Hier einige lesenswerte Bücher und Broschüren zum Thema "Jagd":

 

"Notizen zum Tierschutz "

"Jäger Du bist hier unerwünscht! "

"Aug in Aug mit Wildtieren"

"Jagd"   Naturschutz oder Blutsport?

"Geheimnis des Waldes"

"Informationen zur Jagd"

"Von der Jagd und den Jägern"

"Wald ohne Hüter"

"Jankers Versprechen"

 



 

Format 14 x 20 cm, Paperback
208 Seiten, 24 Farbfotos
 

€ 12,80 € + Versand
Bestellmöglichkeit:
beate.rost@t-online.de

- Notizen zum Tierschutz -
Beate Rost

 

Inhalt:
-Ein Wort vorab


Kapitel 1: Aus meinem Tierschutzalltag
-Cymes
-Denn es fühlt wie du den Schmerz
-Im Namen des Gesetzes
-Der Plan
-Allianz für Opa Joe

 

Kapitel 2: Auslandstierschutz
-Braucht der Tierschutz Grenzen?
 

Kapitel 3: Tierversuche
-Jimmys Weg zum Regenbogen
 

Kapitel 4: Vom Leben geschrieben
-Der alte Mann und der Hund
-Annas Reise
-Peter und Paul
-Manchmal kommt es anders
-Das Versprechen

 

Kapitel 5: Jagd
-Im Netzwerk der Jäger
 

Kapitel 6: Risiko Mensch
-Tierliebe auf Abwegen

Internet: www.beate-rost.de (hier finden Sie auch Leseproben zu den einzelnen Kapiteln)

 


Wie auch in ihren früheren Büchern überträgt sich die tiefe Liebe der Autorin zu den Tieren unmittelbar auf den Lesenden. Ihr Mitgefühl für die Tiere weht wie ein stiller Wind durch jeden einzelnen Beitrag, leise, sanft und eindringlich.

Beate Rost, die sich seit nunmehr 30 Jahren dem Tierschutz verschrieben hat, ist es auch in diesem Buch wieder gelungen, den Leser einzufangen, um ihn mitzunehmen, mitten hinein in die Geschehnisse ihres vielfältigen Tierschutzalltags. Spannend von der ersten Seite an, geht die Autorin in einem bunten Spektrum an Erzählungen, Berichten und Darstellungen auf die Schwächen unserer Gesellschaft ein, auf die Gedankenlosigkeit und Ungerechtigkeit gegenüber unseren Tieren, aber auch auf die Hoffnung und das Miteinander. Entstanden aus ihren persönlichen Notizen erzählt sie Geschichten, in denen Entsetzen und Freude sich abwechseln, sich Resignation und Hoffnung miteinander vermischen, in denen traurige von wunderschönen Momenten abgelöst werden, und hin und wieder auch Tränen des Glücks hervorrufen.

„Ein einzigartiger Beitrag gegen die Gleichgültigkeit und Achtlosigkeit vieler Menschen gegenüber unseren Mitgeschöpfen, den Tieren. Ein Appell an alle, unsere Welt mit offenen Augen zu sehen und unser Herz zu öffnen für die uns anvertrauten Tiere.“ (Ingrid Runde)

 

 

 

"Jäger Du bist hier unerwünscht! "

W. Pröhl

 

Bestellmöglichkeit :

www.against-hunting.de

 

E-Mail: post@against-hunting.de

Preis:  27,00 Euro

 

»Vierzig Jahre jagen ohne Jagdschein«    

Wilhelm Pröhl hat seine vierzigjährige Erfahrung als Forstunternehmer über das Verhalten der Wildtiere gegenüber »normalen« Menschen und den Jägern für sein neues Buch zusammengetragen. Dabei konnte er erstaunliche Unterschiede feststellen zwischen friedfertigen Spaziergängern, Waldarbeitern, Forstunternehmern usw. und den Jägern. Während die Fluchtdistanz der Wildtiere bei Tierfreunden oft nur wenige Meter beträgt, flieht das Wild panikartig, wenn sie nur Försters/Jägers Auto (das sie genau kennen!) sehen oder hören. Dies alles und auch seine beglückenden Erlebnisse mit Wildtieren hat Wilhelm Pröhl in seinem Buch beschrieben, das Ende 2005 erschien.

 

"Aug in Aug mit Wildtieren"   Von Wilhelm Pröhl 

Schon als Kinder lebten wir in und mit der Natur, kannten uns in der hiesigen Fauna und Flora bestens aus. Unter uns Jungen gab es den Ehrgeiz, wer Tier- und Vogelstimmen am besten imitieren konnte. Für mich war klar, dass ich auch im Berufsleben draußen in der Natur arbeiten wollte. So wurde ich Forstunternehmer. Vier Jahrzehnte lang gehörte der Fotoausrüstung genauso zu unserem Handwerkszeug wie Seile, Ketten, Schraubenschlüssel oder die Motorsäge. Für eine große deutsche Forstzeitschrift schreibe ich in unregelmäßigen Abständen Beiträge über forsttechnische Ereignisse und Erlebnisse der vergangenen 40 Jahre. So schrieb ich einen Beitrag über die Verständigung zwischen Forstunternehmern und Jägern. Allerdings wusste ich nicht, dass der Chefredakteur ebenfalls Jäger ist. Postwendend erhielt ich eine e-mail, worin er schrieb: »Lieber Wilhelm, deinen Beitrag kann ich leider nicht veröffentlichen, das die Fakten nicht stimmen! - Fakt ist...« Dann zählte er auf, wer alles das Wild vergrämt - außer dem Jäger natürlich: »...Spaziergänger, Reiter, Jogger, Fahrradfahrer, Pilze- und Beerensammler, Hundehalter, Foto- und Filmfreunde - alle vertreiben sie das Wild! - Man bekommt nichts mehr zu sehen. - Das Wild ist nur noch nachtaktiv!«
Meine Beobachtung ist, dass sie, die Jäger selbst es sind, die mit ihrer Heimlichkeit und ihrem Geruch das Wild vertreiben. Ich habe mehrmals in meiner 40-jährigen Tätigkeit im Wald die Erfahrung machen können, dass Wildtiere ehrlichen Menschen gegenüber gar nicht so scheu sind, ja sogar mitunter deren Nähe suchen, so als suchten sie Schutz und Geborgenheit vor Jägern und Treibjagden. Von zwei solchen Wildtierbegegnungen, die mich selbst sehr erstaunten und beglückten, möchte ich hier berichten:

 

Im Blaumann durch den Wald
Als wir unser Auto am Wildacker abstellten, begann es gerade Tag zu werden. Wir kamen in der auffälligsten Farbe, die es im Wald überhaupt geben kann - im »Blaumann«. Doch ob auffälliger Blaumann oder unauffälliger Tarnanzug: Wildtiere bewerten mit ihren sensiblen Sinnesorganen den »Inhalt« - ob Freund oder Feind. Start der beiden Forstmaschinen. Laut dröhnen die Turbomotoren durch die Wälder. Nach etwa fünfzig Meter Fahrt mit dem Forwarder wechselt eine Rotte Wildsauen von rechts nach links über die Waldschneise, bleibt nach zehn Metern in der Lichten Douglasienschonung stehen. Obwohl mit zwei Maschinen ständig ein weithin hörbarer Lärm entstand, hielt sich diese Rotte bis gegen Mittag in unserer Nähe in der durchsichtigen Schonung auf. Mir kam es vor, als wüssten die intelligenten Tiere, dass ihnen keine Gefahr droht.

 

Kontakt zum Autor:  mailto:wilhelm.proehl@t-online.de

 

 


 

"Jagd"   Naturschutz oder Blutsport?

Th. Winter

Winter Buchverlag Passau

 

 

 

 

 

Bestellmöglichkeit :

http://www.winter-buchverlag.de/buch_jagd.htm

 

Preis: 19,90 Euro    (zzgl. Porto)

 

 

Katerchen Moses, Fuchsmädchen Fritzi und das

"Das Geheimnis des Waldes"

Rudolf Pohlenz

 

2. Auflage

DIN-A5 Format

44 Seiten

 

Bestellmöglichkeit :

 info@tatort-wald.de

 

Preis:  3,00 Euro     (zzgl. Porto)

 

"Von der Jagd und den Jägern"

Karl-Heinz Loske

 

Paperback, 328 Seiten

 

 

Bestellmöglichkeiten:

MV-Buchhandel

Preis: 16,80 Euro    (zzgl. Porto)

 

oder für 18,50 Euro (incl. Porto)

über den Autor direkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab. Trotzdem schießen die Jäger immer mehr Tiere. In diesem Buch stellt der Biologe Dr. Karl-Heinz Loske den Mythen der Jäger ökologische Tatsachen gegenüber. Sie belegen, dass die Hobbyjagd keine ökologische Berechtigung hat. Jäger wollen töten, obwohl sie es nicht müssen. Warum? Jäger haben ihre innere Verbindung zur Natur verloren und sind auf der Suche nach sich selbst. Für den Autor ist die blutige Hobbyjagd eine pseudolustgesteuerte, kulturell konditionierte, seelische Krankheit, die sich aus der Überbetonung des Männlichen speist und das Tier zur Sache degradiert. Ausführlich werden die Motivationen der Jäger beleuchtet.
Weder Gottvater noch die Evolution zwingen uns, Lebewesen Schmerz und Leid zuzufügen. Der Jäger, der nicht mehr jagen will, muss seine männliche Energie nutzen, um den Weg des Edlen Kriegers zu beschreiten. Auf diesem Weg erkennt er seine wahren seelischen Bedürfnisse und entdeckt eine Natur, die nicht von Manipulationen, sondern vom Prinzip der Partnerschaft geprägt wird. Der Jäger, der seine Waffe fortlegt und dem Bruder Tier Schutz gewährt, wird mit dessen Vertrautheit und Zuneigung belohnt. Nur er kann sich glaubhaft auf den Heiligen Hubertus berufen.

Über den Autor:
Dr. Karl-Heinz Loske, Jahrgang 1956, wuchs in der westfälischen Hellwegbörde auf und studierte in Höxter, Essen und Bonn. Er ist seit 21 Jahren Inhaber des Büros Landschaft und Wasser und arbeitet als unabhängiger, vereidigter Umweltsachverständiger. In seinen Publikationen befasst er sich vor allem mit den Themen Umweltverträglichkeit, Landschaftsökologie und Artenschutz

 

 

 

"Wald ohne Hüter"

Peter Wohlleben

Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft

 

ca. 140 Seiten

Format ca. 140 x 210

Erhältlich 2007

Preis ca. 12,90 €

 

ISBN:  978-3-940461-01-8

Unterstützung des Buchhandels:

Anzeige/Vorträge/Leseexemplar/Pressarbeit

Der Autor steht für Lesungen und Buchpräsentationen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wald ohne Hüter"

Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft

.....Ein Förster erzählt:

 

„Einer der letzten Urwaldriesen fällt rauschend zu Boden. Mit ihm verschwinden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Schachbrettartige Plantagen mit fremden Baumarten beanspruchen plötzlich tausende von Quadratkilometern. Das Holz wird von Großmaschinen geerntet, deren Reifen verwüsteten Boden hinterlassen. Insekten, die in diesen tristen Monokulturen siedeln, werden mit der Giftspritze bekämpft. Sie glauben, wir sprechen über Urwaldvernichtung in der Dritten Welt? Nein, wir sprechen von Deutschland.“ In „Wald ohne Hüter“ berichtet der Autor und Förster Peter Wohlleben sachkundig und fundiert vom Verschwinden der heimischen Urwälder, dem Zusammenspiel von Wald, Wild und Wetter und der unheilvollen Rolle, die Jagdinteressen und Forstwirtschaft dabei spielen. Mit viel Courage benennt er Ross und Reiter einer erschreckenden Misswirtschaft, die im Namen des Bürgers und Steuerzahlers ausgeübt wird, und die angesichts des vielleicht drohenden Klimawandel umso brisanter wird. Doch den Förster haben Optimismus und Humor noch nicht verlassen. „Noch nie gab es für

den Einzelnen so viele Möglichkeiten, politische Prozesse zu beeinflussen wie heute. Grund zur Besorgnis gibt es nur dann, wenn diese Möglichkeiten nicht genutzt werden“.

 

"Die spannende und hochaktuelle Geschichte über die Krise der Urwälder im 'Entwicklungsland' Deutschland ist wärmstens zu empfehlen"

Martin Kaiser, >Greenpeace<

 

 

J A N K E R S   V E R S P R E C H E N 

 

Unter Füchsen leben wir in meinem neuen Buch.

Ein Buch, dessen Anfang anmutet wie eine Fabel, wie ein Märchen aus der Tierwelt, das uns aber schon bald eine erschütternde Wahrheit vor Augen führt:
Denn „Jankers Versprechen“ erzählt nicht nur die Geschichte des jungen Fuchses Janker, der sich auf den Weg macht, die Menschen kennen zu lernen, sondern auch die Geschichte abertausender Füchse, die genau wie Janker und seine Freunde jeden Tag, jede Stunde und jede Minute erfahren müssen, dass das „Gesetz der Feindschaft“ noch immer bittere Realität ist.

 

Format 12 x 19 cm

Paperback

104 Seiten

mit Zeichnungen von Clare McCormack;

8,90 € + Versand

Zu bestellen per E-Mail:  beate.rost@t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von Dag Frommhold

(Autor: Das Antijagdbuch)  www.fuechse. info

"Ich habe die Lektüre als sehr angenehm empfunden. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen - ich mag Janker als Protagonisten des Buchs sehr; er ist ein äußerst liebenswürdiger Held und eine Figur, mit der sich der Leser gut identifizieren kann. Die Dinge, die für ihn neu und so entsetzlich sind, dürften bei den meisten Lesern, die zum ersten Mal davon hören, dieselbe Reaktion auslösen. Für ein Jugendbuch sind die Geschehnisse natürlich schon recht "starker Tobak", aber nachdem letztlich nur die alltägliche Realität im Wald in komprimierter Form wiedergegeben wird, ist das aus meiner Sicht durchaus in Ordnung. Wer weiß, vielleicht ist genau das erforderlich, um den einen oder anderen aufzuwecken. Der Bogen, der am Ende geschlagen wird, ist ein sehr schönes Stilmittel. Der Gedanke, den Menschen von der Welt der Füchse und den Dingen, die Füchsen angetan werden, zu erzählen, bindet den Leser unmittelbar in die "Message" des Büchleins mit ein - damit ist letztlich jeder mit dafür verantwortlich, was aus dieser Botschaft wird. Eine clevere (geradezu füchsische :)) Idee, die mir sehr gut gefallen hat."

 

 

 

 

 

- FUNDUS -

 

 

Es war einmal ein Jägersmann,

der konnte was ein Jäger kann,

er schoss auf alles was sich regte

und nach dem Schuss sich noch bewegte.

 

Er schoss auf Hasen und auf Spatzen,

selbst auf Kollegen, die mit Glatzen,

er hatte stets den Finger krumm,

im Schädel herrschte Vakuum.

 

Bis einst ihn selbst die Kugel traf,

der Fangschuss kam von Eckbert Schaf.

Zum Schluss gab´s Blumen von der Sippe,

jetzt ruht er friedlich – als Gerippe.

 

Drum merkt Euch, liebe Jägerlein,

nicht immer habt ihr so viel Schwein,

die nächste Runde könnte heißen:

„Ihr werdet in die Hosen scheißen.“

 

 

- Fund aus Tirol -

 

 

Ein Menschlein, das sich Jäger nannte, durchs Leerer Land mit Flinte rannte,

sturen Blicks und sehr verdrossen; er hatte heut noch nichts geschossen,

keinen Hasen, keinen Fasan, und just verfiel er in den Wahn,

dass nur die Schuld an der Misere, der schwarze Krähenvogel wäre.

 

Gleich überlegt er hin und her, wie dieses Tier zu töten wär.

Schnell kommt er da zu dem Entschluss, zu teuer wäre jeder Schuss -

es anders darum gehen muss.

 

Sein kleines Hirn gibt ihm den Rat: Bau einen Käfig dir aus Draht,

damit fängst du die Krähen ein und kannst sie dann, ganz mit Behagen,

bequem mit einem Stock erschlagen.

 

Der Presse sagt man mit Geduld, die Krähen sind doch selber Schuld;

weil sie die Wiesenvögel fressen und auch die Häschen nicht vergessen.

Von nun an wurd an vielen Tagen so manche Kräh brutal erschlagen,

von Männern in grün, sie nennen sich Jäger, besser passt da "Knüppelschläger".

 

Nun hat sie ein Ende die Tierquälerei, Menschen mit Verstand halfen dabei.

Der Jäger war eigentlich ganz klug, und schließlich doch nur klug genug,

um einzusehen schmerzlich klar, wie blöd er doch im Grunde war,

unselig zwischen beiden Welten, wo Weisheit und wo Klugheit gelten,

ließ seine Klugheit er verkümmern und zählt nun glücklich zu den Dümmern.

 

Und die Moral von der Geschicht: "Erschlage keine Krähe nicht,

zeig endlich Hirn auf diesem Wege, beschäftige dich fortan mit Hege!"

 

(Verfasserin: Evelyn Neumann, Saterland)

 

 

Jäger Halali


Die Jäger in dem grünen Wald, die machen viele Tiere kalt.
Sie schießen Tiere klein und groß ganz ungerührt und gnadenlos.
Sie fühlen sich dazu getrieben, umzubringen statt zu lieben!

Und wenn man fragt, was dazu führt, was sie zum Töten motiviert:
Ein steinzeitlicher Lustgewinn ist offenbar beim Töten drin!
Es kann auch sein, dass Liebesfrust wird umgepolt in Tötungslust.

„Denkt man an Jäger in der Nacht, dann ist man um den Schlaf gebracht…“

Die Jäger in dem grünen Wald, die machen viele Tiere kalt.
Wo Jäger sind, da geht es rund: Auch zahme Tier´, wie Katz und Hund,
unsere treuen Hausgenossen, werden gerne abgeschossen.

Und wenn man fragt, ob sie das dürfen,

dann braucht man gar nicht tief zu schürfen:
für solche Leute hat der Staat  schon lange ein Gesetz parat!
Das Jagdgesetz, man kann´s nicht fassen, sie haben es bestehen lassen
aus einer Zeit, die ist schon weit –  als Herrmann Göring war am Ruder,
dieser dicke, braune Bruder!

Wie man´s auch dreht, wie man´s auch wend´:

Das Jagdgesetz macht „Macht – potent“!
Was Jäger tun und was sie lassen, man kann sie nicht am Kragen fassen!

Es ist zum Jammern und zum Schreien! In allen Gremien und Parteien,
in Aufsichtsräten und Vereinen - es ist schon wahr, ich kenne keinen
Bereich, wo sie nicht sitzen  und ihre Privilegien schützen!

In Ärztepraxen und Büro vom Rechtsanwalt und anderswo,
in Dorf- und auch in Stadtverwaltung,
auch dort, wo sonst ´ne andre Haltung:
In Schutzverbänden für Natur, selbst da find´ man der Jäger Spur!

Ob WWF, ob BUND, Naturschutzbund – wohin ich seh:
Wo sonst von Ausbeutung gewichen, da haben sie sich eingeschlichen!
Ist´s auch pervers, hat´s doch Methode, so unterliegt man keiner Mode!
Wenn Leute schrein: „So hört doch auf!“ dann nehmen sie das auch in Kauf.
Hat man die Macht sich angeeignet, so lebt es sich ganz ausgezeichnet!

Es grünt so grün in unserm Land:
Braun ist´s Gesetz, welch eine Schand!
Der Jäger in dem grünen Loden
verschwinde bald von deutschem Boden!

Das braune Jagdgesetz verschwinde!  Zerreißt es! Gebt es keinem Kinde!
Es passt nicht in die heut´ge Zeit, die sich verändert weit und breit.
Der Jägersmann ist ein Fossil, das sich mit Macht behaupten will.

„Jagd und Jäger in´s Museum!“
Das ist des Jagdgegners Tedeum.
Wir müssen – es wird uns gelingen – sie waidgerecht zur Strecke bringen!

 

 

Mit freundlicher Genehmigung:

Harald von Fehr

Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands