte mit den Beamten zur Fundstelle zurück. 200 Meter von der Stelle entfernt sei ihnen zufällig ein Gastjäger aus Oberursel entgegen gekommen, der den aufgelösten Hundehaltern die Mitnahme des toten Tieres verweigern wollte mit den Worten: "Lassen Sie ihn doch liegen, dann kommen die Füchse raus."

 

Der ermittelte Jagdpächter besuchte kurze Zeit später das Ehepaar Meybauer zu Hause. "Der Jagdpächter aus Bad Homburg, dessen Adresse uns vorliegt, hat es nicht für nötig gehalten, den Abschuss zu melden." Vielmehr habe er sich auch noch zu der Aussage herabgelassen, dass es sich, so Meybauer, "doch nur um einen Hund" handele.  Das Ehepaar ist traurig und wütend über Flashs Tod und die Reaktion des Jagdpächters. Auch Klaus Pöhlmann, Vorsitzender der Jägervereinigung Usingen, verurteilt diese Vorgehensweise auf Schärfste. "Der Hund ist ein Lebenspartner der Menschen, das muss man bedenken." Ein freilaufender Hund dürfe im Feld nicht einfach so erschossen werden. Gerade dann nicht, wenn dem Jäger der Hund bekannt ist, wie offenbar in diesem Fall. Sobald ein freilaufender Hund gesichtet werde, sei die Jägerschaft verpflichtet, umgehend den Hund zu melden - am besten der zuständigen Polizeibehörde. Zu melden und nicht zu töten sind auch die Hunde, die nach der Hundeverordnung als gefährlich eingestuft sind.  Pöhlmann verweist darauf, dass besagter Jagdpächter nicht zur Jägervereinigung Usingen gehört. Dass macht zwar Jagdhund Flash nicht wieder lebendig, aber das Ehepaar möchte durch die Veröffentlichung bewirken, dass sich so etwas nicht wiederholt und hat Strafanzeige gestellt. Flash hatte in seinen sechs Jahren, die ihm blieben, so die Familie, nicht ein einziges Mal gehetzt, gewildert oder ist einem Wildtier hinterher gerannt, wie Meybauer mitteilte.

 

 

 

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So traurig es ist, so wichtig ist es auch, diese Vorkommnisse zu veröffentlichen.

Leider werden wir immer wieder neue Akten anfügen müssen.