2.)  Grausamer Ablauf

Zum Fangen und Töten der Beute sind Hunde maulorientiert. Sie fangen und töten die Beute mit ihren Kiefern(= "Fängen"). Da Hunde keinen Tötungsbiss haben, tritt beim Totwürgen kein Sofort- oder Augenblickstod ein. Der Zeitpunkt vom Würgen bis zum Eintritt des Todes ist damit oft recht lang. Der Hund presst den Atemweg oder Brustkorb seines Opfers auf mechanische Weise mit dem Gebiss zusammen und es kommt zu langsamer Erstickung (Atem- und Herzstillstand; Genickbruch). Je nach Größe und Stärke des Opfers und Kraft des Hundes, durch Belastung ermüdet, werden oft Pausen eingelegt. Hierdurch wird jedoch der Erstickungskampf des Opfers wieder forciert, da es sich etwas erholen kann und danach im Rahmen des natürlichen Überlebenskampfes alle noch verbliebenen Kräfte mobilisiert. Zur Intensivierung der Tötung schütteln viele Hunde das Opfer kräftig.

Das Tötungsgeschick von Jagdhunden ist davon abhängig, wie erfahren der Hund ist(= Tötungspraxis) und wie stark sich das Opfer zu wehren weiß.

Das "Verfolger-Abwehr-Verhalten" von Katzen oder Füchsen pp. besteht darin, Feinde rechtzeitig zu erkennen, um sich durch Verstecken oder Flucht zu retten. In höchster Not und bei starker Erregung beißen sie oder schlagen mit den Krallen. In ihrer Todesangst können die Opfer zu gefährlichen Gegnern für den Hund werden. Es wird oft ein Kampf Zähne gegen Zähne. Der Hund versucht, das Opfer zu packen und abzuwürgen. Das Opfer seinerseits wehrt sich. Hierbei kommt es zu Pranten- und Laufverletzungen aber auch zu Kieferbrüchen, wenn sich die Tiere ineinander verbissen haben. Der Kampf kann Minuten aber auch Stunden dauern, sofern der Jäger nicht eingreift.
In manchen Fällen schreien die Katzen vor dem Tod noch vor Angst und Schmerzen und es kommt zu Angst-Harnen und Angst-Koten. 

Die so genannten "Kampfverletzungen" beim Jagdhund, angeblich der beste Weidkamerad des Jägers, konzentrieren sich auf die empfindlichen Körperregionen Kopf, Hals und Läufe. Im glimpflichen Fall sind es nur geringe, aber schmerzhafte Haut- und Muskelverletzungen.

Diese umfassende Schilderung macht deutlich, wie grausam und ohne Rücksicht auf Schmerzen und Leiden von Mitgeschöpfen (Hund wie Opfer) solche "Jäger" eine längst überholte Tötungsmethode praktizieren

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