Hier wieder ein erschreckender Bericht, der uns mit der Bitte um Veröffentlichung erreichte:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am Samstag den 06.11. fand, eine Fasanenjagd statt. Da ich selbst nicht zu Hause war, konnte ich nicht kontrollieren, ob sich unser Kater im Hause befand.
Unglücklicherweise tat er es nicht. Ich muss dazu sagen, dass es sich um einen kastrierten, fetten und faulen Kater handelt, der außer ab und an mal ein Mäuschen zu fangen,
keinerlei Jagdtrieb besitzt und sich außerhalb nie weiter als höchstens 20 Meter wegbewegt.
Als er Abends nicht nach Hause kam, war die Sorge bei mir und meinen Kids natürlich groß. Sonntag Abend hat er sich dann doch noch nach Hause geschleppt, was auch zeigt,
dass die Tat sich unweit unseres Hauses ereignet hat. Beide Beine dick geschwollen und Einschußwunden. Montag früh ging's dann gleich zum Tierarzt. Röntgenaufnahmen wurden
gemacht. 14 Kugeln hat er in seinem Körper. Vollgepumpt mit Schmerzmitteln und Antibiotika genießt er z. Zt. unsere Nähe und kann nicht begreifen, was geschehen ist.
Meine Kinder sind sehr traurig und wütend. Ich denke, die Bevölkerung gehört über diesen Vorfall aufgeklärt, bedenkt man, dass jährlich 200000 Hunde und Katzen erschossen werden.
Durch Zahlung der Tierarztrechnung wurde zumal ein Schuldeingeständnis seitens der Jägerschaft gemacht. Die Röntgenbilder füge ich bei.
Ich hoffe, Sie können mir behilflich sein, die Tierquälerei öffentlich zu machen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
S. Z. (Name der Redaktion bekannt)
41836 Hückelhoven-Ratheim
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Pressemitteilung
11. Januar 2011
Bundesweite Initiative fordert Einstellung der Massentötung von Füchsen
Vielerorts finden dieser Tage so genannte „Fuchswochen" statt, bei denen Füchsen über mehrere Jagdreviere hinweg mit allen verfügbaren Mitteln nachgestellt wird. Die Initiative „Schonzeit für Füchse" fordert die zuständigen Ministerien auf, Fuchswochen schon während der Paarungszeit im Januar und Februar zu unterbinden.
Die „Fuchswochen", bei denen unter Zuhilfenahme revierloser Jäger revierübergreifend oft Dutzende von Füchsen getötet werden, finden vornehmlich im Januar und Februar statt. In der winterlichen Paarungszeit sind die Füchse weitaus weniger vorsichtig als sonst, und der Schnee macht sie und ihre Spuren leichter sichtbar. Die getöteten Tiere werden größtenteils verscharrt oder in der Tierkörperbeseitigung entsorgt – kritische Jäger sprechen bereits vom Rotfuchs als „Wegwerfartikel Nummer eins" in unseren Wäldern (ÖJV Saar,
http://www.oejv-saar.de/seite400.html).
Als Begründung für die Veranstaltung von Fuchswochen wird meist angeführt, man müsse die Fuchspopulation „regulieren", etwa, um der Ausbreitung von Seuchen (Tollwut) und Fuchsbandwurm Einhalt zu gebieten. Tatsächlich kann man die Fuchsdichte mit jagdlichen Mitteln jedoch keineswegs kontrollieren: Je mehr Füchse durch Jagd oder Unfälle sterben, desto stärker steigt die Geburtenrate. Andersherum führt eine sinkende Sterblichkeit durch soziale Regulationsmechanismen zu weniger Nachwuchs. Von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zur vermeintlichen Bestandsreduktion zu bejagen, kann also keine Rede sein.
Dabei verursachen gerade die Fuchswochen viel unnötiges Tierleid. Zum einen sorgt die intensive Jagd gerade jetzt im Winter, wo Wildtiere mit ihrer Kraft haushalten müssen und nicht unnötig beunruhigt werden sollten, für massive Störungen in Wald und Feld. Darüber hinaus können die zahllosen Fuchsrüden, die nach der erfolgreichen Paarung mit einer Füchsin getötet werden, ihre wichtige Rolle bei der Aufzucht des Nachwuchses nicht mehr erfüllen. Wie Forschungsarbeiten jedoch unmissverständlich zeigen, sinken Überlebenschancen und Kondition der Welpen deutlich, wenn der Fuchsvater die Familie nicht mit Nahrung versorgen und vor Konkurrenten schützen kann.
Der Fuchs ist ein hübscher und intelligenter, mit unseren Haushunden verwandter Beutegreifer, der als Gesundheitspolizist und Mäusejäger wichtige Dienste leistet. Umso unverständlicher ist, warum er wie ein Schädling verfolgt und ihm in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Schonzeit zugestanden wird. Im Rahmen der kürzlich formierten bundesweiten Initiative „Schonzeit für Füchse" (www.schonzeit-fuer-fuechse.de ) haben Tier- und Naturschutzorganisationen den Bund und die Länder nun aufgefordert eine Schonzeit von Anfang Januar bis Ende September zu erlassen.
Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass auch Reineke Fuchs seinen Nachwuchs ungestört von menschlichen Nachstellungen großziehen kann.
In diesem Zusammenhang verweist die Initiative auch darauf, dass sich Veranstalter von Fuchswochen und teilnehmende Jäger durch die Störung des Wildes im Rahmen der Fuchswochen unter Umständen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Bundesjagdgesetz schuldig machen. Ferner sei selbst ein Straftatbestand wegen des Verstoßes gegen die Schonung der für die Aufzucht erforderlichen Elterntiere nicht auszuschließen.
Initiatoren / V.i.S.d.P.:
Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz@gmail.com, Telefon 0177 72 300 86
Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffer, dag.frommhold@fuechse.info, www.fuechse.info
Kampagnen-Webseite: www.schonzeit-fuer-fuechse.de
(Hier steht auch kostenloses Bildmaterial für die Verwendung der Kampagne zur Verfügung)
Weiterführende Informationen sowie Quellennachweise zur Vaterrolle des Fuchsrüden http://www.fuechse.info/index.php?navTarget=artikel_texte/schonzeit.html
Anschreiben an die Ministerien: http://www.schonzeit-fuer-fuechse.de/presse.html
07.01.2011
Liebe Tierschützer,
in einem Fall von länger anhaltender, brutaler Tierquälerei bitte ich um
Unterstützung durch Schreiben an die Staatsanwaltschaft Stade bzw. durch
Anzeigenerstattung (persönlich oder online) bei der Polizei sowie um
Weiterleitung und ggf. Medieninformation. Obwohl der Zeitungsbericht eindeutig kritisch die
Tat des Tierquälers aufzeigt, fehlen grausame Details, die ich in einem
Telefongespräch mit der Augenzeugin erfuhr: (Anmerkung: die Schwere der
Verletzungen des vermutlich angefahrenen, jungen Rehs waren im dichten
Schneetreiben nicht zu erkennen.) Der durch einen Autofahrer per Handy
herbeigerufene Jäger traf ein, stellte seinen Fuß sofort mit voller Wucht und
extremer Kraft auf den Kopf des wehrlosen Tieres und begann, mit einem stumpfen
Messer 9-mal in den Hals des sich windenden Rehs zu "säbeln"! Er wollte den
Kehlkopf aufschneiden!!!
Die Zeugin und eine weitere Frau versuchten, den Jäger von dieser furchtbaren
Tierquälerei abzuhalten. Es gelang ihnen nicht!
Der Jäger warf das nach Luft ringende und noch lebende Reh krachend auf die
Ladefläche seines Wagens. Also: das Tier hat eindeutig gelebt und hatte nun
zusätzlich zu den Verletzungen durch das Angefahrenwerden viele Messerschnitte
im Hals und einen aufgeschnittenen Kehlkopf. Die Qualen des Tieres müssen
unvorstellbar gewesen sein.
Es ist bis jetzt nicht bekannt, wie lange das Tier noch in diesem Zustand gelebt
hat bzw. was nach dem Wegfahren des Tierquälers mit dem unter schlimmsten
Schmerzen leidenden Reh passiert ist.
Der Name des Jägers ist noch nicht bekannt. Es muss sich nicht unbedingt um den
für dieses Gebiet zuständigen Jagdpächter handeln. Der Jagdpächter müsste jedoch
diesen Mann kennen. Er ist ca. 30 - 35 Jahre alt und soll eine große, kräftige
Statur haben. Der Autofahrer, der diesen Tierquäler hinzu gerufen hat, weiß, wer
es ist, weil er die Nummer von sich aus mit dem Handy wählte. Der Autofahrer ist
leider namentlich auch noch nicht bekannt. Evtl. könnte aber die zuständige
Polizei den Namen des Autofahrers kennen, weil dieser wohl auch die Polizei
angerufen hat, die aber nicht am Ort war.
Ort der brutalen Tierquälerei: die Kreisstraße 40 zwischen Hollenstedt und
Dierstorf
Datum: 17. Dezember 2010 in der Dämmerung

http://tierschutznews.ch/2011/home/gast-autoren/821-mit-gewalt-gesaebelt.html
Der Mythos von der Berechtigung der Jagd
Autor : Dr.rer.nat. Guy Hopp
Doktor der Naturwissenschaften
Gerne werden von Jägern
irgendwelche Studien oder angebliche Erfahrungen zitiert die beweisen sollen,
dass die Jagd einen positiven Einfluss auf die Wildpopulation hat und/oder der
Vermeidung von Schäden durch Wild dienen soll. Dazu muss bemerkt werden, dass es
nur so wimmelt von (bezahlten) Studien die von Interessengruppen in Auftrag
gegeben werden um die eine oder andere These zu unterstützen. Diese können also
von Natur aus nicht zum Beweis herangezogen werden und nur wissenschaftlich
fundierte Studien die unabhängig erstellt worden sind sollten berücksichtigt
werden. Auf die gleiche Weise wird oft mit irgendwelchen Erfahrungen aus
dubiosen Quellen operiert. Als Wissenschaftler halte ich mich ausschließlich an
Fakten und an Beispiele die am besten dazu geeignet sind von Gebieten wo die
Jagd verboten worden ist wie zum Beispiel Naturschutzgebiete in vielen Ländern
oder auch als bestes Beispiel der Kanton Genf in der Schweiz wo 1974 durch
Volksbeschluss die Jagd komplett
abgeschafft wurde und durch eine staatliche Wildhege ersetzt wurde. Wie also ist
dieses Experiment ausgegangen, dazu sehen wird uns die offizielle Webseite des
Kanton Genfs an
http://etat.geneve.ch/dt/nature/chasse-274-2011.html
Einzig und allein die Wildschweine
werden als Problem genannt weil sie aus umliegenden Jagdgebieten flüchten und
sogar über den Fluss aus Frankreich herüberschwimmen wenn dort gejagt wird. Dies
wird dann durch die Wildheger geregelt die entweder durch Schutzzäune oder auch
durch Abschuss dieses Problem unter Kontrolle gehalten. Die Abschusszahlen
beschränken sich dabei auf ein paar hundert Tiere verglichen mit der
Jagdstatistik für den Rest der Schweiz (Quelle Schweizerische
Bundesgenossenschaft)
Da ich Leiter einer Forschungsgruppe in Genf
bin und mich dort oft aufhalte, kann ich den Erfolg des Jagdverbotes auch aus
persönlichen Gesprächen mit Bewohnern bestätigen. Die obigen Zahlen (nur 200
Wildschweine in Genf – über 100,000 erlegte Tiere aller Arten im Rest der
Schweiz) belegen, dass die Jäger wieder einmal nur das Problem das sie selbst
verursacht haben lösen wollen : Überpopulation durch Füttern und Jagddruck!
Noch ein Wort zur so genannten
“Wiedereinführung der Jagd“ in Genf oder zur Lockerung in anderen Kantonen,
zwei Beispiele :
Im Dezember letzten Jahres ging ein
Freudenschrei durch die Jägerschaft als der Liberale Pierre Weiss in einer
Genfer Finanzkommission den Vorschlag machte die Jagd wieder den Jägern zu
überlassen, um damit Kosten zu sparen gegenüber der Wildhege.
Nun erstens hätte dies sowieso keine
Folgen gehabt da dazu eine Verfassungsänderung sprich Referendum notwendig
gewesen wäre und zweitens wurde dieser Vorschlag im Großen Rat des Kantons mit
71% zu 6 % abgeschmettert.
Einige Zitate von Abgeordneten :
Der Kanton Bern in der Schweiz wurde
ein Paradies für Jäger nachdem hier die staatliche Wildhege und Kontrolle
abgeschafft wurde. In den folgenden zwei Jahren wurden dann in einem internen
Bericht über 600 Fälle von Tieren gemeldet die durch Jäger angeschossen wurden
und dann grausam zugrunde gingen (keine Munition mehr, nicht gefunden ..). In
einer beispiellosen Farce wurde dann das Gesetz geändert so dass die Abschüsse
nur noch bei genügend Licht durchgeführt werden dürfen so dass die Jäger weniger
oft daneben schießen (kein Kommentar)
Fazit: Wenn man sich in der Debatte
über den Nutzen der Jagd auf wissenschaftlich fundierte Studien oder konkrete
Beispiele beruft, dann ist es offensichtlich, dass die Jagd überflüssig ist und
nur Probleme schafft die sie dann wieder beheben will.
Offenlegung : Dr.rer.nat. Guy Hopp hat sich nach einem einschneidenden
Erlebnis mit einem bei einer Treibjagd verletzen Reh
der Juegdgéigner Lëtzebuerg a.s.b.l. angeschlossen um das sinnlose und
grausame Morden von Wildtieren abzuschaffen.
Viele Angaben nicht erfasst
Die so genannte „Jahresstrecke“, also die Anzahl der
vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) gemeldeten jährlich getöteten Wildtiere ist nach Einschätzung von
www.jagdaberfair.de, einer Tierschutzinitiative mit Schwerpunkt Jagd,
vollkommen falsch und untertrieben.
Die Statistik des Jagdverbandes gibt für das Jagdjahr 2009/10 etwas über fünf
Millionen im Rahmen der Jagd getöteter Wildtiere an. Schon das ist eine unglaublich hohe Anzahl, wenn man
bedenkt, dass nur ein kleiner Teil dieser Tiere überhaupt - zum Beispiel als Wildbret - „verwertet“ wird. Der Großteil der
getöteten Tiere wird einfach entsorgt.
Die Wahrheit sieht viel schlimmer aus: ‘zigtausende Enten, Füchse, Bodenbrüter
werden alljährlich im Rahmen der Jagdhundeausbildung getötet.
Die Trefferquoten bei Bewegungsjagden (das Wild wird
aufgescheucht und auf der Flucht erschossen) sind ausgesprochen gering. Dabei
wird der weitaus größte Teil der Tiere nur verletzt und nicht aufgefunden. Diese
Tiere verenden oft qualvoll nach Stunden oder Tagen. Bei der Jagd auf
Wasservögel wird durch die breite Streuwirkung des Schrots ein weitaus
größerer Teil der Tiere „nur“ verletzt und nicht getötet.
Umweltverbände gehen davon aus, dass jährlich etwa 2.000-4.000 Tonnen
Blei in Deutschland verschossen werden. Das führt nicht nur zur
Vergiftung von Böden und Gewässern, es führt auch dazu, dass bis zu 300.000
Tiere durch die Aufnahme von Blei beim Gründeln oder über die Nahrung den
Gifttod sterben, darunter immer wieder der Seeadler. In den USA, den
Niederlanden,
Dänemark und Schweden ist die Verwendung von bleihaltiger Munition
längst untersagt.
Einige hunderttausend Vögel, darunter Kormoran, Blässhuhn,
Höckerschwan und Eichelhäher und ebenso Hunde und Katzen werden von vornherein nicht oder nicht systematisch erfasst
und ein weiterer signifikanter Anteil wird aus Bequemlichkeit oder wegen des administrativen Aufwands nicht gemeldet.

Insgesamt dürften so ohne Übertreibung etwa
10 Millionen Tiere jährlich der Jagd zum Opfer fallen – das sind 28.000
Tiere pro Tag! Der Sinn insbesondere der Hobby-Jagd ist nicht nur heftig
umstritten, es gibt auch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die zu dem
Ergebnis kommen, dass die Jagd zur Bestandsregulierung - und diese wird als
Hauptargument der Jagd vorgebracht - nicht erforderlich ist. Wissenschaftler
habe sogar nachgewiesen, dass die Jagd im Hinblick auf die Bestandsregulierung kontraproduktiv ist und zum Beispiel bei Fuchs und Schwarzwild zu erhöhter
Fortpflanzungsdynamik führt.
Nun wäre auch die von
http://www.jagdaberfair.de/ erstellte "Jahresstrecke" nicht vollständig,
ohne die Toten Menschen zu erwähnen, die durch die Jagd umkommen oder verletzt werden.
Bei Jagdunfällen werden im langjährigen Jahresdurchschnitt etwa 40 Menschen pro Jahr getötet und einige Hundert verletzt. Weitere 40
Personen werden bei Wildunfällen getötet und mehrere Tausend verletzt. Die hohe Anzahl der Wildunfälle (allein über 200.000 mit
Rehwild) ist eine direkte Folge der so genannten Hege dieser beliebten
Trophäenträger.
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04.03.2010 Grundthesen zur Jagd gehen online
Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Dabei dient nur ein Bruchteil der erlegten Tiere als Nahrung oder wird z.B. als Pelz verwertet. Das Hauptargument für dieses Tun sei der Arten- und Naturschutz, argumentieren die Jäger und die Politik, die den Rahmen für dieses Massaker bietet. Es gehe darum Bestände stabil zu halten und die bei uns fehlenden Prädatoren wie Wölfe und Bären zu ersetzen.
Letzteres wird immer wieder durch Jägerberichte aus Insider-Kreisen bestätigt.
Die Behauptung der Jäger, Jagd sei angewandter Naturschutz,
verkommt dabei zur Farce. Vielmehr ist festzustellen, dass Jagd oft mit
Tierquälerei verbunden ist und in der Praxis oftmals feigem Mord an
einem Mitlebewesen gleicht.
Diese Argumentation der Tierschützer erhält zunehmend Rückhalt durch Wildbiologen.
geleitet, so dass Jagdvergehen und
Gesetzesverstöße häufig unerkannt und ungeahndet bleiben.
Entwicklung haben nun führende Tierrechts-, Tierschutz- und
Naturschutzorganisationen ein Thesenpapier unter dem Titel Grundthesen zur
Jagd erarbeitet, welches die Fakten rund um die Jagd kurz und knapp
analysiert.
Aus diesen Thesen sind künftig weit reichende Forderungen
abzuleiten, die der bisher praktizierten Jagd einen neuen Rahmen gewähren
müssen. auf der Strecke bleibt.
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. Grundthesen zur Jagd:
- Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd auf der einen Seite sowie die Zersiedelung unberührter Naturlandschaft auf der anderen Seite sind primär verantwortlich für die drastische Reduzierung der Artenvielfalt.
- Intensive Agrarwirtschaft raubt der Tierwelt den Lebensraum; überlebende Tiere werden durch ausufernde Bejagung sukzessive an den Rand des Aussterbens getrieben.
- Die Forstwirtschaft ist an einer Gewinnmaximierung der Holzerträge orientiert. Das Schlagwort „Wald vor Wild“ definiert die Situation, Waldtiere sind der Störfaktor dieser Industrie. Waldschäden durch Verbiss sind nachweislich Vorwand, Wildtiere gewaltsam an einen nach wirtschaftlichen Interessen definierten Normbestand anzugleichen. Die gesamte freie Natur wird zu einem Freiland-Industriekomplex umgebaut.
- Felder und Wälder sind zum Teil in Privatbesitz, zum Teil in Staatsbesitz. Der Staat ist per Verfassung Sachwalter des Volksvermögens; Wildtiere gehören somit dem gesamten Volk und nicht einer Minderheit von Jägern, die sich zum alleinigen Nutzer der Tiere aufgeschwungen hat. „Naturschutz“ durch Jagd findet nicht statt, Trophäenkult und Schießvergnügen sind vorrangig. Die Jagd ist ein weitgehend lustbetonter und breit gestreuter Arten-Terrorismus.
- Jagd ist die letzte legale Möglichkeit, in Friedenszeiten mit der Waffe ungestraft zu töten. Sie ist die letzte Möglichkeit, dem Tötungstrieb hemmungslos nachzugehen. Waffenbesitz birgt – wie Beispiele drastisch belegen – immer die Gefahr des Missbrauchs.
- Anzutreffen sind in diesem Umfeld vorwiegend mental entsprechend gelagerte Individuen, denen Mitgefühlsfähigkeit hochgradig fehlt. Ein Blick in Jägerzeitungen bestätigt dies und offenbart regelmäßig ein beängstigendes Tötungsvergnügen.
- Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem viel beachteten Buch „Die Leidenschaft des Jägers“ (Europäische Verlagsanstalt, 2003): „Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt ... Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben –, geht es ... um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.“
- Jagd ist in Strukturen eingebunden, die demokratische Regeln konterkarieren. Jäger sind oftmals Leiter der Jagdbehörden, entscheiden in eigener Sache über Auslegung, Anwendung und Sanktionen jagdlicher Vorgänge. Diese jagdfreundlichen Strukturen decken personell den gesamten gesellschaftlichen Bereich – vom Handwerker bis zum Minister – ab, ein Netzwerk, das den Beteiligten Vorteile und Abhängigkeiten garantiert.
- Aufgrund dessen herrscht in den Wäldern weitgehend Rechtsfreiheit, Kontrollen der Jagd von behördlicher Seite finden so gut wie nicht statt. Jagdschutz ist zurückdelegiert an die Jäger, so dass sich innerhalb des Staates ein autonomes, Selbstverwaltendes Interessensystem etabliert hat.
- Die intensive Jagd – insbesondere auf Schwarz- und Rehwild – wird mit Schäden der Landwirtschaft und überhöhter Population begründet. Es gilt ausdrücklich festzustellen, dass
- Behördlich-jagdliche Entscheidungen fallen nicht anhand fundierter Ermittlungen und Zahlenwerke, sondern unterliegen dem populistischen Kalkül der anordnenden Behörde. Alternativen zur Bejagung werden nahezu nicht in Erwägung gezogen.
- Auf Betreiben der Agrar- und Jagdlobby werden verstärkt revierübergreifende Treib- und Drückjagden durchgeführt, wobei jegliche Treibjagd tierquälerische Komponenten enthält allein aus der Tatsache, dass ungenau getroffen und nahezu wahllos geschossen wird. Für revierübergreifende Maßnahmen existiert als Gesetzesgrundlage im Jagdrecht lediglich der §10a BJagdG. Diese Vorschrift sieht vor, dass zum Zwecke der Hege des Wildes revierübergreifende Hegegemeinschaften gebildet werden können. §1 Abs. 1 BJagdG unterscheidet dabei eindeutig zwischen „Hege“ und „Jagdausübung“. Unter „Hege“ versteht das Gesetz den Schutz und die Pflege wildlebender Tiere, wohingegen sich die „Jagdausübung“ auf das Nachstellen, Fangen und Erlegen von Wild bezieht. Deutlich wird diese Trennung von „Hege“ und „Jagdausübung“, indem die Pflicht zur Hege beim Grundstückseigentümer verbleibt, auch wenn das Jagd-ausübungsrecht an die Jagdgenossenschaft abgetreten wird. Nach alldem gibt es keine gesetzliche Grundlage für die revierübergreifende Jagdausübung.
- Keinerlei fundiertes Zahlenmaterial liegt für alle anderen Tierarten vor. Beispielsweise unterliegt die Fuchs- und Vogeljagd keiner Beschränkung durch Abschussbegrenzungen, sodass es dem einzelnen Jäger frei steht, nach Belieben zu jagen. Dieser Freibrief begründet einen nie gekannten Wildtierterrorismus durch Antianimalisten.
- Die gewachsenen Sozialstrukturen vieler Wildtiere, vor allem der Wildschweine, werden durch Jäger zerschossen. Leittiere, welche die Vermehrungsraten kontrollieren, sind in den Rotten und Verbänden kaum noch vorhanden. Die Populationsdynamik ist durch den erheblichen und immer mehr zunehmenden Jagddruck enorm gestiegen.
- Die Füchse, die in freier Natur monogam und reviertreu sind, werden zum Ortswechsel gezwungen, um sich neue Partner zu suchen, da die Paare durch die Jäger auseinander geschossen werden. So werden durch Zerstörung sozialer Tierstrukturen nicht nur neue Paarbildungen verursacht, jedes weibliche Tier befruchtet und damit die Geburtenrate erhöht, sondern auch verstärkt Krankheiten übertragen, welche angeblich durch die Jagd bekämpft werden sollen.
- Die Vogeljagd, speziell die Enten- und Gänsejagd, verursacht eine undifferenzierte Tierselektion ohnegleichen. Der Vogel, der auf seinen länderübergreifenden Flügen den Nachstellungen in einem Jagdrevier entkommen ist, unterliegt den gleichen Verfolgungen auf seinen Stationen im nächsten und übernächsten Revier. Diese Tiere sind dem lustorientierten Tierselekteur schutzlos ausgeliefert. Desaster in der Sozialstruktur betroffener Tierverbände und im Artengefüge ganzer Vogelbestände sind damit vorprogrammiert. Durch die Verwendung von Schrotmunition, die vielfach nicht sofort tödliche Steckschüsse mit inneren Verletzungen verursacht, erleiden jährlich Hunderttausende angeschossener Tiere einen langsamen, qualvollen Tod.
- Für das reine Schießvergnügen gezüchtete und in Mitteleuropa ursprünglich nicht heimische Tiere wie z.B. Fasanen dokumentieren die pervertierte Auffassung von Tier- und Naturschutz. Auf der gleichen Ebene sind Winterfütterungen zu sehen. In forstlich nutzungsorientierten Stangenkulturen besteht ein ausgeprägter Mangel an Stauden, Buschwerk und Weichhölzern, sodass nur mit Hilfe der Zufütterung saisonal ungeeigneten Futters größerer Schaden im Forst verhindert und dabei gleichzeitig ein überhöhter Wildbestand zur weiterhin lohnenden Bejagung erhalten werden kann. - Absolut dekadent und morbide sind Auslandsjagden, in denen aus reiner Tötungsgier sowohl bestandsbedrohte und oft international streng geschützte Arten als auch zahme Zuchttiere (z.B. Löwen) von pathologischen Tiertötern erlegt werden.
- Tiere sind Individuen, die Freude und Leid, Schmerz und Glück erfahren können, die Rechte besitzen und die als Mitgeschöpfe geachtet werden müssen. Die Jagd widerspricht einem aufgeklärten, fortschrittlichen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste.
- Die Menschheit hat sich per Selbsternennung und mit keiner naturwissenschaftlichen Logik in Einklang zu bringendem Selbstverständnis mit der Berechtigung ausgestattet, ohne Gewissensprobleme über die Interessen aller andersartigen Wesen (Arten) zu entscheiden, um diese nach Lust und Laune zu versklaven, zu töten, zu züchten und zu verändern. Die Jagd ist dabei nur eine kleine Facette dieses gigantischen anthropogenen Unfugs- und Unterdrückungssystems.
- Das heutige Jagdgesetz ist aus der nationalsozialistischen Gesetzgebung hervorgegangen und in seinen Grundzügen bis heute gültig. Unverkennbar tauchen faschistoide Komponenten wie Männlichkeit, Einheit, Stärke, Riten, Symbole und die „regenerative“ Kraft von Gewalt – umdefiniert als Gewalt gegen Tiere – auf. Gerade der exzessive Bezug zur Tradition stützt diese These.
- Oft unterstützt faschistoides Gedankengut „rassisches“ Überlegenheitsgefühl und ethnische Verfolgung. Der humane Bezug hat sich bei der Jagd auf einen animalistischen Bezug transformiert und sich in einen, dem menschlichen Rassismus vergleichbaren, Antianimalismus gewandelt. Durch biologischen Ranghöhenwahn des Menschen, speziell des jagenden Menschen, gegenüber der Tierwelt ist ein faschistoider Artenselektionismus entstanden, der in einen gnadenlosen Terrorismus gegen Wildtiere ausgeufert ist. Gegenüber einigen Tierarten (z.B. Fuchs) und definierten Feindgruppen (sog. „Raubzeug“ und „Raubwild“) ist ein genozidales Handeln zu erkennen. |
Tierquäler verstümmeln Fuchs....oder die Fuchs-Ohr-Prämie für Jäger lässt weitere Perversionen gesetzlich zu (Anm. d. Red.)
Ohren
eines angefahrenen Tiers abgeschnitten - Jäger erhalten von Behörde bei
Abschuss Prämie von 20 Euro Hartmannsdorf. Jagdpächter Frank Heil hat am Donnerstagmittag in Hartmannsdorf an der Chemnitzer Straße einen grausamen Fund gemacht. Er war vom Ordnungsamt von Hartmannsdorf gerufen worden, weil am Straßenrand ein angefahrener Fuchs liegen sollte. "Als ich eintraf, lebte das Tier noch, aber beide Ohren waren abgeschnitten", sagte der Jäger am Freitag auf "Freie Presse"-Nachfrage.
Er habe den Fuchs dann fachgerecht getötet, indem er ihn mit dem Messer den so genannten Fangstoß versetzte und den Kadaver entsorgte."So was ist mir noch nie widerfahren", reagierte der Jagdpächter mit einer über 40-jährigen Berufserfahrung entsetzt. Wer auch immer so etwas tue, müsse bestraft werden. "Das ist Tierquälerei. Der Fuchs ist angefahren worden. Es hat nur noch die Vorderläufe bewegen können, weil das Rückgrat gebrochen war", so Heil. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die Angaben zu der grausigen Tat machen können. "Es wurde Anzeige aufgenommen. Wir ermitteln wegen Tötung eines Tieres", sagte Polizeisprecherin Heidi Hennig. Eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren erhält laut Tierschutzgesetz derjenige, der ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder ihm erhebliche Schmerzen zufügt.
Doch die Verstümmelung des Tieres könnte mehrere Gründen haben, erklärt Ulrich Köhler, Chef der Kreisjagdbehörde Freiberg. "Wenn ein Jäger einen Fuchs erlegt hat, schneidet er die Gehörspitzen, wie Ohren genannt werden, als Beweis ab, als weil er dafür von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises eine Prämie von 20Euro erhält." Damit werde die Fuchspopulation geregelt, da die Anzahl der Tiere in den vergangenen Jahren angestiegen sei. Durch die erfolgreiche Tollwutimpfung gebe es wieder mehr Füchse. Doch eine andere Gefahr bestehe durch den Fuchsbandwurm, der durch den Fuchs und seine Ausscheidungen auf den Menschen übertragen wird und bei ihm zum Tod führen kann. "Deshalb gibt es diese Fangprämie in Sachsen", sagt Köhler. "Doch das Tier nicht von seinen Qualen zu erlösen, ist schäbig und Tierquälerei", schimpft Köhler. Er vermutet, dass "ein Jäger die Prämie kassieren will". Doch es könnten auch andere Täter infrage kommen. Die Polizei kann noch nichts über die Hintergründe der Tat sagen. "Wer mit seinem Auto ein Tier anfährt, sollte immer die Polizei rufen", empfiehlt die Sprecherin. Neben Versicherungsfragen sei es wichtig, dass der zuständige Jagdpächter das Tier ordnungsgemäß entsorge. Laut Unterer Jagdbehörde sei es Pflicht des Jägers, getötete Füchse entweder in der Tierkörperbeseitigungsanlage abzugeben oder tief zu vergraben. Damit solle vermieden werden, dass Wildschweine die Kadaver ausgraben und fressen. für Hinweise: Telefon 03737 7890 Von Bettina Junge, Erschienen am 22.01.2010
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/CHEMNITZ/1666395.php
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...und berechtigte Protest-Reaktionen lassen nicht lange
auf sich warten, wie folgende Mails zeigen:
Mail von Lovis Kauertz
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!
Das vollständige
Schreiben finden Sie hier:
http://www.arbeitskreis-tierschutz.de/Startseite/Artikel/Abschusspraemie.htm
(1) Wie viele
Fälle von Übertragung des Fuchsbandwurmes auf den Menschen hat es in Sachsen
(in Deutschland) in den letzten Jahren gegeben? Welche wissenschaftliche
Begründung gibt es dafür, wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr des Menschen
massiv Füchse zu jagen? Wie hoch ist der Fuchsbestand in Sachsen?
(6/7) Der Fuchs
ist keine Gefahr für den Bestand des Niederwilds. Dass er Bestands gefährdend
für den Dachs ist, ist lächerlich. Dann bitte zeigen Sie mir einen Fuchs, der
einen gesunden Hasen stellt. Der Fuchs ist ein Allesfresser, seine
fleischliche Nahrung bezieht er im Wesentlichen durch das Bejagen von Mäusen
und krankem Niederwild. Auch Kaninchen stehen auf seiner Speisekarte. Aber in
seinem natürlichen Verbreitungsgebiet war der Fuchs nie die Ursache für die
Gefährdung einer Tierart. Daher ist auch die von Herrn Dr. Siegemund
angeführte Behauptung, der Fuchs müsse aus Tierschutzgründen bejagt werden, an
den Haaren herbei gezogen. Das biologische Gleichgewicht erreichen Sie nicht
durch die Bejagung des Fuchses, vielmehr würde das Pflanzen von Hecken und die
Pflege von natürlichen Ausgleichsflächen dieses Ziel unterstützen.
Chaos-Jäger gefährdeten
Passanten - Zeugen gesucht
Durmersheim (pol/dd) –
Am Samstagmittag, 5. Dezember, zwischen 14 und 15 Uhr fand im
Bereich des neuen Friedhofs in Durmersheim eine Treibjagd statt.
Dabei sollen die Jäger im Bereich der Brunnenstraße
bei dem dortigen Weg zum Friedhof auch zwischen Passanten
hindurch auf Tiere geschossen haben.
Wie die Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden mitteilt, wurde
dieser Vorfall jetzt erst schriftlich beim Polizeiposten Durmersheim
angezeigt. Eventuell durch Schüsse gefährdete
Personen werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Durmersheim unter
07245/5090
in Verbindung zu setzen.
06.01.2010 13:52
Jäger erschießt Hund - Jagdschein
entzogen
Ein Thüringer Jäger muss seinen Jagdschein abgeben, weil er den
Hund eines Kollegen erschossen hat. Das Verwaltungsgericht Weimar wies die Klage des Betroffenen
gegen den Entzug der Lizenz ab. Mit seinem Schuss auf den Jagdhund habe der Mann seine Waffe
missbräuchlich oder leichtfertig verwendet,
heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Damit sei
er «jagdrechtlich unzuverlässig». Der Kläger hatte argumentiert, dass er den Hund, der in sein Revier eingedrungen war, für ein
wilderndes Tier gehalten habe.
Jäger geht auf
Anwalt los...
BEZIRK OBERPULLENDORF /
Während ein Anwalt seinen ferngesteuerten
Hubschrauber fliegen ließ, soll ein Jäger auf ihn losgegangen sein.
Nach einem
Zwischenfall am 25. Oktober, einem schönen sonnigen Herbsttag, trafen sich die
Kontrahenten vorige Woche vor Gericht. „Ich ließ bei Mannersdorf am Feld meinen Modellhubschrauber fliegen“, berichtete
der 42-jährige Wiener Anwalt, der seine Freizeit gerne im Bezirk
Oberpullendorf verbringt.
Jäger
beißt Mann beim Streit in Hand
Ein Jäger hat bei einem Streit im Wald bei Neuzelle
(Oder-Spree) einen Spaziergänger geschlagen und in die
Hand gebissen.
Der 42-jährige Spaziergänger hatte den 68 Jahre alten
Jäger zur Rede gestellt, weil dieser mit seinem Wagen
beinahe einen
seiner beiden Hunde überfahren habe. Beide gerieten in
Streit, wie die Polizei berichtete. Dabei soll der
Jäger gedroht haben,
den Mann über den Haufen zu schießen. Der 42-Jährige
habe einen Faustschlag ins Gesicht bekommen. Außerdem
habe der
Jäger ihm beim Abwehren weiterer Schläge in die Hand
gebissen. Die Polizei stellte in der Wohnung des
Jägers seine
Jagdwaffen
und die Waffenbesitzk arte sicher.Quelle: WELT online, 26.11.2009
http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=23112962 Selbst Schuld. Wie kann man es auch wagen, einen dieser Herrenmenschen zur Rede zu stellen. Einen Jäger zu bitten, Rücksicht zu nehmen, ist ja auch eine echte Unverschämtheit.
19.11.2009 Jäger erschießt irrtümlich zwei RinderBreckerfeld. Den besten Erfolg bei der Jagd auf Wildschweine versprechen bei der Einzeljagd die Ansitze in den Nächten vor und nach dem Vollmond. Aber nicht alles ist Wild, was das Jägerauge im Dunkeln erblickt. In Breckerfeld erlegte ein Jäger statt der Wildschweine zwei ausgewachsene Rinder. Nach der Entdeckung seiner Fehlschüsse informierte der Schütze umgehend den Besitzer der Rinder. Und der schaltete, weil er wenigstens noch das Fleisch seiner erschossenen Tiere verwerten wollte, unverzüglich die Veterinärbehörde des EN-Kreises ein. Jagdschein und Waffenbesitzkarte entzogenIngo Niemann, Sprecher der Kreisverwaltung: „Unser Amtstierarzt hat nach seinem Ortstermin auf dem Hof des Breckerfelder Bauern unmittelbar die Untere Jagdbehörde eingeschaltet”. Diese handelte unverzüglich. „Dem Schützen wurden der Jagdschein und die Waffenbesitzkarte entzogen. Seine Waffen musste der Mann sofort abliefern”. Klaus Jürgen Kumpann, Leiter des Hegerings Breckerfeld: „Wir Breckerfelder Jäger begrüßen die schnelle Entscheidung der Unteren Jagdbehörde. Wer auf etwas schießt, was er nicht genau erkennen kann, hat auf der Jagd nichts verloren”. Ausschluss aus HegeringNachdem der Vorfall dem Hegering zunächst nur als Gerücht bekannt geworden sei, habe man erfahren, dass die Behörde nach Recht und Gesetz tätig geworden war. Der Hegering Breckerfeld hat den Rinder-Schützen inzwischen aus seinen Reihen ausgeschlossen. Anm. d. Red.: Das waren sicher ganz neuartige Wildschweine. Mit Hörnern und langen Schwänzen
04.11.2009 Studie: Mehr Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine
Sind die Jäger schuld an der Wildschweinschwemme? Derzeit ist in allen Zeitungen von einer „Wildschweinschwemme“, gar von einer „Wildschwein-Plage“ zu lesen. Doch obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden, wie noch nie seit Beginn Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt die Anzahl der Wildschweine weiter. Ist die Lösung des „Wildschweinproblems“, noch mehr Tiere zu schießen? Oder ist gerade die intensive Jagd auf Wildschweine das Problem? Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, umso stärker vermehren sie sich. Auf diesen Zusammenhang weisen immer mehr Wissenschaftler hin. Und zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuell publizierte französische Langzeitstudie: Starke Bejagung führt zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen.
Die Wissenschaftler um Sabrina Servanty verglichen in einem Zeitraum von 22 Jahren die Vermehrung von Wildschweinen in einem Waldgebiet im Departement Haute Marne, in dem sehr intensiv gejagt wird, mit einem wenig bejagten Gebiet in den Pyrenäen. Das Ergebnis wurde nun im renommierten „Journal of Animal Ecology“ veröffentlicht: Wenn hoher Jagddruck herrscht, ist die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen wesentlich höher als in Gebieten, in denen kaum gejagt wird. Weiterhin tritt bei intensiver Bejagung die Geschlechtsreife deutlich früher – vor Ende des ersten Lebensjahres – ein, so dass bereits Frischlingsbachen trächtig werden. Auch das Durchschnittsgewicht der erstmalig fruchtbaren Wildschweine ist bei hohem Jagddruck geringer. In Gebieten, in denen wenig Jäger unterwegs sind, ist die Vermehrung der Wildschweine deutlich geringer, die Geschlechtsreife bei den Bachen tritt später und erst bei einem höheren Durchschnittsgewicht ein. (vgl. Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009) Mit dieser Studie ist bewiesen, dass die starke Vermehrung bei Wildschweinen
nicht auf nur vom Futterangebot abhängt, sondern
auch von der intensiven Bejagung. Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München leitet. Würden in einem Gebiet durch die Jagd, die ja vor allem im Herbst und Winter stattfindet, viele Tiere getötet, hätten die Verbliebenen ein besseres Futterangebot. „Tiere, die gestärkt überleben, pflanzen sich im Frühjahr zeitiger und zahlenmäßig stärker fort sagt Reichholf. Der Biologe Kurt Eicher von der „Initiative zur Abschaffung der Jagd“ weist zudem darauf hin, dass Jäger durch legale oder illegale Zufütterungen und so genannte „Kirrungen“ für ein unnatürlich hohes Nahrungsangebot für Wildschweine sorgen – und damit wiederum zur Vermehrung beitragen. So hat die Wildforschungsstelle Aulendorf errechnet, dass allein in Baden-Württemberg jährlich 4.000 Tonnen Mais allein als „Kirrung“ ausgebracht werden – das sind pro erlegtem Wildschwein im Schnitt etwa 100 Kilo (!) Mais.
Gerade Mais fördert
nachweislich die Fruchtbarkeit von Wildschweinen. sei. Darüber kann der Biologe Kurt Eicher nur den Kopf schütteln: „Den Tieren standen im Herbst schon immer Bucheckern und Eicheln in
den heutigen Mengen zur
Verfügung - früher eventuell sogar noch mehr, da der Wald
gesünder war Rotte und für Geburtenkontrolle. „Die Hormone der Leitbachen bestimmen die Empfängnisbereitschaft aller Weibchen der Gruppe und verhindern, dass zu junge Tiere befruchtet werden so der Biologe Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. „Fehlen die Leitbachen,
weil sie bei der Jagd getötet wurden, löst sich die Ordnung
auf. Die Sozialstruktur ist zerstört und die Wildschweine
vermehren sich unkontrolliert Bestände von allein
Kontaktinformation:
Initiative zur Abschaffung der Jagd
Kurt Eicher (Biologe, Sprecher der Initiative und Sektionsleitung des
Vereins „Natur ohne Jagd e.V.“)
04.11.09Jagdhund beißt Mädchen, Jäger holt Gewehr
Steinhöring - Christian B. aus dem
Landkreis Rosenheim war gerade von der Jagd gekommen. Er
setzte sich mit seiner angeleinten Hündin beim Maibaumfest in
Etzenberg, einem Ortsteil von Steinhöring, an die Bierbank und
trank eine Maß Bier. Irgendwann lief eine 15-
Die Münsterländer-
Die 15-
Christian B. wurde aufgefordert, seinen Hund wegzubringen und das Fest zu verlassen. Erstes tat er, zweiteres nicht. Er brachte seine Hündin ins Auto und ließ die Scheiben offen, damit das Tier keinen Hitzschlag bekam. Dann kehrte er zum Fest zurück, in der Hand sein Jagdgewehr, das er in einer Tasche aus dem Auto mitbrachte. Er setzte sich wieder an die Bank und aß seine Brotzeit. Gerade hatte es Zank wegen des Hundes gegeben, jetzt hatte der Jäger eine Waffe dabei. Einem Verantwortlichen des Festes wurde es mulmig. Er rief die Polizei. Sie stellte bei Christian B. 1,6 Promille Alkohol fest.
Vor dem Ebersberger Amtsgericht musste sich der Beklagte nun für seine Verhalten verantworten. Die Vorwürfe: fahrlässige Körperverletzung sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz. „Die Waffe durfte ich laut Waffengesetz nicht im offenen Auto lassen, deswegen habe ich sie mit zum Fest genommen“, sagt der Angeklagte. Den Biss stellte er nicht in Abrede. „Der Angeklagte kann aus guten Gründen freigesprochen werden“ , sagte sein Anwalt. Er habe nicht selbst gebissen, man könne nicht allen Hunden Maulkörbe verpassen, zudem sei es kein allzu fester Biss für eine Münsterländerin gewesen. Amtsrichter Otto Kick sah das anders: Er verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 4050 Euro (90 Tagessätze á 45 Euro) – wegen fährlässiger Körperverletzung und unerlaubten Führens einer Waffe bei einer öffentlichen Veranstaltung. Von Stefan Sessler http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hund-beisst-maedchen-jaeger-holt-gewehr-513672.html
Jäger stürzt mit morschem Hochsitz in den Tod Heidelberg (ap). Beim Zusammenbruch eines morschen Hochsitzes ist ein 71-jähriger Jäger in den Tod gestürzt. Der Heidelberger war nach Angaben der Polizei zusammen mit zwei Jagdfreunden in einem Wald bei Heidelberg unterwegs und hatte sich gegen acht Uhr von ihnen getrennt, um einzeln anzusitzen. Gegen 10.30 Uhr wollten sie sich wieder treffen, aber der 71-Jährige erschien nicht. Die Jagdfreunde suchten nach ihm und fanden ihn kurz darauf tot bei einem zusammengebrochenen Hochsitz. Quelle: Rheinische Post
Betrunkener Jägersmann Wartburgkreis. (ep) Kein Jägerlatein: Gegen 6.30 Uhr am Samstag ging in der Polizeiinspektion Eisenach die Mitteilung ein, dass ein Pkw ohne Personen zwischen Wommen und Neustädt im Straßengraben stehen soll. Auf der Anfahrt trafen die Beamten auf einen Fußgänger, der eine Langwaffe auf dem Rücken trug. Es handelte sich um einen Jäger aus Isselburg /Nordrhein-Westfalen. Der 41-Jährige sagte den Polizisten auf Nachfrage, dass er schon seit einer Stunde auf einen Jagdkollegen warte, der mit seinem Auto unterwegs sei. Der Polizei blieb nicht verborgen, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Er habe sich kaum noch auf den Beinen halten können, heißt es im Bericht zum Sachverhalt. Die Beamten nahmen ihn kurzerhand zum leeren Auto mit, wo der Jagdmann erstaunt feststellte, dass es sich ja um sein eigenes Fahrzeug handelte. Er gab an, keine Ahnung davon zu haben, dass sein Auto im Graben steht, da er die letzten vier bis fünf Stunden auf einem Hochsitz verbracht habe. Bekleidet war er, als ihn die Beamten antrafen, in Biolatschen und relativ dünner Montur. Der Jägersmann wurde nun gebeten, seine Taschen zu leeren. Das führte nicht zum Auffinden des Fahrzeugschlüssels. Immer wieder beteuerte er, dass er den Schlüssel nicht habe und sein Jagdkollege gefahren sei. Den Namen mochte er den Beamten jedoch nicht nennen. Sein Jammern half ihm allerdings nichts: Bei bei einer genaueren Leibesvisitation fand sich der Fahrzeugschlüssel schließlich in seinem rechten Strumpf. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Dem alkoholisierte Jäger wurden die Waffe samt Munition und alle Berechtigungsscheine für die Waffe entzogen. Bitteres Nachspiel: Nun kann er für die nächste Zeit nicht mehr Auto fahren und muss außerdem damit rechnen, nie wieder auf Jagd gehen zu können. http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarstaedte.volltext.php?kennung=on2tlzLOKStaEisenach40109&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Eisenach&auftritt=TLZ&dbserver=1
Lebendfalle in Vlotho 18.10.2009
Vor ca. 4 Jahren war der Bau an dieser Stelle noch unbewohnt. Der klapprige Hochsitz (im Hintergrund zu sehen) steht schon seit langem dort
Hier wurden seinerzeit Strohsäcke deponiert mit diversen Lockstoffen, um ein neues "Befahren" zu beschleunigen ("Befahren" ist der fachl. Ausdruck für die Tatsache, das der Bau wieder angenommen wurde und dann bewohnt wird)
Nachdem nun der Bau von Tieren angenommen wurde und bewohnt ist, finden wir heute diese Kastenfalle.
Sie ist direkt in den Eingang "gekeilt" wie man deutlich erkennen kann.
Mal davon abgesehen, das dieses Hobby ohnehin sehr pervers ist, stellt sich selbst dem Unwissenden die Frage: Was hat das noch mit "Jagd" zu tun?
Da wird der Öffentlichkeit stets ein "waidmännisches" Verhalten verkauft, angepriesen und gepredigt. Das diese Phrasen ohnehin nur Volksverdummender Blödsinn sind, ist jedem von uns schon lange klar. Wenn dieses dokumentierte Verhalten dem fragwürdigen Ehrenkodex entspricht, wissen wir nun ganz real und unverfälscht das wir mit unserer Meinung über Jagd und Jäger total richtig liegen.
"Hinterfotzigkeit" ist angesichts solcher Bilder noch ein Kompliment für die Verhaltensweise dieser verwirrten Trachtengruppe
23.10.2009
Heute wurde festgestellt, dass dieses Fanggerät entfernt worden ist.
Ob der gesetzlich befugte Tierquäler nun Erfolg hatte und einen Fuchs lebend fangen konnte weiß man nicht. Vielleicht ist diese Unwissenheit aber auch besser für uns alle, denn wenn sich dieser Fuchs nun bei ihm befinden sollte, wird er sicher einen sehr grausamen Tod bei der Hundeausbildung oder anderen Perversionen finden.
Es ist aber auch gut möglich, das diese Falle lediglich wegen zuviel Dummheit des Aufstellers keinen Erfolg zeigte und deswegen wieder entfernt wurde.
Das Tatort-Wald Team sieht aber auch eine Möglichkeit in dem Verschwinden dieser Falle darin, dass aufgrund des geplanten Presseberichts bzw. der Übermittlung dieser Daten an die Lokalzeitung von dort aus eine Warnung an den zuständigen "Verwirrten" gegeben wurde.
Wie auch immer. Die Qualen, das Leiden, die Ausbeutungen und die Tötungen unserer heimischen Wildtiere werden weitergehen, solange solche fragwürdigen Gestalten in unseren Wäldern frei herumlaufen und die Natur manipulieren dürfen nur um ihre niederen Triebe zu befriedigen.
http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/jagd-uebung-erst-verstuemmelt-dann-abgeballert_artikel_1253811667224.html
BLEIMUNITION (und die Folgen)
|
>Ernst Otto Fischer<