
Sorgenvolle Stimmen und andere typische Berichte
Quelle: sz-online/Chemnitzer Morgenpost
Donnerstag, 19. Februar 2009
Jäger drehte durch, da brannte sein Auto aus
Durchgedrehter Jäger, brennendes Auto - so geschehen im erzgebirgischen Pockau. Dabei hatte Franz H. (72) ja nur nach Hause gewollt ...
In der Nacht hatte sich der passionierte Waidmann mit seiner Büchse auf die Pirsch begeben. Doch als er gegen 3 Uhr nachts den Heimweg in seinem Allrad-Suzuki antreten wollte, war er wohl schon etwas müde (???). In Höhe der Straße Auf der Heide lenkte er seinen Grand Vitara auf eine Wiese. Eine fatale Entscheidung, denn der Geländewagen blieb im tiefen Schnee stecken. Doch das wollte der Mann nicht gelten lassen. Polizei-Sprecher Frank Fischer (53): „Um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, verlangte er der Technik alles ab.“ Opa Franz trat aufs Gas, ließ alle Räder kräftig durchdrehen - so hoffte er, sich aus dem Schnee zu befreien, wieder Halt unter den Reifen zu gewinnen. Doch die Pneus liefen durch die Reibung heiß: Dichter Qualm stieg plötzlich unter seiner Motorhaube hervor - der Jäger rettete sich aus dem Wagen, alarmierte die Feuerwehr. Minutenlang musste er neben seinem brennenden Wagen dem Feuer zusehen, bis endlich die Kameraden eintrafen. Schnell konnten die den Brand löschen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Schaden beträgt jedoch 5.000 Euro. fle
Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2079403
Anm.: Das "Grüne Abitur" ersetzt eben nicht das fehlende Feingefühl für andere Bereiche
AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
18. Februar 2009
Jagdhund beißt Schoßhündchen tot: 500 Euro Geldstrafe
Offenburg (aho) - Weil sein Hund ein Schoßhündchen tot gebissen hat, verurteilte das Amtsgericht Offenburg einen 72-jährigen Jäger zu einer Strafe von 500 Euro. Der leidenschaftliche Jäger hatte den Jagdhund in seinem Revier frei laufen lassen, weil er Wildschweine aufspüren wollte. Er selbst war mit dem Geländewagen hinterher gefahren. Der Jagdhund war dann auf den kleinen Hund getroffen und hatte ihn sofort angegriffen. „Bevor ich reagieren konnte, schnappte er mir den kleinen Hund weg. Dann hab ich es bloß noch knacken und fiepen gehört«, wird der Besitzer des getöteten Hündchens im Offenburger Tageblatt zitiert. “Mein Hund war ein Häufchen Matsch“. Der Jäger beteuerte, dass mit seinem Hund noch nie etwas vorgefallen sei. Richter Wolfgang Knopf entnahm jedoch aus dem Kaufvertrag für den Jagdhund, dass der Jäger vom Vorbesitzer über dessen “Katzenschärfe“ und Aggressivität gegenüber kleinen Hunden informiert worden war. Weiter berichtete eine Zeugin, wie der Hund sie vor drei Jahren beim Joggen angesprungen und in den Arm geschnappt hatte. „Ich hätte nichts mit Ihnen gehabt, wenn der Kaufvertrag und die Joggerin nicht gewesen wären, aber diese Vorgeschichte hätte Sie bedenklich stimmen müssen“, hielt Richter Knopf nach dem Bericht der Zeitung dem Jäger vor. Ein Sachverständige warf dem Jäger vor: „Wenn der Hund vor dem Auto herläuft, dann ist keine Einwirkung mehr möglich. Das macht man nicht.“ Wenn der 72-Jährige körperlich nicht mehr in der Lage sei, dann solle er sich Unterstützung von Jüngeren holen, oder die Jagd ganz aufgeben. Der Jäger darf den Hund weiter bei der Jagd einsetzten. Bei einem weiteren Zwischenfall mit dem Hund droht dem Jäger aber der Verlust des Jagdscheins, so die Zeitung.
(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum WWW: http://www.animal-health-online.de
Limburger Jäger hortet illegale Waffen in seiner Wohnung
Dienstag, 17. Februar 2009, Limburg/Frankfurt (ddp-hes).
Ein Limburger Hobbyjäger muss sich wegen unerlaubten Besitzes mehrerer schwerer Schusswaffen verantworten. Die von der Staatsanwaltschaft Limburg bestellten Frankfurter Zollfahnder fanden in der Wohnung des 63-Jährigen neben drei registrierten Schusswaffen eine Pump Gun, ein Winchester-Gewehr, ein halbautomatisches Selbstladegewehr, einen Revolver und eine Luftdruckpistole. Für sie besitzt der Jäger keine Zulassung. Die Fahnder beschlagnahmten in der Wohnung zudem 224 Schuss Munition, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Limburg ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den ungarischen Staatsbürger, der seit mehr als zehn Jahren in Hessen lebt. Sollte er die nicht registrierten Waffen zudem illegal nach Deutschland eingeführt haben, droht ihm nach Zollangaben eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren. Aufmerksam auf den Mann wurden Beamte des Hauptzollamts im bayerischen Regensburg. Sie fanden am Sonntag während einer Routinekontrolle auf einem Autobahnrastplatz einen Schalldämpfer im Auto des 63-Jährigen.
http://www.aschaffenburg24.de/default.aspx?ID=4813&showNews=375532
Berlins einziges Seeadlerweibchen ringt mit dem Tod
Freitag, 30. Januar 2009 17:32 - Von Tanja Laninger
Nur zwei Seeadler leben in Berlin – und einer von ihnen liegt nun in der Tierklinik. Alles deutet daraufhin, dass er an einer Bleivergiftung leidet. Tierschützer geben Jägern die Schuld daran, dass immer wieder Tiere qualvoll verenden müssen. Bereits vor Jahren protestierten Tierschützer mit einem toten Seeadler vor dem Reichstag gegen Bleimunition Der Februar kommt, die Brutzeit beginnt. Doch es wird in diesem Jahr keinen Seeadlernachwuchs in Berlin geben. Es lebt zwar ein Pärchen in Berlin – „doch die Hälfte davon liegt jetzt in der Kleintierklinik der FU Berlin“, sagt Rainer Altenkamp. Der 44-Jährige hat das Weibchen am Freitagmorgen selbst dorthin gefahren. Der Grund: Bleivergiftung. Schuld sind, Altenkamp sagt es so deutlich, die Jäger. „Sie benutzen immer noch bleihaltige Munition, obwohl es schon lange eine bleifreie Alternative im Handel gibt.“ Die sei allerdings pro Stück etwa ein Euro teurer, sagt Altenkamp. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), in dessen Berliner Dependance Altenkamp zum Vorsitz gehört, fordert wie viele andere Naturschutzverbände seit längerem ein Verbot bleihaltiger Munition. Dem schließt sich Norbert Kenntner vom Institut für Wildtierforschung in Berlin (IZW) an. Denn der Wissenschaftler hat beobachtet, dass „jeder vierte Seeadler in Deutschland an einer Bleivergiftung zugrunde geht“. Kenntner hat bereits 500 Kadaver analysiert, auf 27 Prozent traf die Diagnose „Tod durch Blei“ zu. Doch wie kommt das Blei ins Tier? Geschossen wurde der braune Greifvogel mit dem gelblichen Kopf und weißlichem Schwanz jedenfalls nicht. Aber seine Beute – nicht jedes angeschossenes Tier stirbt sofort, viele rennen weg. Der Jäger findet sie nicht – aber der Seeadler, der ein Aasfresser ist. „Übrigens nehmen auch Menschen Blei mit der Nahrung auf, wenn sie Wildbret essen“, sagt Altenkamp. Denn die bleierne Munition zerschlägt beim Aufprall auf den Tierkörper und schlägt in kleineren Partikeln in den Körper ein.
Blei kann zur Erblindung führen
Am Freitagmittag in der Tierklinik hat die behandelnde Ärztin zunächst den Allgemeinzustand des wohl weiblichen Tieres untersucht. „Es ist abgemagert und schnappt mit offenem Schnabel nach Luft“, sagt Altenkamp. Röntgenbilder sollen zeigen, ob noch Bleipartikel im Magen sind. Das Tier wurde an eine Infusion gelegt: Ein so genannter ‚Chelatbildner’ soll die Bleimoleküle aus dem Blut herausfiltern, damit der Vogel sie über die Niere ausscheiden kann. Blei zerstört außerdem das Zentralnervensystem, blockiert den Verdauungstrakt und lässt erblinden. Zwecks exakter Diagnose bringt Altenkamp Blutproben zur Untersuchung ins Bundesumweltamt. „Doch schon die Auffindesituaton war typisch für eine Bleivergiftung“, sagt Altenkamp. Ein Förster hat das Tier bereits am Donnerstagabend in Köpenick auf einem Waldweg sitzen sehen. Nur kranke Wildvögel bleiben auf dem Boden sitzen, wenn sich jemand nähert. Mit Anbruch des Freitags haben Altenkamp und der Förster das Tier 50 Meter entfernt von der bekannten Stelle gefunden. Der Vogel hatte äußerlich keine Verletzungen. „Aber er war abgemagert, apathisch und hat schwer geatmet“, sagt der Ornithologe. Sie wickelten ihn in eine Decke, Altenkamp brachte das Tier nach Düppel.
Schwarzenegger hat Bleimunition in Kalifornien verboten
Altenkamp fürchtet, dass das Tier trotzdem ersticken wird, weil das Blei schneller die roten Blutkörperchen, also die Sauerstoffträger, zerstören wird, als der Chelatbildner das Blei dort herausfangen kann. Es wäre kein Einzelfall. „Wir haben in diesem Winter bereits vier Seeadler in die Klinik bekommen, alle mit Bleivergiftung. Keiner hat überlebt“, sagt Altenkamp. Die Tiere kamen aus Brandenburg, wo ungefähr 110 Seeadlerpaare leben. Das Problem ist nicht auf Deutschland beschränkt und betrifft auch andere Vogelarten, wie den Weißkopfseeadler und den kalifornischen Kondor. „Immerhin hat der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger nun im Lebensraum des Kondors die Verwendung bleihaltiger Munition verboten“, sagt Altenkamp. Das wünscht der Nabu auch für Deutschland. Altenkamp: „Tiere sterben, dass ist normal. Aber diese Art von Tod sollten wir vermeiden.“
http://www.morgenpost.de/berlin/article1025161/Berlins_einziges_Seeadlerweibchen_ringt_mit_dem_Tod.html
Jäger geht mit Waffe auf Sohn los
Die Jagd ist seine Leidenschaft, und sein Waffenschrank war gut sortiert. Es hätte also in einer Tragödie enden können, als Metzgermeister Jakob K., 55, im März vorigen Jahres nach einem an sich harmlosen Streit mit seinem Sohn Andreas, 20, zu einer großkalibrigen Smith & Wesson Magnum griff, um seine Position als Familienoberhaupt zu unterstreichen. Es fiel auch ein Schuss, doch der blieb im Boden stecken und verletzte niemanden. Vor einer Anklage bewahrte dies Jakob K. aber nicht. Seit Montag muss er sich wegen versuchten Mordes vor dem Schwurgericht verantworten. In der Wahrnehmung von Jakob K. war in der Familie, die im Norden Münchens wohnt, stets alles zum Besten bestellt. Dass die Familie dies wohl völlig anders sieht, die Frau die Scheidung eingereicht und er in der Untersuchungshaft seit acht Monaten keinerlei Kontakt mehr zur seinen Angehörigen hat, scheint ihn nicht zu tangieren. Jakob K. lebt in seiner eigenen Welt, und die besteht vor allem aus der Jagd Am "glücklichsten" sei er während der Ausbildung zum Jäger gewesen, lässt er das Gericht wissen. Im Metzgerberuf kam er weniger gut zurecht, eine Geschäftspleite jagte die nächste, mit Alkohol versuchte er sich darüber hinwegzutrösten. Auch am 26. März vorigen Jahres hatte Jakob K. kräftig gezecht. Der Sohn regte sich darüber auf, ein Wort gab das andere. Jakob K. stürzte zum Waffenschrank, riss die Magnum heraus und ging auf seinen Sohn los. "Erst zielte er auf den Boden, dann auf meinen Körper", schildert der 20-Jährige. Er habe sich auf den Vater gestürzt und dessen Hand mit dem Revolver nach unten gedrückt. Dabei löste sich ein Schuss. Die Anklage wirft Jakob K. vor, er habe "seinen unbedingten Machtanspruch als Familienoberhaupt um jeden Preis" durchsetzen wollen. Als Jäger sei er im Umgang mit der Waffe vertraut gewesen und habe einen möglichen tödlichen Ausgang billigend in Kauf genommen. Der Angeklagte versucht, die Sache herunterzuspielen."Ich möchte betonen, dass ich zu keinem Zeitpunkt vorhatte, auf meinen Sohn mit der Waffe einen Schuss abzugeben", lässt er seine Anwälte Markus Meißner und Derek Setz vortragen. Er habe dem Sohn nur Angst machen wollen, weil er sich von diesem gedemütigt und gemaßregelt gefühlt habe. Das Verfahren ist auf insgesamt vier Tage angesetzt. Alexander Krug
Süddeutsche Zeitung, 20.1.2009 http://www.sueddeutsche.de/251382/066/2721136/Jaeger-geht-mit-Waffe-auf-Sohn-los.html
Frau nach häuslicher Gewalt aus Wohnung geflüchtet
Gegen 01.22 Uhr kam es in Tielenhemme, Eiderdeich in der gemeinsamen Wohnung zwischen einer 41-jährigen Frau und ihrem 41-jährigen Lebensgefährten zu einem Fall häuslicher Gewalt. Im Laufe dieser Auseinandersetzungen bedrohte und verprügelte der leicht alkoholisierte Mann seine Lebensgefährtin. Aus Angst vor ihm floh die 41-jährige mit ihrer 13 Jahre alten Tochter zu Fuß in die nähere Umgebung und versteckte sich. In der Wohnung verblieb der 5-jährige Sohn. Über Handy teilte die Frau der Polizei mit, dass ihr Lebensgefährte sie mit einem Revolver bewaffnet verfolgen würde. Als Jäger verfüge er über noch mehr Waffen. Nachdem der 41-jährige seine Lebensgefährtin zunächst mit dem Auto verfolgte und suchte, setzte er danach die Suche zu Fuß fort und begab sich wieder in die Wohnung. Aufgrund des Umstandes der häuslichen Gewalt und der Tatsache, dass der 41-jährige stark bewaffnet war, wurde das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein zur Festnahme angefordert. Gegen 05.15 Uhr wurde der 41-jährige in der Wohnung widerstandslos festgenommen. Der 5-jährige Sohn wurde unverletzt und schlafend in der Wohnung vorgefunden. Es wurden mehrere Jagdwaffen sichergestellt. Die Polizei verfügte eine 14-tägige Wegweisung gegen den 41-jährigen und ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung.
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=52209
Schüsse auf Gaststätte - Polizei ermittelt gegen Jäger - Luckenwalde (dpa/bb) - In Siethen (Teltow-Fläming) haben Jäger möglicherweise gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, wie die Behörde in Luckenwalde am Dienstag mitteilte.Zeugen hatten am Montag auf dem Siethener Sportplatz einen Schuss gehört. Sie verständigten die Polizei, als sie in dem Rollladen einer Gaststätte ein etwa 1,5 Zentimeter großes Loch entdeckten. Aus einem nahe gelegenenFeld hörten die Beamten dann weitere Schüsse. Sie entdeckten die Jäger und überprüften deren Personalien. Es stellte sich heraus, dass auch ein Fensterrahmen der Gaststätte ein Einschussloch hatte.http://www.bild.de/BILD/berlin/telegramm-ct/telegramm,iurl=http:_2F_2Ffg.bild.con-tech.de_2Fregio__dpa__berlin_2Flinks_3Faid=1958898.html
Bereich Hofgeismar im September 2008


16.06.2008 Köln - Brandgefährlich / Besoffener Jäger schießt auf Spaziergänger
Von wegen "Waidmanns heil":
Dieser Jäger hatte ordentlich einen im Tee und ballerte brandgefährlich in Dünnwald rum.
Ein 52-Jähriger ging grade mit seiner Hündin Gassi, als es passierte: Ein Schuss peitschte durch die Waldluft, zog nur wenige Meter an Spaziergänger und Hund vorbei. Die Hündin machte vor Schreck einen Zwei-Meter-Sprung, der 52-Jährige hörte nur noch ein Pfeifen. Als der Jäger dann von seinem Hochsitz kam und das Opfer ihn ansprach, entgegnete der 72-Jährige nur, wo denn der Spaziergänger her käme. Als die Polizei eintraf, merkten die Beamten, dass der Jäger nicht ganz nüchtern war. Und siehe da: 0,9 Promille ergab ein Alkoholtest. Seine Waffen und die Munition ist der Jäger jetzt erstmal los. Sein Opfer wollte wegen des Pfeifens im Ohr zum Arzt gehen.
Dem Hund ging es auch nicht gut - er musste sich noch im Beisein der Polizei mehrfach übergeben...
Guten Tag, ich bin auf ihre Website gestoßen und unterstütze ihre Initiative sehr.
Ich möchte ihnen einen kleinen Erfahrungsbericht senden.
Vor kurzem ging ich mit meinem Hund wie immer im Wald spazieren. Abseits von den Wegen nahm ich sie an die Leine.Sie schnupperte hier und da, bis sie auf einen kleinen Erdhaufen stieß. Sie fing an zu scharren, und noch bevor ich sie zurücknehmen konnte schnappte eine riesige Fuchsfalle zu. Mein Hund hing nun mit dem Kopf in der Falle und winselte und jaulte und zappelte wie verrückt herum. In mir stieg Panik auf. Ich versuchte die Falle wieder zu öffnen, doch sie war wie verriegelt. Inzwischen tropfte meinem Hund schon das Blut aus dem Maul und ich wusste, dass sie es nicht mehr lange durchhalten würde (man muss dazu erwähnen, das sie eine zarte Dalmatiner Hündin ist). In mir stieg ein Schwindelgefühl hoch, was ich mit aller Gewalt zu unterdrücken versuchte, weil ich wusste, das es sonst das Ende meines Hundes gewesen wäre. Wieder und wieder versuchte ich die Falle mit Kraft zu öffnen (was sehr schwierig ist, wenn ein Hund darin rumzerrt und jault und blutet!). Ich konnte keine klaren Gedanken fassen. Mein Hund wurde immer schwächer. Plötzlich fielen mir an der Seite der Falle zwei Hebel auf. Ich begriff erst jetzt, das diese als Sperre dienten. Mit letzter Kraft trat ich sie runter und die Falle ging tatsächlich auf! Mein Hund zog den Kopf raus und lief erstmal ein paar Schritte von mir weg. mir wurde kurz schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam, rannte ich zu meinem Hund. Sie schnüffelte schon wieder rum. Am Nacken hatte sie allerdings eine tiefe Fleischwunde. Wir liefen schnell nach Hause und riefen den Tierarzt. Er gab uns ein Desinfektionsmittel und meinte es würde wieder heilen.
Wir hatten also Glück im Unglück...
Ab diesem Tag habe ich begriffen, wie gefährlich und Tierunwürdig solche Fallen sind. Was wäre gewesen, wenn ich meinen Hund nichts ahnend laufen gelassen hätte und er plötzlich nicht wieder kommen würde, weil er in einer Falle ums überleben kämpft. Sicherlich ist ein solcher Kampf hoffnungslos...
Ich hoffe, dieser Bericht zeigt ihnen, wie sehr ich ihre Arbeit unterstütze!
Mit freundlichen Grüßen B. S.
(Red. Auf Wunsch des Absenders wurde der Name aus dem Text herausgenommen)
Hallo Tatot-Wald-Team,
leider bin ich durch einen traurigen Anlass auf Eure HP gestoßen.
Gestern wurde unsere geliebte Norwegische Waldkatze IN UNSEREM GARTEN von einem Jagdhund/Terrier tot gebissen. Unsere zweite Katze konnte auf einen Baum flüchten. Der Hund stand noch in unserem Garten und hat mich angeknurrt als ich vom einkaufen zurück kam und unsere Liebste dann gesehen habe. Er hatte ein Halsband mit Telefonnummer. Eine Nachbarin hatte alles mit angesehen, aber nicht eingegriffen. Sie ist übrigens mit dem Jäger gut befreundet. Nachdem ich den Jäger informiert hatte kam dieser und ich habe ihn aus tiefstem Herzen bitterböse beschimpft.
Er gab folgende Erklärung ab:
Er sei mit dem Hund auf Jagd im Revier, dabei sei er nicht wieder gekommen. Es tut ihm furchtbar leid und er wird es seiner Versicherung melden. Später haben wir erfahren, dass diese Bestie bereits zwei Katzen vor einigen Monaten bei uns im Dorf ermordet hat und schon öfter beim jagen ausgerissen ist. Wir wohnen in einem kleinen Dorf mit ca. 500 Einwohnern. Unser Haus steht aber nicht am Dorfrand. Zwischen Hamburg und Bremen. Muss ich jetzt warten bis dieser Köter auch noch unsere zweite Katze umbringt ? Es ist noch erwähnenswert, dass dieser verantwortungslose Jäger auch noch TIERARZT ist.
Wir haben auch einen Hund und gehen gewissenhaft mit ihm in die Natur. Ich habe die Polizei angerufen, dort hat man mich lediglich an das Ordnungsamt verwiesen. Ist das etwa alles was ich tun kann ? Oder könnt ihr mir noch einen Tipp geben ?
Dem Vorsitzenden der Jägerschaft habe ich heute eine Mail geschickt. Aber ich bezweifle, dass ich damit etwas erreiche.
Mit freundlichem Gruß
C. R.
Potsdam Rentner drohte mit Waffe
Ein Mann (28) und eine Frau (26), waren mit mehreren Hunden, die sie frei laufen ließen, auf einem Feld in Drewitz, im Bereich der Trebbiner Straße unterwegs. Kurz nach 12 Uhr erschien ein Mann mit seinem Fahrzeug, gab sich als Oberförster aus und sprach die Spaziergänger bezüglich der Hunde an. Einen entsprechenden Ausweis konnte der vermeintliche Weidmann jedoch nicht vorweisen und zog stattdessen eine Handfeuerwaffe aus seiner Jacke. Er zielte damit auf die Potsdamer und drohte sie zu töten. Als der 28-Jährige den Vorgang fotografisch dokumentieren wollte, entfernte sich der falsche Oberförster mit seinem Fahrzeug. Die beiden Hundehalter hatten sich jedoch das Berliner Kennzeichen gemerkt und so konnte der Wohnort des Verdächtigen ausgemacht werden. Durch das zuständige Amtsgericht wurde schließlich eine Durchsuchung angeordnet, bei der noch am späten Dienstagnachmittag Angehörige der Berliner Polizei die Wohnung in Berlin-Zehlendorf aufsuchten. Dabei wurden mehrere Langwaffen und Pistolen bei als Jäger gemeldeten 81-Jährigen aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Bedrohung sind noch nicht abgeschlossen.
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Quelle:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11077428/63579/Rentner_drohte_mit_Waffe_Potsdam.html
Jäger verängstigten Kinder
VON BIRGIT LEHMANN, 30.10.07
Hürth-Stotzheim - Nicole Leifer ist noch völlig empört, wenn sie an das Ereignis vom vergangenen Samstag zurückdenkt. Es war gegen Mittag, ihre Tochter war mit anderen Kindern auf dem Spielplatz gegenüber ihrem Haus an der Theo-Zimmermann-Straße in Stotzheim, als die Mutter beobachtete, wie sich ein Dutzend Jäger auf dem Feld dem Kinderspielplatz näherte. „Es waren schwarz gekleidete Männer mit orangefarbenen Westen und Kappen mit dem Gewehr im Anschlag“, erinnert sich Nicole Leifer. Was die Mutter der dreijährigen Victoria entsetzt, ist aber nicht das martialische Äußere der Männer, sondern vielmehr, dass die Jäger einen Hasen vor den Augen der Kinder erschossen hätten. „Das geschah unmittelbar vor den Augen der Kinder. Meine Tochter spricht heute noch von nichts anderem. Ich weiß sie gar nicht zu beruhigen.“ Auch sie habe sich erst einmal um die Kinder gekümmert und vor lauter Schreck vergessen, die Männer auf das Geschehene hin anzusprechen. Grundsätzlich sei sie aber der Meinung, dass Jäger nicht in der Nähe von Wohngebieten und erst recht nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen jagen dürften. Denn: „So ein Schuss, der kann ja auch mal danebengehen.“
„Der Schuss muss sicher sein“, laute die grundsätzliche Regel für Jäger, erläutert indes der Hürther Hegeringleiter Egon Conzen. Es müsse ein Abstand zur Wohnbebauung gehalten werden, und derjenige, der den Schuss abgebe, müsse eben sicher sein, dass er niemanden verletze.
In diesem Fall hätten die Jäger auch parallel zur Wohnbebauung geschossen und nicht etwa in Richtung der Häuser, bestätigt die Mutter der kleinen Victoria. Dennoch habe der Vorfall die Kinder verängstigt. Conzen hat dafür nur eine Erklärung. „Möglicherweise haben die Jäger die Kinder erst zu spät oder gar nicht bemerkt.“
http://www.ksta.de/html/artikel/1193144154085.shtml
Mail-Anfrage 24.06.2007
Liebe Administratoren von Tatort Wald,
Bitte helfen Sie uns, denn wir sind in großer Not: Neulich spielten unsere Kinder Moritz und Johann mal wieder auf einer Lichtung im Wald mit ihrem neuen Ball. Plötzlich kommt ein Jäger aus dem Gebüsch und will unseren Kindern weismachen, dass sie hier im Wald nicht zu spielen haben, weil ihm dieser Lärm seine Pirsch verderben würde. Daraufhin gingen unsere Kinder dann an einer anderen Stelle am Waldesrand weiterspielen. Kurz darauf kam der Jäger wieder und drohte damit, dass er seinen Hund auf sie hetzt wenn sie nicht sofort verschwinden. Als unsere Kinder nach hause gerannt kamen und uns dies erzählten, wandten wir uns zuerst an den Jäger. Dieser bewarf uns mit Paragraphen und erklärte und lautstark, dass sie ihn bei der tatsächlichen Jagdausübung behindert hätten und dass wir selber Schuld seien, wenn wir unsere Kinder nicht ordentlich erziehen können. Zu allem Überfluss erklärte er uns noch, dass wir ja eh nichts tun könnten, selbst wenn er seinen Hund auf unsere Kinder gehetzt hätte. Doch da hat er leider Recht, denn in unserem kleinem Ort haben die Jäger eine Art "Gesetzesfreiheit", weil hier fast alles von dieser Lobby beherrscht wird. Wir fühlen uns Ohnmächtig gegen diese Übermacht und haben mittlerweile sogar Angst, unsere Kinder alleine draußen spielen zu lassen.
WAS SOLLEN WIR TUN???
Familie Carstens
Admin-Anmerkung:
Nach Prüfung der Sachlage durch unseren Rechtsanwalt:
"Den Jäger anzeigen !"

Versehentlich beinahe Nachbar erschossen
Tirol :
Nur ein Meter hat gefehlt, dann hätte ein Nichtahnender Fisser einen Schuss aus einem Jagdgewehr abbekommen.Gefeuert hat ein Nachbar, der auf seiner Terrasse mit seinem Jagdgewehr hantierte.
Projektil prallte mehrmals ab. Der 53-jährige Schütze - übrigens Besitzer einer gültigen Jagdkarte - befand sich mitder geladenen Waffe auf seiner Terrasse. Aus Versehen drückte er den Abzug und es löste sich ein Schuss.
Wie die Ermittlungen ergaben, traf das Geschoß erst ein metallenes Balkongeländer eines 150 Meter entfernten Hauses.Von dort prallte es ab und flog weiter durch eine Balkontür in eine Wohnküche im dritten Stock. Dort schlug es dann an der
Wand auf - nur einen Meter oberhalb eines Sofas, auf dem sich gerade ein nichts ahnender Nachbar des Schützen befand.
www.orf.at
Soweit ist es schon gekommen?Appell an Wolfsburgs Jäger: Nicht auf Pfadfinder schießen!
(seb) Keine Jagd auf Pfadfinder – was sich witzig anhört, kann in den nächsten Tagen zum ernsthaften Problem werden. Während des Bundeslagers bei Almke fürchten die Pfadfinder unachtsame Jäger, die jugendliche Wanderer aufs Korn nehmen könnten!
5000 Pfadfinder erkunden in den nächsten Tagen Wolfsburgs Wälder und Wiesen. „Jetzt ist in den Wäldern allerdings die Großwildsaison angebrochen. Dies könnte zum Problem werden, wenn wir auf Nachtwanderung durch den Wald laufen oder im Wald schlafen”, sagt Pfadfinder-Sprecher Olaf Tschirner. Seine Bitte an die Jäger: „Bei der Jagd besonders vorsichtig sein!”
Die zuständigen Förster sind bereits informiert und auch die Pfadfinder-Gruppen sind angehalten, bei ihren Ausflügen in die Wolfsburger Wälder umsichtig vorzugehen. „Ziel ist es, die Gefahren für die Jugendlichen zu minimieren.” Denn das Bundeszeltlager soll für die Pfadfinder keinesfalls mit einer Schusswunde im Krankenhaus enden! >Veröffentlicht 28.07.2005 21:05 Uhr <
"Ich habe Angst, dass meine beiden Katzen und meine Hunde irgendwann auch platt gemacht werden, wenn sie dem Jäger vor die Flinte laufen."
"Nachdem sie den Hund erschossen haben weigerten sie sich den Hund an uns herauszugeben. Zuvor haben sie behauptet es hätte niemand geschossen, obwohl die gesamte Nachbarschaft Schüsse und die Schreie des Hundes gehört haben."
"Innerhalb der letzten 1 Jahre wurde ich 3 mal von Jägern, bereits einen knappen km von meiner Wohnung entfernt, angebrüllt, eingeschüchtert und mit dem Abschuss meines Hundes bedroht. Meine Frage nach dem Namen wird nicht beantwortet."
"meine Katze wurde mit 25 Schrotkugeln verletzt und hat sich zu uns nach hause geschleppt! (...) sie ist erst qualvoll nach drei Wochen an körperlichen versagen in unseren armen gestorben!"
"ich weiß meinem Mausebär kann ich nicht mehr helfen aber ich habe noch vier Katzen die ich über alles liebe und nicht wegen einem ignoranten mordsgeilen Jäger verlieren will!"

"Eben gestern musste ich mich bei einem Spaziergang mit meinen auf einem Feldweg spielenden Hunden folgendes Waidmanngeschrei anhören: "Nimm sofort Deine Hunde an die Leine.....", als ich verdutzt wegen der unfreundliche Duzung zum Jeep des Jägers sah, plärrte er mir über den Acker zu: "Hörst du schlecht lein deine Hunde an." Nun leinte ich meine Hunde an und ging auf den Jagdmann zu, um Ihn zu fragen, ob bei Ihm noch alles dicht ist, mich (Frau) so anzuplärren, da sprang der Waldheld in seinen Jeep und fuhr eilends weg."
"Ich habe ja diese Sachen öfters erlebt und bis jetzt still gehalten, weil ich an meine Hunde, Katzen und auch die 3 Pferde dachte, was ihnen angetan werden kann, wenn ich anfange gegen diese Jägermafia anzugehen"

"Wir hatten unseren Kater Felix nach 5 Tagen Suche im Feld, ca. 600 m hinter unserem Haus, gefunden. Er lebte noch. Beim Tierarzt haben wir die Schusswunden an der Brust und das zerschossene Vorderbein gesehen und auch die Maden, die bereits über das Schulterblatt hinaus krabbelten und die Toxizität schon soweit fortgeschritten war, dass wir ihn einschläfern mussten. Die Röntgen-aufnahme ergab: Schrot, von vorne geschossen..."
"Bei einer längeren Fahrt stoppte ich an einem Autobahnparkplatz und ging auf danebenliegenden Wegen mit meinen vier Hunden spazieren, schon nach kurzer Zeit näherte sich ein Geländewagen, ein Jäger (erkennbar an Uniform) verkündete lautstark hier sei Jagd und kein Hund dürfe sich hier aufhalten. Nach meinem ruhig vorgebrachten Hinweis, dass ich mich auf öffentlichen Wegen und Außengelände aufhalte und daher meine Hunde sowie meine Person hier laufen dürfe, rastete der Mann vollkommen aus, schlug mir mit der Faust ins Gesicht und zog im Wagen eine Schusswaffe. Daraufhin zerschlug ich seine Seitenscheibe um ihn abwehren zu können. Er fuhr zunächst an und stoppe sofort wieder, während ich an dem Fahrzeug vorbeilief um eines meiner Tiere (13 J. und Arthrose) in Sicherheit zu bringen, gab er einen Schuss ab, fuhr los überrollte meinen Hund ( der das ohne größere Verletzungen überstand) raste weiter, versuchte einen zweiten gezielt zu überfahren....."

Eine Horde von 30-40 Freizeitjägern durchquerte die an der R. Dorfgrenze liegenden Felder, und schoss mit sichtlichem Vergnügen auf eine Handvoll Aufgeschreckter Feldhasen. Teilweise quälten sich die angeschossenen Tiere minutenlang herum, bis sie dann endlich starben."
"...wir wohnen am Waldrand und es gibt hier einige Jäger. Einer davon wohnt in unserer Straße und hat zwei Jagdhunde die vor zwei Wochen 10 m vor unserem Grundstuck eine Nachbarskatze gerissen haben."

"Es ist sehr traurig, welche Macht diese Jägerschaft hier im doch so demokratischen Deutschland hat! Der Tatsache, dass sich Dörfer und Städte mit ihren Bürgern und Hunden immer mehr in die Natur ausbreiten, wird nicht Rechnung getragen! Der Raum für das Freizeitvergnügen der Jäger wird vor dem Bürger geschützt, und nicht der Bürger vor dieser Minderheit!"
"Wenn ich daran denke, das mein Kater 5 Nächte schwer verletzt im Gebüsch gelegen hat (er hatte ca.30 Zecken) und sich dann mit letzter Kraft nach Hause geschleppt hat, wird mir spei übel! Die Kugel hat sein Bein zerfetzt! Ich hoffe, dass er auch auf drei Beinen noch ein schönes Leben bei uns haben wird. Wir können nur versuchen das wieder gut zumachen mit unserer Liebe zu ihm, was dieser Jäger ihm angetan hat !"
Treibjagd zwischen Wanderern.
Vor Weihnachten veranstalteten Jäger mitten unter Wandernden am Harzberg bei Bad Vöslau eine Treibjagd. Eine Spaziergängerin sah sich gefährdet: "An diesem Nachmittag waren viele Leute in dieser Gegend und auf der Straße zur Harzberghütte unterwegs. Plötzlich befand man sich mitten in einer Treibjagd. Jäger standen da, in voller Montur. Ihre Hunde bellten und ich hörte Schüsse neben mir. Das war nicht ungefährlich, außerdem hat es mich geärgert, da Sonntagnachmittag war". Das Jagdgebiet war nicht abgesichert und wurde über den Gehweg ausgedehnt. "Ich habe zwei Jäger angesprochen. Einer von ihnen hat mir a Goschen angehängt, worauf ich ihn geschimpft habe", so die bejagte Spaziergängerin. Der Leiter der Treibjagd, Eduard Ceidl, sieht alles anders: "Wir hatten das Gebiet auf alle Fälle gut abgesichert und auf die Jagd aufmerksam gemacht. Wir jagten Wildschweine, da überhörter Bestand besteht. Wir müssen auch sonntags kommen, da viele nur am Wochenende Zeit haben"
Quellen: Presse sowie div. Anti-Jagd-Seiten und E-Mail Zusendungen
Das Verantwortungsbewusstsein dieser Trachtengruppe ist offensichtlich nicht grade gut.
Weitere Horror-Berichte werden demzufolge (leider) nicht ausbleiben. . .